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Porsche Cayenne

Porsche Cayenne

Das sportlichste SUV und Coupé aller Zeiten?

Seit 2002 ist der Porsche Cayenne nun mittlerweile auf dem Markt. Doch was als lupenreiner Affront für Sportwagenenthusiasten begann, wirkt mittlerweile wie ein waschechtes SUV. Ein Problem hat die Fahrzeugwelt mit diesem Wandel nicht. Schließlich hält der SUV-Boom überall stetig an. Dennoch ist die neueste Baureihe des Cayenne anders als die Konkurrenz. Denn erstmals wertet der Anbieter die Produktpalette durch ein Coupé auf. Doch Porsche bietet noch mehr. Weiterlesen

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Daten und Fakten zum Porsche Cayenne

Der Porsche Cayenne ist ein Fahrzeug des gleichnamigen deutschen Fahrzeugherstellers, der seit 2002 über die Straßen dieser Welt tourt. Damals verfolgte der Produzent die Intention, die bislang ausschließlich aus Sportwagen bestehende Kfz-Palette um ein Sports Utility Vehicle zu erweitern. Und die Rechnung ging auf. Für die Herstellung des SUV erbaute der Anbieter ein Werk in Leipzig, in dem das Getriebe, Triebwerk sowie mehrere andere Bauteile in die Karosserie eingebaut wurden. Seit Juni 2015 wird der Cayenne nun auch im VW-Werk in Osnabrück hergestellt. Im Gegenzug wurde die Herstellung der Porsche-Modelle Cayman sowie Boxster wiederum in die heimischen Produktionshallen nach Stammwerk in Zuffenhausen umgelagert. Außerdem wird die Karosserie des SUV in dem slowakischen VW-Werk in Bratislava angefertigt. Mit der Herstellung der dritten Cayenne-Generation hat sich das Blatt gewendet. Seitdem erfolgt die Produktion des SUV ausschließlich in dem slowakischen Werk.

Der Porsche war noch nie ein Schnäppchen und wird es vermutlich auch nie werden. In der günstigsten Variante ist das aktuelle Basis-Coupé für 83.711 Euro erhältlich. Wer das S-Coupé bevorzugt, muss sich dieses Fahrvergnügen mindestens 99.657 Euro kosten lassen. Die obere Spitze der Preisliste bildet das Turbo Coupé mit einem Wert von 146.662 Euro. Wer sich mit einem Porsche Cayenne gebraucht zufrieden gibt, der mindestens zehn Jahre alt ist und die 150.000-km-Grenze überschritten hat, muss natürlich wesentlich weniger bezahlen. Diese Modelle wechseln für Summen im unteren fünfstelligen Bereich den Besitzer. Für neuere Porsche Cayenne Gebrauchtwagen mit Baujahr 2013 und einem Kilometerstand jenseits der 80.000-km-Marke müssen Kaufinteressenten noch immer rund 40.000 Euro investieren.

Die dritte Baureihe bereichert die Produktpalette

Mittlerweile steht der Porsche Cayenne in zwei Karosserievarianten zur Wahl. Das Coupé des SUV überzeugt auf ganzer Linie. Denn der Ableger des SUV wirkt nach Aussage von Porsche-Vorstand Oliver Blume “dynamischer, athletischer und auch emotionaler”. Mit der Einführung des Coupés haben die Zuffenhausener einen Aufwand betrieben, der keineswegs selbstverständlich ist. Rund 30 Prozent aller Bauteile wurden neu eingebaut.

Damit folgt die dritte Generation einer Erfolgsserie, die so schnell gewiss nicht abreißen wird. Denn bereits die von 2002 bis 2010 vermarktete erste Baureihe fand unter der Bezeichnung Typ 9PA mit Features wie Direkteinspritzer-Motoren ab 2007 reißenden Absatz. Daraufhin wurde das Nachfolgermodell Typ 9SA vermarktet, bevor die dritte Baureihe als Typ PO536 erstmals auf der IAA 2017 der Öffentlichkeit gezeigt wurde.

Konkurrenzmodelle im Überblick

Im direkten Vergleich muss sich der Porsche Cayenne mit Edel-Offroadern wie dem BMW X5, Mercedes GLE oder Volvo XC90 duellieren. Dennoch wird im Vergleich schnell deutlich, dass der Cayenne die Konkurrenz auf hintere Plätze verweist. Der Zuffenhausener versteht es, die Konkurrenz mit herausragender Querdynamik, maximalem Fahrkomfort, einem guten Raumangebot sowie dem dynamischen und dennoch sparsamen Motor in die Schranken zu weisen. Doch dafür müssen Fahrzeugbesitzer beim Porsche Cayenne auch verhältnismäßig tief in die Tasche greifen.

Hinter dem Cayenne reiht sich der Mercedes GLE 400 4Matic ein, der mit herausragenden fahrdynamischen Eigenschaften und dem optimalen Federungskomfort überzeugt. Demgegenüber punktet der Volvo XC90 mit seiner vollständigen Sicherheitsausstattung sowie extrem kurzen Bremswegen. In diesem Vergleich hat der BMW XC5 das Nachsehen. Dennoch überzeugt auch der Bayer mit praktischen Allrounderqualitäten, unter denen der kraftvolle Reihensechszylinder eindrucksvoll hervorsticht. Doch der BMW hat auch ein großes Manko. Das recht rigide ESP lässt bei diesem Modell zu wünschen übrig.

Bärenstarke Motoren für den Porsche Cayenne

Die Motorisierung haben das SUV und Coupé der dritten Baureihe gemeinsam. Bereits das Basismodell wartet mit einem 340 PS starken Aggregat auf, mit dem der Bolide alles andere als untermotorisiert ist. Der Turbo-V6 katapultiert das rund zwei Tonnen schwere Gefährt mit spielender Leichtigkeit auf Tempo 100. Für diese Meisterleistung benötigt der Cayenne nur sechs Sekunden. Einziges Manko: der Automatik mangelt es beim Druck aufs Gaspedal an etwas Energie.

Wer deshalb noch eine Schippe drauflegen möchte, findet mit dem V8 im Topmodell eine noch rasantere Alternative. Der 550 PS starke Motor scheint die Masse des SUV und Coupé endgültig zu vergessen. Der Sprint bis zur 100-km/h-Marke gelingt diesem Triebwerk binnen 3,9 Sekunden. Außerdem fällt deutlich auf, dass der Cayenne mit seiner direkten Lenkung und dem genialen Fahrwerk noch handlicher ausfällt, als es sich die meisten Autofahrer vermutlich erträumen können. Mit einem Geschwindigkeitslimit von 286 km/h erscheint das Kraftpaket beinahe grenzenlos. Doch dieser Fahrluxus kostet auch einiges an Geld. Ein Kraftstoffverbrauch von 14 l SuperPlus auf 100 km ist eine Hausmarke. Dieses Vergnügen muss Porschefahrer diese Investition wert sein.

Einblicke in die Serienausstattung

Die Serienausstattung fällt je nach Coupé und SUV etwas unterschiedlich aus. Doch generell gilt: die Serienausstattung überrascht. Die Sportwagenschmiede hat es sich nicht nehmen lassen, den Ruf der Fahrzeuge als erstklassige Premiumwagen zu untermauern. Diesen Fahrkomfort lässt sich Porsche einiges kosten. Ein Beispiel beim Coupé ist das vollflächig verdunkelte Glasdach, das sogar einige Zentimeter über die Dachlinie hinausgeht. Außerdem hat die dritte Ausführung des Cayenne eine dritte Bremsleuchte, ein im Heckstoßfänger befindliches Nummernschild sowie neue Heckleuchten-Einfassungen an Bord. ZUdem wartet die Serienausstattung beim Porsche Cayenne mit folgenden Besonderheiten auf:

  • Sportledersitze vorn mit integrierten Kopfstützen
  • Fahrmodus-Einstellung
  • Sport-Chrono-Paket
  • geschwindigkeitsabhängige Servolenkung Plus
  • Parkassistent vorn und hinten (einschließlich Rückfahrkamera)

So umfassend ist die Zusatzausstattung

Mehr geht immer. Dieser Vorsatz wird beim Porsche Cayenne zur kostenintensiven Gewissheit. Denn der Zusatzausstattung sind beim Cayenne nur wenige Grenzen gesetzt. Hier gibt es die wichtigsten Ausstattungsvorschläge in der Übersicht:

  • adaptive Sportsitze mit 18-facher Verstellmöglichkeit, Memory-Paket und integrierter Kopfstütze: 1.987 Euro
  • Leichtbau-Sportpaket: 13.210 Euro
  • adaptive Luftfederung mit Niveauregulierung: 2.136 Euro
  • LED-Matrix-Hauptscheinwerfer: 2.422 Euro
  • LED-Rückleuchten: 833 Euro
  • Fahrassistenten (Parkassistent, Spurwechselregler, Abstandsregeltempomat bis Tempo 210 einschließlich Nachtsichtgerät, Komfortzugang, Soft-Close-Türen): 9.000 Euro

Dank Finessen wie Komfort-Fondsitzen, beheizbarer Frontscheibe oder Ambientelicht reißt die Liste an technischen Möglichkeiten beim Porsche Cayenne nicht ab.

Porsche: eine Erfolgsgeschichte

Wer an die Marke Porsche denkt, assoziiert den Fahrzeughersteller mit extrem schnellen und auch extrem teuren Autos. Diesem Ruf wird die Marke vollends gerecht. Allerdings sind die Zeiten längst vorbei, in denen sich der Fahrzeugproduzent ausschließlich auf die Produktion von Sportwagen konzentrierte. Die Tüftel-Schwaben folgen dem Wandel der Zeit. Deshalb brachten die Zuffenhausener 2002 beispielsweise auch das SUV Cayenne auf den Markt. Und immer wieder gelang es Porsche geschickt, sich der Plattformen von Fahrzeugen wie dem VW Touareg oder Audi Q5 zu bedienen, um die Pkw letztendlich in ein Porsche-typisches Gewand zu hüllen. Dennoch beweisen Porsche-Ingenieure mit Modellen wie dem Plug-in-Hybrid 918 Spyder, was in ihnen steckt.

Fazit: ein Auto, ein Lebensgefühl

Eines liegt auf der Hand. Der Porsche Cayenne ist ein Fahrzeug, dessen Popularität sich mit rationalen Argumenten nicht erklären lässt. Deshalb werden es Normalverdiener gewiss schwer haben, sich jemals den Wunsch vom eigenen Cayenne zu erfüllen. Ob die Wahl auf ein Coupé oder SUV fällt, ist ganz gewiss Geschmackssache. Während sich das Coupé als konsequente Interpretation eines sportlichen SUV präsentiert, wirkt das SUV selbst vielleicht etwas dynamischer. Bei der dritten Generation des Porsche Cayenne gilt das Motto: “Wer die Wahl hat, hat die Qual”. Wobei eine Spritztour mit dem Cayenne mit einer Qual vermutlich nur wenig gemeinsam hat…

Fahrzeugbewertungen zu Porsche Cayenne

63 Bewertungen

4,7

Technische Daten Porsche Cayenne

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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