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Ford Mustang GT

Ford Mustang GT

Der amerikanische Traum auf deutschen Straßen

Seit seinem Start im Jahr 1964 bringt es der Ford Mustang auf sechs Generationen und mehr als 10 Mio. verkaufte Exemplare. Dabei hatte der Ford Mustang GT immer ein paar PS mehr unter der Haube als das Standardmodell. Die ersten fünf Generationen des Sportwagens hat Ford nie offiziell nach Europa exportiert und Liebhaber des Mustangs waren auf Importeure oder Eigeninitiative angewiesen. 2015 schaffte das Wildpferd endlich den Sprung über den großen Teich und landete auch in Deutschland. Weiterlesen

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Ford Mustang GT - Außenfarbe

Ford Mustang - Ein Ponycar für Deutschland

Ein Symbol für Freiheit & Amerika

Die Amerikaner lieben ihn, für Europäer wurde er zum Symbol amerikanischer Freiheit und Fahrzeugkultur. Noch im Geburtsjahr des Mustangs flitzte Sean Connery als James Bond in „Goldfinger“ mit ihm über die Leinwand. Im dunkelgrü-nen Ford Mustang GT Fastback absolvierte Steve McQueen im Film „Bullitt“ die bis dahin längste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte und machte den Mustang damit zur Filmlegende. Fünfzig Jahre später präsentierte Ford auf der Detroit Motor Show 2018 ein Bullit-Sondermodell mit 464 PS, das im Juni 2018 auch nach Europa kam. Eine besondere Rolle spielte ein gelber 1973er Mustang Mach 1 im Film „Gone in 60 seconds“ von 1974. Im 2000er-Remake „Nur noch 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage und Angelina Jolie übernahm ein Nachbau des Shelby GT500 die Rolle von Eleanor. Auf die anschließende Nachfrage hin produzierte das amerikanische Unternehmen „Unique Performance“ bis 2007 die Kleinserie Shelby GT500E (E für Eleanor) auf der Basis gebrauchter Ford Mustang Fastbacks.

Kommerzieller Erfolg bis 1970

Die ersten Mustangs produzierte Ford ab März 1964 als Stufenheck-Coupé und Cabrio. Ein Jahr darauf auch als Fließ-heck-Coupé mit Sechszylinder 2,8-Liter-Motor und V8-Motor mit 4,3 Liter Hubraum. Die GT-Variante war von Anfang an mit im Portfolio – üblicherweise mit mehr Leistung unter der Haube und mehr Komfort im Innenraum für längere Stre-cken. Zu Beginn kam der Ford Mustang als Ford T5 auch nach Deutschland, verschwand 1979 aber wieder. Den Namen „Mustang“ hatten sich schon die Unternehmen Krupp und Kreidler für LKWs bzw. Mopeds gesichert, deshalb behielt der Mustang auf deutschem Boden seinen Produktionsnamen. Ende der 1960er Jahre rüstete Ford seine Serien-Mustangs auf und präsentierte den Ford Mustang mit dem großen V8-Motor in einer neuen Version mit 143 kW (195 PS) sowie mit einem neu entwickelten 6,4-Liter-Motor mit bis zu 239 kW (325 PS) und 7-Liter-Maschinen bis zu 287 kW (390 PS). Der Ford Mustang GT erhielt eine luxuriöse Innenausstattung mit Sportsitzen, Bodenteppichen, Armaturenbrett im Holzimitat und einer großen Uhr auf der Beifahrerseite.

Der Ford Mustang als Urahn der Muscle-Cars

Bis zum Ende der 3. Generation 1993 änderte sich die klassische Mustang-Form mit der langen haiähnlichen Front nur moderat. In den Modellreihen von 1971 bis 1973 wuchs der Ford Mustang jedoch in Länge und Breite und verkaufte sich im neuen Design nicht mehr so gut. Er wurde dafür im Genre der Muscle-Cars als Ford Mustang Mach 1 ein Nischener-folg. In der nachfolgenden Baureihe bis 1978 konnte Ford die Verkaufszahlen dann wieder auf über eine Million Fahr-zeuge steigern. Mit einer breiteren Motorenpalette von kleineren Aggregaten bis zu Sondermodellen wie dem Ford Mustang Cobra konnte Ford bis 1993 wieder mehr als 2,5 Millionen Mustangs absetzen. Als Standard-Portfolio etablier-ten sich bis 2004 der Ford Mustang Basis, GT und Cobra, die zwischen 108 kW (147 PS) und 290 kW (395 PS) leisteten. So bekam auch der Ford Mustang GT über die Dauer immer wieder kleine Anpassungen:

  • 1983: Front und Heck leicht überarbeitet, Rückkehr des Mustang Cabriolets als GLX und GT nach 10-jähriger Pause.
  • 1984: Neuordnung der Modelle – es gibt den Ford Mustang als L, LX, GT und SVO.
  • 198788: Umfassende Überarbeitung von Scheinwerfern, Front und Heck. Der GT fällt mit neuem Spoiler- und Schwellerpaket auf. Serienmäßig hat er einen 5-Liter-Motor mit 228 PS an Bord.

  • 1993: Der Ford Mustang GT bekommt 16-Zoll-Alufelgen.
  • 1995: Zwischen dem Standard-Modell und dem Ford Mustang GT wird kurzzeitig der Mustang GTS mit abgespeckter Ausstattung eingeführt.
  • 1996: GT und Cobra bekommen einen neuen 4,6-Liter-V8-Motor mit 218 PS (GT) bzw. 309 PS (Cobra).

Retrodesign – Zurück zu den Wurzeln

Als Erinnerung an die erfolgreichsten Mustang-Zeiten brachte Ford sein sportliches Paradepferd nach dem Facelift ab 1999 wieder mit stärkeren Anklängen an die 1960er Modelle auf den Markt. Anfang 2000 bekam der GT eine Hutze auf der Motorhaube, einen neuen Heckflügel, getönte Gläser an den Scheinwerfern und Lufthutzenattrappen an den Seiten. Die Strategie des Retrodesigns setzte Ford mit der 5. Generation ab 2004 weiter fort. Der Ford Mustang wird seither als Cabrio und in vier Coupé-Varianten gebaut:

  • V6 Deluxe & V6 Premium
  • GT Deluxe & GT Premium
Das Spitzenmodell ist der Ford Mustang Shelby Cobra GT mit einem 5,4-Liter-V8-Motor und 368 kW (500 PS). Er wurde 2006 auf der Detroit Motor Show vorgestellt. 20092010 wurden Front, Heck und Fahrzeugseiten noch einmal neu ge-staltet, um dem Mustang eine modernere und aggressivere Optik zu verleihen. Auch der Innenraum gewann an Quali-tät. Erstmals kam eine Hinterradaufhängung zum Einsatz, die auch bei hohen Geschwindigkeiten ein sicheres Fahrgefühl vermittelte. Die 6. Generation ab 2014 erhielt neben weiteren Neuerungen ein auffälliges Gimmick: Der Ford Mustang GT 5.0 projiziert beim Öffnen der Tür ein galoppierendes Pferd auf die Straße. Solche Details machen aus dem Mustang einen Kultwagen und aus den Fahrern treue Fans.

Der Shelby Mustang als Ausnahmetalent

Bereits ein Jahr nach Aufnahme der Serienproduktion gab es die Shelby-Mustangs, die der ehemalige US-Rennfahrer Caroll Shelby für Ford bis 1970 in Kleinserien konstruierte. Teilweise kamen sie im Rennsport zum Einsatz, aber eigentlich waren sie für die Straße gedacht. Zunächst entstanden 562 Exemplare des Shelby GT350 – eine Rennsportversion des Mustang Fastback mit einem 306 PS starken 4,7-Liter-V8-Motor. Es folgten 1.438 Coupés, 6 Cabrios und 936 GT350H für den Autovermieter Hertz. 20062007 wurde der Shelby Mustang für den Autovermieter neu aufgelegt. Ende der 60er Jahre konstruierte Shelby auf der Karosserie des aktuellen Mustangs 1.085 GT350 Sportsroof, 194 GT350 Cabrios, 1.536 GT500 Sportsroof und 335 GT500 Cabrios. 1970 verbaute Shelby noch seine restlichen Teile aus dem Vorrat, danach wurde der Shelby Mustang eingestellt. 2007 feierte der Shelby GT500 sein Comeback und führte mit einem 5,4-Liter-Modular-Kompressor-V8-Motor und 500 PS die Leistungsspitze der Baureihe an, um die Chevrolet Corvet-te zu übertrumpfen.

Begründer der „Pony Cars“

Der Ford Mustang ist ein außergewöhnliches Auto. Das wilde Pferd hat mit seinem hohen Spritverbrauch, seinem gro-ßen Wendekreis und seinen wuchtigen Ausmaßen nichts in der Stadt zu suchen. Es symbolisiert die Freiheit der Straße und ist Begründer der Fahrzeuggattung „Pony Cars“. Doch während die meisten „Pony Cars“ wie der Chevrolet Cama-ro, der Pontiac Firebird und der Dodge Challen-ger zwischenzeitlich eingestellt wurden, hat der Ford Mustang überlebt und hält die Mus-tang-Fahne hoch. In Deutschland wurde in den 60er/70er Jahren versucht das Konzept der „Pony Cars“ zu kopieren, allerdings mit kleineren Fahrzeugen und schwächeren Motoren. Dabei sind der Ford Capri und der Opel Manta entstanden.

Fazit

Ein Ford Mustang lässt sich schwierig einordnen. Es ist eben ein Ford Mustang. Der Ford Mustang GT ist dann noch et-was schneller, noch etwas komfortabler, noch etwas auffälliger. Wer etwas Besonderes möchte, die Freiheit der Straße spüren will, den amerikanischen Traum lebt und gern die Blicke auf sich zieht, der kann mit einem gebrauchten Ford Mustang GT aus seinem Alltag ausbrechen. Schon beim typischen Mustang-Sound aus der Auspuffanlage sind alle Prob-leme vergessen.

Fahrzeugbewertungen zu Ford Mustang GT

13 Bewertungen

4,8

Technische Daten Ford Mustang GT

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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