Seit den 1970er Jahren sorgten die Veredler des bayerischen Autoherstellers BMW dafür, dass in unterschiedlichen Baureihen der Bayern sportlich aufbereitete BMW M-Modelle realisiert werden konnten, die jeweils die leistungsfähigsten Varianten innerhalb ihrer Fahrzeugfamilie darstellten. Als die Münchener im Modelljahr 2000 mit dem BMW X5 ihr erstes Sport Utility Vehicle (SUV) auf den Markt brachten, gab es dafür zwar ein Sportpaket und leistungsstarke Motoren mit bis zu 265 kW (360 PS). Eine Ausführung mit High-Performance-Motor in der Tradition der BMW M-Modelle realisierte der Hersteller jedoch erst in der zweiten X5-Generation: Im Jahr 2010 nahm die Sportversion unter der Bezeichnung BMW X5 M den Platz als Flaggschiff der bayerischen SUV-Baureihe ein.
Verbreiterungen der Radkästen, Seitenschweller, Spoilerlippen, Heckdiffusor, Doppelendrohre und eine Frontschürze mit extrem breiten Lüftungseinlässen, mit diesen aus dem Rennsport stammenden Karosseriemerkmalen hob sich der X5 M deutlich von den Schwestermodellen der Großserienproduktion ab. Innen zeigte der sportlich aufbereitete SUV mit speziellen Instrumenten, einer sportlichen Sitzausformung und der Verarbeitung besonderer Materialien ebenfalls typische Ausstattungsmerkmale der BMW M-Modelle.
Das Herzstück des allradangetriebenen BMW X5 M war ein für das Sportmodell modifizierter V8-Motor mit 4,4 Litern Hubraum, der dem SUV der Bayern eine Leistung von bis zu 408 kW (555 PS) zur Verfügung stellte. Damit beschleunigte der über zwei Tonnen schwere BMW X5 M aus dem Stand in gut 4,7 Sekunden zur Marke von 100 Stundenkilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Topmodells innerhalb der Baureihe BMW X5 gab der Hersteller mit 275 km/h an. Im kombinierten Betrieb konsumierte der BMW X5 M im Standardmessverfahren 13,9 Liter Kraftstoff. Das entsprach einem CO2-Ausstoß von 325 g/km. Mit diesem Wert wurde das Sportmodell der SUV-Baureihe in die CO2-Effizienzklasse G eingestuft.
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