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Toyota Corolla Verso

Toyota Corolla Verso

Von 2001 bis 2009 bringt Toyota den Corolla Verso als Kompakt-Van auf den Markt

Bevor der japanische Fahrzeughersteller Toyota ab dem Baujahr 2009 sein Programm bei den Modellen der Van-Klasse neu ordnete und die als 7-Sitzer und 5-Sitzer gefertigten Großraumlimousinen unter einer einheitlichen Bezeichnung als Verso und Verso-S in den Handel brachte, hatten die Asiaten ihre Familienvans je nach Größe den unterschiedlichen Baureihen angegliedert...Weiterlesen

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Der Name Verso wurde seit Ende der 1990er Jahre daher zunächst nur als Zusatzbezeichnung genutzt, um die höher aufbauenden Modelle mit flexiblem Sitzplatzkonzept von den Limousinen und Kombis abzugrenzen. Zu dieser Zeit bestand das Van-Programm des Konstrukteurs aus einem Einstiegsmodell, das in der Klasse der Mini-Vans antrat und als Yaris Verso auf den Märkten eingeführt wurde. Spitzenmodelle waren die als 7-Sitzer vom Band laufenden Großraumlimousinen, die als Nachfolger des Picnic ab 2001 in der Baureihe Avensis angesiedelt waren. Dazwischen positionierte Toyota die kompakten Vans, die an der Seite des Corolla das Programm der Mittelklasse abrunden sollten. Auf den europäischen Märkten war der im Jahr 1997 mit unterschiedlicher Sitzplatzausstattung als 4-Sitzer oder 6-Sitzer vorgestellte Kompakt-Van jedoch zunächst noch nicht zu haben. Erst die im Zeitraum von 2001 bis 2009 produzierte zweite Generation brachte Toyota als Corolla Verso dann in den Ländern Europas in den Handel.

Ungewöhnliches Raumkonzept für den Verso-Vorgänger Toyota Corolla Spacio

Dass Toyota in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre in Europa kein Angebot in der Klasse der kompakten Vans machte, erschien beim Blick in das Modellprogramm der Japaner nicht unbedingt nachvollziehbar. Doch offenbar stand dahinter die Strategie, den Boom bei den Großraumlimousinen konsequent für sich zu nutzen. Denn mit relativ groß dimensionierten 7-Sitzern wie dem Picnic und dem Previa waren die Japaner in diesem Segment auf den europäischen Märkten gut aufgestellt. Auf ihrem Heimatmarkt und in anderen Teilen der Welt machten sie mit dem Spacio oder Verso jedoch durchaus ein Angebot in der Klasse der Kompakt-Vans. Das allerdings fiel eher ungewöhnlich aus: Die Vorgänger des Corolla Verso kamen etwa in Asien oder Nordamerika zur Marktpremiere zunächst als 4-Sitzer mit zwei einzelnen Plätzen in der zweiten Reihe in den Verkauf. Als Option ließ sich der kompakte Van allerdings auch mit einer dritten Sitzbank im Fond ausstatten. Auf diese Weise konnte der rund 4,20 Meter lange und knapp 1,70 Meter breite Corolla Spacio/Verso als 6-Sitzer eingerichtet werden. Da das Dach des Toyota Vans 1,63 Meter hoch aufbaute und das Heck würfelförmig ausgestellt war, boten die beiden Plätze der dritten Reihe sogar erwachsenen Passagieren ausreichend Kopffreiheit. Erst mehr als ein halbes Jahr nach der Einführung am Markt stand der Van dann mit einer herkömmlichen Sitzplatzanordnung als 5-Sitzer zur Verfügung.

Im Jahr 2001 bringt Toyota den Corolla Verso als 7-Sitzer nach Europa

Nachdem die Japaner dem Spacio Ende der 1990er Jahre noch ein Facelift spendiert hatten, stellten sie im Jahr 2001 eine komplett umgestaltete neue Generation vor, die unter dem Namen Corolla Verso nun auch nach Europa kam und mit der sich die Konstrukteure von dem ungewöhnlichen Sitzplatzkonzept des Vorgängers verabschiedeten. Statt der drei Ausstattungsversionen gab es für den Corolla Verso eine herkömmliche Platzanordnung als 7-Sitzer, wie sie bei vielen Vans trotz kompakter Abmessungen üblich war: Drei einzeln umlegbare Sitze in der zweiten Reihe und eine dritte Rücksitzbank mit zwei Einzelsitzen, die komplett versenkt werden konnten, um eine ebene Ladefläche zu schaffen.

Der Toyota Corolla Verso stellt zwischen 70 und 900 Liter Ladevolumen bereit

Mit einer niedrig ansetzenden Ladekante und einer breiten Heckklappe sorgten die Toyota-Konstrukteure dafür, dass der Zugang zum Kofferraum leicht zu erreichen war. Wurden alle Rücksitzlehnen weggeklappt, dann standen im Corolla Verso der Bauphase ab 2004 rund 900 Liter als maximales Stauvolumen zur Verfügung. Als 5-Sitzer bot das Ladeabteil des Kompakt-Vans von Toyota gut 400 Liter für den Gepäcktransport. Das war ein durchaus klassentypischer Wert für einen Kompakt-Van. Nur bei einem Einsatz als 7-Sitzer mit aufgestellter dritter Sitzbank konnte das Verso-Modell der Baureihe Corolla nicht mehr viel praktischen Ladenutzen bieten: Dann ließen sich nur noch gut 70 Liter in dem schmalen Raum hinter den Sitzen unterbringen.

Ab dem Jahr 2004 laufen die Corolla Verso im türkischen Toyota-Werk vom Band

Mit der Modellpflege des Jahres 2004 werteten die Japaner die Verso-Versionen des Corolla sichtbar auf. Waren die Vans zuvor in Japan mit einer Länge von etwa 4,24 Metern, einer Breite von knapp über 1,70 Meter sowie einer auf 1,61 Meter angelegten Dachhöhe vom Band gelaufen, so fuhren die Vans nun mit deutlich größeren Abmessungen vor. Toyota streckte die Karosserie des Corolla Verso um mehr als zehn Zentimeter auf 4,36 Meter, und zugleich legten die Modelle in der Breite um sieben Zentimeter auf jetzt 1,77 Meter zu. Zusätzlich gab es optische Veränderungen bei der Gestaltung von Front und Heck. Weitere Neuerung: Ab dem Baujahr 2004 produzierte Toyota die Corolla Verso für die europäischen Märkte in seinem türkischen Werk, wo die kompakten Vans bis zum Jahr 2009 vom Band liefen, bevor sie von dem dann einfach Toyota Verso genannten Nachfolger abgelöst wurden.

Ab dem Jahr 2005 bietet Toyota für den Corolla Verso stärkere Diesel an

In den Jahren von 2001 bis 2004 legte Toyota den Schwerpunkt im Programm seiner Kompakt-Vans auf die Benzinerversionen. So boten die Japaner den Corolla Verso hier in zwei unterschiedlichen Hubraum- und Leistungsklassen an, während der Van als Diesel nur in einer Ausstattung zu haben war. In der Basisausführung kam ein Benzinaggregat mit 1,6 Litern Hubraum zum Einsatz, das dem Verso der Baureihe Corolla eine Leistung von bis zu 81 kW (110 PS) zur Verfügung stellte. In der stärkeren Ausführung verbaute Toyota ein 1,8 Liter Triebwerk mit bis zu 99 kW (135 PS). Als Gebrauchte waren die Modelle der ersten Bauphase später als Diesel mit deutlich weniger Leistungsvermögen zu haben. Der Grund: Toyota bot bis 2004 nur einen 2,0 Liter Selbstzünder an, der den Vans eine Leistung von maximal 66 kW (90 PS) lieferte. Erst ab 2005 kamen im Corolla Verso zwei stärkere Diesel zum Einsatz, die 100 kW (136 PS) oder 130 kW (177 PS) im Spitzenmodell der Baureihe abrufen konnten. Bei den Benzinmotorisierungen änderte sich in der zweiten Bauphase hingegen kaum etwas.

Fahrzeugbewertungen zu Toyota Corolla Verso

51 Bewertungen

4,8

Technische Daten Toyota Corolla Verso

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