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Vielen Dank, dass Sie an unserer Sneak Preview für das neue Design teilgenommen haben. Sie werden noch ein paar weitere Farbänderungen sehen, während wir Ihre Erfahrungen mit unserem endgültigen Design aktualisieren.​

Stärken
  • besonders stylish
  • gute Leistungswerte als E-Auto
  • kompakt und wendig
Schwächen
  • wenig Platz
  • hoher Preis

Der neue Fiat 500: Nach dem Style kommt der Strom

Die Leute bei Fiat haben schon oft bewiesen, dass sie den Fiat 500 neu erfinden können. Nachdem sie ihn 2007 zum Lifestyle-Produkt gemacht haben, ist ab Sommer 2020 die elektrische Zukunft am Start. An allen Ecken und Rundungen überarbeitet, präsentierten die Italiener vor Kurzem einen echt spannenden und stylishen Kandidaten unter den kleinen Elektroautos. Weiterlesen

Technische Daten

69 - 190 PS

Leistung

3.8 - 6.9 l/100 km

Verbrauch (komb.)

88 - 158 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

160 - 230km/h

Höchstgeschwindigkeit

5.9 - 12.9s

von 0 auf 100 km/h

Alle Technische Daten

Video - Fiat 500 Steckbrief

Alternative Modelle

Wie viel kostet ein Fiat 500?

Vor Verkaufsstart des elektrischen Fiat 500 beginnt das günstigste Modell bei EUR 13.990,00 als Hybrid in der niedrigsten Ausstattungsvariante. Der teuerste Hybrid liegt bei EUR 19.890. Die Preisspanne bei den Verbrennungsvarianten erstreckt sich von EUR 16.490,00 bis EUR 20.390,00. Für das Cabrio sind mindestens EUR 19.090,00 fällig. Die Elektroversion wird deutlich teurer ausfallen. Hier kennen wir vorerst nur die Frühbesteller-Version namens la Prima. Sie soll EUR 37.900,00 kosten.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt lassen sich Modelle für jedes Budget finden. Um rund EUR 10.000,00 sollten Sie jedoch interessante gebrauchte Fiat 500 finden können.

Die Kontrahenten des kleinen Italieners

Im großen Teilnehmerfeld der Kleinstwagen sticht der Fiat 500 seit jeher heraus. Während bei der Konkurrenz oft die große Einfachheit herrscht, trumpft der kleine Italiener mit einem hohen Style- und Lifestylefaktor auf. In eine ähnliche Richtung gehen dabei nur Modelle wie der Opel Adam und der Smart fortwo . Weitere interessante Kandidaten unter den ganz kleinen Autos sind der VW up! ,der Seat Mii und der Skoda Citigo . Diese drei sind übrigens weitestgehend baugleich.

Der Fiat 500 und seine Geschichte

Fiat und die Zahl 500 gehen schon seit 1936 gemeinsame Wege. Zu dieser Zeit begannen die Italiener die Produktion des Fiat 500 „Topolino“. Sein Beiname bedeutet übersetzt Mäuschen. Und dieses Mäuschen war durchaus erfolgreich. Von 1936 bis 1955 baute Fiat mehr als 500.000 Exemplare dieses Fahrzeugs. Die erste Generation hatte den Motor vorne und den Antrieb hinten eingebaut. Die zweite Generation startete im Jahr 1957 unter dem Titel Fiat Nuova 500. Dieser neue Fiat 500 war eine komplette Neuentwicklung und hatte mit seinem Vorgänger nur Teile des Namens gemein. Der Motor ist dabei nach hinten zum Getriebe gewandert. Auch seine Produktion lief über viele Jahre, bis 1975 die Ära des Nuova 500 endete.

Danach passierte lange nichts, bis Fiat im Jahr 1992 die Zahl 500 wiederbelebte. Der Fiat Cinquecento – übersetzt 500 – hatte erneut nichts mehr mit seinem Vorgänger gemein. Selbst die kantige Optik fiel gänzlich anders aus. Sechs Jahre später löste der Fiat Seicento, also 600 die dritte 500er-Generation ab. Damit nahm die Ära des Fiat 500 erneut ein Ende, das bis zum Jahr 2007 andauern sollte.

2007: Der Fiat 500 ist zurück

Für das große Comeback dieses Kleinstwagens entwickelte Fiat ein spezielles Konzept. Sie nahmen die Optik des damaligen Fiat Nuova 500, übertrugen es in ein modernes Auto und machten dabei den neuen, neuen Fiat 500 zu einem echten Lifestyle-Gefährt. Die Zeit als spartanischer Kleinstwagen war damit vorbei. Fiat sprang damit sehr erfolgreich auf den Retrotrend auf, den wir schon beim VW New Beetle , beim Chrysler PT Cruiser und beim neuen Mini beobachten konnten.

Schon vor seiner Veröffentlichung hatte Fiat eine eigene Webseite für das neue Modell. Dort konnte die Community das jeweilige Wunschmodell konfigurieren. Diese Daten soll Fiat tatsächlich in die spätere Entwicklung des Fiat 500 einfließen haben lassen. Danach dauerte es gerade einmal 18 Monate bis zur Serienreife und die Produktion konnte in einem polnischen Fiat-Werk beginnen. Dort lief übrigens auch der damalige Ford Ka vom Band.

Zum Verkaufsstart entstand ein regelrechter Hype und so kam Fiat mit der Produktion nur schwer hinterher, was teilweise monatelange Wartezeiten zur Folge hatte. Der neue Fiat 500 übernahm die Basis und viele weitere Teile vom bestehenden Fiat Panda . Motor und Antrieb befinden sich nun beide vorne.

Die verschiedenen Modelle des Fiat 500

In seinem Dasein als Lifestyle-Produkt war der Fiat 500 bereits in vielen Modellvarianten erhältlich. Dazu zählen Sondermodelle für Gucci, GQ und den Motorboothersteller Riva. Bedeutender für die Modellgeschichte waren da jedoch andere Modellvarianten, wie das Cabriolet Fiat 500 C. Dabei macht ein Faltschiebedach den kleinen Flitzer zum Cabrio. Die Öffnung reicht bis ganz hinten zur Unterkante der Heckscheibe.

Der Fiat 500 Abarth ist dagegen das sportliche Spitzenmodell. Dazu passend sind hier Innenraum, äußeres Erscheinungsbild und vor allem der Motor sehr stark aufgebessert. Der stärkste Abarth-Motor leistet dabei 190 PS und wurde gemeinsam mit Ferrari entwickelt. In Kombination mit einem so kleinen Auto ergibt das ein äußerst sportliches Fahrgefühl.

Eine weitere vermeintliche Modellvariante ist der Fiat 500L . Der Minivan sieht zwar optisch aus wie ein großer Fiat 500, unterscheidet sich technisch dennoch sehr vom Kleinstwagen. Anfang 2020 war der Fiat 500 noch als klassisches Cabriolet und als Fiat 500 Hybrid erhältlich. Das soll sich in wenigen Monaten ändern.

Der neue, rein elektrische Fiat 500

Für Sommer 2020 erwarten wir den ersten vollelektrischen Fiat 500. Den kläglichen Versuch, im Jahr 2014 eine E-Version in den USA unters Volk zu bringen, lassen wir jetzt einfach unter den Tisch fallen. Dieses Modell ist eine noch mal stark überarbeitete Version des Fiat 500. Das Grunddesign bleibt zwar erhalten, bekommt jedoch einen deutlich moderneren Touch. Einen klassischen Kühlergrill braucht der kleine Stromer nicht mehr. Dafür prangt an dessen Stelle eine selbstbewusste 500 als Ersatz für das bisherige Fiat-Logo.

An den Scheinwerfern hat Fiat ebenfalls etwas gefeilt und viele Bereiche der Karosserie fallen deutlich glatter aus. So versinken zum Beispiel die Türgriffe ganz eben in der Tür. Der neue 500 wächst in Länge und Breite je sechs Zentimeter. Beim Radstand sind es zwei Zentimeter. Diese Werte kann Fiat zum Glück auch in etwas mehr Platz im Innenraum umwandeln. Auch dort tritt der Fiat 500 elegant, modern und aufgeräumt wie nie zuvor auf.

Innenraum und Antrieb des elektrischen Fiat 500 ab 2020

Zumindest in der höchsten Ausstattung als Fiat 500 la Prima steht nun ein 10,25 Zoll Screen im Zentrum des Cockpits. Dort verwalten Sie dann die Verbindungen zu Apple CarPlay und Android Auto. Auch ein virtuelles Cockpit anstelle des klassischen Kombiinstruments ist mit von der Partie. Einen Schalthebel suchen wir naturgemäß vergebens. Seine Vertretung besteht aus einzelnen Knöpfen, über die der jeweilige Fahrmodus gewählt wird. Auch die ersten exquisiten Sondermodelle gibt es schon zu sehen. Sie stammen aus den Federn von Bvlgari, Giorgio Armani und Sherpas. Vorerst sind sie allerdings nur Einzelstücke, die versteigert werden sollen.

Beim Motor handelt es sich um einen 118 PS starken Elektromotor. In seiner Rolle als Cityflitzer beschleunigt der neue Fiat 500 in 3,1 Sekunden auf Tempo 50. Tempo 100 ist in neun Sekunden erreicht. Bei den Fahrmodi besteht die Wahl zwischen Normal, Range und Sherpa. Eine Antwort auf die Frage ob Heck- oder Frontantrieb ist uns Fiat bisher noch schuldig.

Reichweite und Ladezeiten: Was kann der kleine Stromer?

Gesprächiger waren die Italiener jedoch beim Thema Reichweite. Hier sprechen sie von bis zu 320 Kilometern Reichweite nach WLTP-Zyklus. Den Strom dazu speichert eine Batterie mit 42 kWh im Fahrzeugboden. Neuen Saft bekommt der Fiat 500 mit bis zu 85 kW über eine Schnellladesäule. Damit sollte nach 30 Minuten die 80 Prozent Marke geknackt sein.

Für wen ist der Fiat 500 am besten geeignet?

Der Fiat 500 versteht es seit Anfang seines Bestehens und vor allem seit seinem Comeback im Jahr 2007 perfekt zu polarisieren. Die einen lieben ihn für seinen Stylefaktor, die anderen nicht. Durch seine lange Historie stehen Autos für jedes Budget zur Verfügung. Damit können alle Fans auf ihre Kosten kommen. Der Elektro-500er könnte zudem erstmals auch das Interesse abseits der Fangemeinde wecken. Mit seinem eleganten Design und den soliden Werten bei Reichweite und Co hat er echt gute Chancen.

Häufige Fragen zum Fiat 500

Wie viel kostet der Fiat 500?

Der Fiat 500, Baujahr 2012, kostet als Neuwagen geschlossen 12.250 Euro und als Cabrio 14.750 Euro. Je nach Ausstattungs- und Motorvariante kann sich der Preis erhöhen. Dem Käufer stehen vier Ausstattungslinien zur Verfügung: das Grundmodell Naked, die Basisversion Pop, die besser ausgestattete Lounge-Linie und das Modell Sport.

Wann kommt der neue Fiat 500?

2017 erhielt das Crossover, der Fiat 500x, ein Facelift. Im Vergleich zum 500 ist er länger und bietet mehr Platz. 2015 erhielt der Fiat 500 ein Facelift. Das beliebte Design wurde kaum verändert. Neu sind das optionale Display und der Touchscreen für den Bordcomputer.

Nach wie vor wird der 500 als 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS als Basismodell angeboten oder als 0,9-Liter-Zweizylinder mit 85 oder 105 PS. Auch mit Öko-Triebwerk und einem reduzierten CO2-Ausstoß von 89 g/km ist er zu kaufen. Die Diesel-Version ist mit dem 95 PS starken Multijet-Motor ausgestattet.

Wo wird der Fiat 500 gebaut?

Seit 2008 wird der Fiat 500 im Fiat-Werk Tychy in Polen zusammen mit dem technisch ähnlichen Ford Ka gebaut. Die Produktion liegt bei circa 190.000 Fahrzeugen jährlich. Die Modelle für den amerikanischen Markt werden im Werk Chrysler de México bei Toluca gebaut.

Welcher Unterschied besteht zwischen dem Fiat 500 und dem Fiat 500s?

Das S beim Fiat 500 steht für Sport. Es ist sportlicher im Design und verspricht mehr PS dank Twin Air Antrieb. Der Fiat 500 (2012) leistet regulär 69 PS, die S Version schafft es immerhin auf 85 PS. Deutlich schneller ist allerdings der Fiat Abarth mit bis zu 160 PS.

Was verbraucht der Fiat 500?

Der Fiat 500 in der 1,2-l-Benziner Version und 51 kW/69 PS hat einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,0 Liter Super pro 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß liegt bei 121 Gramm pro Kilometer. Innerorts verbraucht er durchschnittlich 6,1 Liter, außerorts 3,9 Liter und auf der Autobahn 5,9 Liter pro 100 Kilometer.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat 500

98 Bewertungen

4,5