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VW Golf 5

VW Golf 5

Ein beliebter Kompaktwagen in vielfältigen Varianten

Der VW Golf gehört zu den Lieblingsautos der Deutschen – auch nach vielen Generationen und vielen Jahren Bauzeit. Warum? Weil das zeitlose Design eine breite Masse anspricht und die Golf-Technik gleichzeitig für Qualität und Zuverlässigkeit in der Kompaktklasse steht. Deshalb ist der VW Golf V immer noch als günstiger Gebrauchtwagen und treuer Begleiter für den Alltag erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger hat er eine aerodynamischere Form und modernere Serienausstattung an Bord. Weiterlesen

Technische Daten VW Golf 5

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VW Golf – Der Anfang einer Erfolgsgeschichte

Während der VW Golf I und der VW Golf II noch mit runden Kullerscheinwerfern und einer kantigen Front herumgefahren sind, führte der VW Golf III die typische und liebgewonnene Golf-Form ein. Mit dem VW Golf V bekam dieses Design etwas mehr Würze: Die Front läuft spitzer zu, die Scheinwerfer sind weiter nach hinten gezogen und das Dach ist aerodynamischer abgerundet. Doch das Design hat sich über all die Jahre eher dezent weiterentwickelt. Dafür setzt VW mit jeder Golf-Generation in anderen Bereichen neue Maßstäbe. Die vierte Generation brachte den Kompaktwagen auf ein neues Qualitäts- und Leistungsniveau. Die Karosserie besteht aus elektrolytisch verzinktem Blech, die Spaltmaße zwischen den einzelnen Bauteilen wurde verringert und der Hersteller hat noch eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung oben draufgesetzt. Gleichzeitig wuchs die Motorleistung, während der neu aufgehängte Motor die Vibration im Fahrzeug deutlich reduzierte. In der vierten Generation war auch erstmals ein Sechsganggetriebe für den Golf verfügbar. Mit diesen Neuerungen konnte Golf Nummer 4 an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen, insgesamt wurden von 1997 bis 2003 4.098.000 VW Golf IV gefertigt.

Der erste lasergeschweißte Golf mit neuer Hinterachse

Auch der VW Golf V hatte einige Neuerungen an Bord, die ihn als Gebrauchtwagen attraktiv machen. Allerdings war er bei weitem nicht so erfolgreich wie seine beiden Vorgänger, weshalb sich die Bauzeit auf fünf Jahre verkürzte, sodass der Golf 5 bereits 2008 vom Golf 6 abgelöst wurde. Im letzten Produktionsjahr waren nur rund 786.500 Exemplare für Deutschland zugelassen, während zum selben Zeitpunkt fast doppelt so viele Golf 4 und fast 1,5 Mal so viele Golf 3 auf deutschen Straßen unterwegs waren. Das bedeutet jedoch nicht, dass der VW Golf V kein gutes Auto ist. Seine Plattform und viele seiner Bauteile stecken ebenfalls im VW Golf VI . Der Golf 5 war der erste lasergeschweißte Typ seiner Art, wodurch die Karosserie enorm steif ist. Für die Sicherheit sind bis zu acht Airbags an Bord und mit dem Golf 5 GTI kam der erste Turbo-Benzin-Direkteinspritzer ins Programm. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Vierlenker-Hinterachse, welche die einfache Verbundlenker-Achse seit dem VW Golf I ablöste. Das Ergebnis: verbesserte Fahreigenschaften, vor allem in Kurven. Mit dieser aufwendigen Konstruktion an der Hinterachse zog Volkswagen mit der Marke Ford gleich, die eine ähnliche Konstruktion bereits seit Herbst 1998 im Einsatz hatte. Außerdem ermöglichte die neue Hinterachse nun den Aufsatz deutlich schwerer Modelle – wie beispielsweise dem VW Touran .

Erkennbar an den Blinkern im Außenspiegel

An der optimierten McPherson-Vorderachse fangen getrennt gelagerte Dämpfer und Federn Bodenwellen und Stöße ab, um eine ruhige und sichere Fahrweise zu gewährleisten. Die neue elektronische Servolenkung lernt mit, erkennt die Fahrsituation und greift notfalls unterstützend ein. Mit den Radio-Navigationssystemen kommt der Wagen schnell ans Ziel und ein sechsfacher CD-Wechsler sorgt dabei für die richtige Unterhaltung. Auf der Multifunktionsanzeige “Plus” liest der Fahrer derweil alle wichtigen Informationen über das Auto ab. Zur Zusatzausstattung gehört das “Licht und Sicht”-Paket mit Regensensor, der die Scheibenwischer bei den ersten Tropfen automatisch einschaltet. Beheizbare Sitze und die Durchlademöglichkeit in der Rückenlehne sind ebenfalls zusätzliche Optionen. Die fünfte Golf-Generation hat erstmals Blinker im Außenspiegel – daran lässt sie sich gut erkennen.

Serienmäßige Ausstattung des VW Golf 5:

  • Antischlupfregelung (ASR)
  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Antiblockiersystem (ABS)
  • Bremsassistent
  • Elektronische Differentialsperre (EDS)
  • Funk-Zentralverriegelung
  • Elektrische Außenspiegel & Fensterheber

Ein VW Golf für jeden Geschmack

Wirklich beachtlich ist beim Golf V die Vielfalt an Modellen, die in dieser Generation deutlich ausgebaut wurde. So findet jeder Fahrer seine bevorzugte Variante. Zur Markteinführung 2003 stand zunächst eine solide Motorenpalette zur Auswahl – vom 1,4-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 55 kW (75 PS) Leistung und 164 km/h Höchstgeschwindigkeit bis zum 1,6-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung, 85 kW (115 PS) Leistung und 192 km/h Topspeed. Ergänzt wurden die drei Benzinmotoren von drei TDI-Vierzylinder-Dieselmotoren mit 1,9 Litern Hubraum und 77 kW (105 PS) bis hin zu 2,0 Litern Hubraum und 103 kW (140 PS). Parallel zum Golf 5 stellte Volkswagen zunächst den Golf 4 Variant als Kombi-Version sowie der VW Bora weiter her. Ein Jahr später baute der Hersteller das Motorenangebot vom Golf V weiter aus.

Golf SDI (ab 2004) – Ein Saugdiesel ohne Turbolader

Neben den TDI-Motoren in der Dieselsparte führte der Hersteller 2004 auch ein SDI-Modell beim VW Golf V ein. SDI steht für einen Saugdiesel-Motor mit Direkteinspritzung. Der Turbolader samt Ladeluftkühlung fällt weg, dafür ist die Motorsteuerung vereinfacht. Der SDI ist der schwächste Diesel im Golf-V-Angebot und bringt mit 55 kW (75 PS) Leistung 163 km/h Höchstgeschwindigkeit auf die Straße.

Golf GTI (ab 2004) – Sportliches Modell mit 200 PS

Der GTI führt traditionell die Golf-Baureihe als Spitzenmodell an. So ließ auch der Golf GTI der fünften Generation nicht lange auf sich warten. Mit einem neuen Kühlergrill und BBS-Hohlkammerrädern in 17 oder 18 Zoll Größe setzt er auf sportliche Akzente und durch sein GTI-Sportfahrwerk und 147 kW (200 PS) Leistung aus einem 2,0-TFSI-Vierzylinder-Ottomotor zugleich auf mehr Leistung. Während der Bauzeit erschienen verschiedene GTI-Sondermodelle, die den Kompaktwagen mit noch mehr Power versorgen.

Golf R32 (ab 2005) – Spitzenmodell mit Sechszylinder-Ottomotor

Noch schneller als der Golf GTI ist der Golf R32, der sich 2005 als Topmodell positioniert. Es ist das letzte Modell der Baureihe mit einem Sechszylinder-Ottomotor, der über den Allradantrieb 4Motion und ein manuelles Sechsgang-Getriebe 184 kW (250 PS) Leistung auf die Straße bringt. Damit schafft der R32 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung auf 100 km/h in 6,5 Sekunden. Mit dem optionalen Direktschaltgetriebe sind es nur 6,2 Sekunden. Serienmäßig ist das Fahrzeug schon mit zahlreichen Funktionen wie Klimaanlage, ABS, Xenonlicht und Bremsassistent ausgestattet, was das Leergewicht aber auch um fast 450 Kilogramm um Vergleich zum serienmäßigen Golf V erhöht. Insgesamt ist der VW Golf V deutlich schwerer als sein Vorgänger, weshalb sich gerade die schwächeren Motoren ganz schön mit dem Gewicht abmühen. Allerdings macht sich das nicht sonderlich beim Kraftstoffverbrauch bemerkbar. Der kleinste Golf 5 mit Ottomotor verbraucht 6,8 Liter Sprit auf 100 km und die CO2-Emissionen liegen bei 163 g/km.

Golf GT (ab 2006) – TSI-Technik mit Turbolader & Kompressor

Beim VW Golf GT der fünften Generation kommt die TSI-Technik im Motorraum zum Einsatz. Dabei erfolgt die Motoraufladung sowohl durch einen Turbolader als auch durch einen Kompressor. Im unteren Drehzahlbereich arbeitet nur der Kompressor, im mittleren Bereich wird der Turbolader dazugeschaltet und im oberen Bereich übernimmt der Turbolader komplett. Mit 125 kW (170 PS) schafft es der Golf GT damit auf 220 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Golf BlueMotion (ab 2007) – Der sparsamste VW Golf V

Der sparsamste und umweltfreundlichste VW Golf V ist der Golf BlueMotion. Wie schon beim VW Polo und VW Passat konnte der deutsche Hersteller durch eine geringe Tieferlegung, Leichtlaufreifen und aerodynamische Verbesserungen den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch des 1,9-Liter-TDI-Motors auf 4,5 Liter pro 100 km senken. Dabei erreicht der Diesel immer noch 77 kW (105 PS) Leistung und 190 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Golf GT Sport, Golf Plus & Golf Variant – Weitere Karosserien & Ausstattungen

Neben den Motoren gibt es auch noch bestimmte Karosserie-Varianten, die eigene Namen tragen. So kombiniert der Golf GT Sport die Ausstattungs- und Designlinien GT und Sportline. Der Golf Plus ist eine Mini-Van-Variante des Kompaktwagens und bietet mit einem erhöhten Dach einen größeren Kofferraum und mehr Platz für Kopf und Beine. Zunächst wollte der Hersteller den Golf Plus als Nachfolger für den Kombi Golf IV Variant einsetzen. Doch im Jahr 2007 bekam der Golf V dann doch seinen eigenen Variant auf Basis des VW Jetta .

Fazit

Aus der Kompaktklasse ist der VW Golf nicht mehr wegzudenken. Genauso hat er aber auch hartnäckige Konkurrenten, die sich mit ihm um die Vorherrschaft streiten. Dabei schneidet der VW Golf V immer wieder sehr gut ab und hat im Vergleich zu einem Fiat Stilo , Ford Focus , Mazda 3 , Opel Astra , Peugeot 307 , Toyota Corolla und Seat Leon meistens die Nase vorn. Über die Jahre hinweg tauchen bei allen Gebrauchtwagen Verschleiß und Mängel auf, doch der Opel Astra muss tatsächlich etwas seltener in die Werkstatt als der Golf. Trotzdem ist der Golf V ein qualitativ hochwertiger Gebrauchtwagen, den es in vielen verschiedenen Varianten gibt und der vielen Fahrern viel Freude bereiten wird.