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VW Golf

Stärken
  • Breite Motorenauswahl
  • Hohe Qualität
  • Angenehmer Fahrkomfort
Schwächen
  • Umständliche Touch-Bedienung
  • Hoher Preis für einen Kompakten
  • Schwerfälliges Infotainmentsystem

Alle VW Golf Generationen

VW Golf: Ein nimmermüder Klassiker in der achten Generation

Dem ersten VW Golf aus dem Jahr 1974 sollten mehr als 35 Millionen weitere Exemplare folgen. Mittlerweile ist der ewige Branchenprimus der Kompaktklasse in der achten Generation unterwegs. Mit viel moderner Technik und dem altbewährten Konzept aus kompakten Abmessungen und dennoch genug Platz möchte der Golf weiterhin das meistverkaufte Auto in Deutschland bleiben. Zusätzlich soll eine bunte Auswahl an Motorvarianten den passenden Golf für jeden Geschmack auf die Straße bringen. Weiterlesen

Gute Gründe

  • Altbewährtes Konzept in der achten Generation mit viel Erfahrung
  • Große Auswahl an Motoren sowie Modell- und Ausstattungsvarianten
  • Durch die lange Historie ist er gebraucht für jedes Budget zu haben.
  • Der hohe Komfort macht den Golf VIII sogar langstreckentauglich.

Technische Daten

Motorisierung

Wer sich für einen neuen VW Golf VIII interessiert, der steht beim Thema Motorisierung tatsächlich vor der Qual der Wahl. Immerhin stehen unzählige Motorvarianten zur Auswahl. Benzin, Diesel, Erdgas, Hybrid – hier ist alles dabei. Bei den Benzinern besteht je nach Modellvariante die Wahl zwischen Varianten mit 130 PS (96 kW), 150 PS (110 kW) und 190 PS (140 kW). Zusätzlich kommen durch den Golf GTI und den Golf GTI Clubsport noch zwei Varianten mit 245 PS (180 kW) und 300 PS (221 kW) dazu. Noch sportlicher wird es im VW Golf R und dem R Performance mit 320 PS (235 kW) und 333 PS (245 kW). Bei den meisten Benzinern besteht zudem die Wahl zwischen der manuellen 6-Gang-Schaltung und der altbekannten 7-gängigen DSG-Automatik. Die Dieselvarianten erstrecken sich von 116 PS (85 kW) über 150 PS (110 kW) bis 200 PS (147 kW). Auch hier besteht größtenteils die Wahl zwischen manueller Schaltung und Automatik.

Alternativ zu den klassischen Motorvarianten bietet VW im Golf VIII auch eine Erdgas-Variante in Form des VW Golf 1.5 TGI mit 131 PS (96 kW). Für einen deutlich gesenkten Verbrauch sind schließlich und endlich die verschiedenen Hybrid-Varianten zuständig. Die meisten von ihnen funktionieren als Mildhybrid und leisten dabei 110 PS (81 kW), 130 PS (96 kW) oder 150 PS (110 kW). Egal, ob effizient, sportlich oder besonders sparsam – bei dieser Motorenauswahl lässt sich tatsächlich für jeden Geschmack der passende Antrieb finden.

Abmessungen

Im Vergleich zum VW Golf VII hat sich an den Abmessungen nur wenig bis gar nichts verändert. Der Golf VIII baut zwar auf den neueren Modularen Querbaukasten alias MQB evo auf, seine Maße haben sie, wenn überhaupt nur um wenige Milli- oder Zentimeter verändert. Zu den größten Änderungen zählt hier schon der Wegfall des Dreitürers. Damit hat der Golf weiterhin ein mehr als ordentlichen Platzangebot zu bieten.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Bauzeit Seit Dezember 2019
Länge, Breite, Höhe 4,28 m x 1,79 m x 1,46 m
Radstand 2,62 m
Kofferraumvolumen 381 - 11237 l
Leergewicht 1255 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1860 kg
Hubraum 999 bis 1984 cm³
Drehmoment Bis zu 420 Nm bei 2100–5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 270 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h Ab 4,6 s
Tankvolumen 50 l (Super Plus)
Verbrauch 0,9 bis 7,3 l / 100 km
CO₂-Emissionen 21 bis 165 g/km

Varianten

Der VW Golf VIII ist gewohnt variantenreich unterwegs. Das beginnt bei den herkömmlichen Ausstattungsvarianten Life, Style und R-Line. Danach geht es mit dem VW Golf GTI, dem GTI „Clubsport“, sowie dem Golf R und R „Performance“ sportlich weiter. Dazwischen gibt es immer wieder Sondermodelle wie den Golf Active oder den Golf R „20 Years“. Sie bringen in der Regel verschiedene zusätzliche und besondere Ausstattungspunkte in den VW Golf. Wer zudem mehr Platz möchte, der kann seit je her auch zur Kombivariante alias VW Golf Variant greifen. Sie bietet in allen Belangen deutlich mehr Platz. Der vor allem bei Familien und älteren Besitzern beliebte VW Golf Sportsvan wurde mittlerweile durch die verschiedenen SUV-Modelle aus dem Sortiment gedrängt.

Preis

Von seinen ursprünglichen Idealen als günstiges Auto für die breite Masse hat sich der VW Golf in den letzten Jahren leider ein Stück weit entfernt. Galt es vor ein paar Jahren noch als aufsehenerregend, dass es keinen Golf mehr für unter 20.000 Euro gegeben hat, kratzt der VW Golf VIII mittlerweile auch in der günstigsten Grundvariante schon an der 30.000 Euro-Marke. So geht es aktuell erst bei mindestens 29.560 Euro los. Dabei bleibt es jedoch nur in den seltensten Fällen. Viel zu verlockend sind die höheren Ausstattungsvarianten und die verschiedenen Extras aus dem Zubehörkatalog. Die günstigste Kombivariante beginnt bei 28.880 Euro.

Den mittlerweile durchaus hohen Listenpreisen zum Trotz gibt es auf dem Gebrauchtwagenmarkt dennoch Golf-Modelle für jedes Budget. Für den kleinen Geldbeutel stehen die vielen älteren, meist aber auch schon recht pflegebedürftigen Generationen bereit. Für rund 15.000 Euro kann man einen noch recht frischen Golf VII und damit ein absolut modernes Auto bekommen.

Design

Exterieur

Wie schon in sieben Generationen zuvor denkt man sich auch beim ersten Blick auf den Golf VIII „Ja, das ist ein Golf.“. Bei den Grundformen und Proportionen ist sich der Golf absolut treu geblieben. Die wesentliche, optische Veränderung passierte – wie schon bei den meisten Generationswechseln zuvor – rund um die vorderen und hinteren Beleuchtungselemente. Vor allem die Frontleuchten sind noch etwas schmaler und entschlossener geworden. Die verschiedenen Modellvarianten bringen nur selten die ganz großen Veränderungen am äußeren Auftritt des aktuellen Golf-Modells. Wenn, dann sind es primär sportliche Anbauteile wie ein Heckspoiler oder dezente Seitenschweller. In den höheren, sportlichen Varianten sorgen zudem 19-Zoll-Räder für einen starken Eindruck.

Interieur

Um einiges tiefgreifender sind die Veränderungen im Innenraum. Hier hat Volkswagen im sichtbaren Bereich und im technischen Hintergrund vieles neu entwickelt. Der Fahrer blickt auf ein digitales Cockpit und einen zusätzlichen Infotainment-Screen. Neben der durchaus gut durchdachten Sprachsteuerung geschieht hier vieles über Touch-Bedienelemente. Das klingt jedoch meist besser, als es im Alltag dann tatsächlich ist. Gerade während der Fahrt kann es sehr knifflig werden, die richtigen Bedienfelder zu treffen. Da sind die guten, alten Knöpfe und Drehregler immer noch die weit weniger ablenkende Variante. Und selbst am Lenkrad sind manche Bedienfunktionen zwar gut gedacht, während der Fahr aber etwas mühsam in der Anwendung. So lässt sich der Tempomat in 1- und in 10-km/h-Schritten einstellen. An sich eine gute Sache, allerdings wird das über zwei Bereiche einer einzigen Taste gesteuert. Da tippt man während der Fahrt schnell daneben. Von diesen Bedien-Herausforderungen abgesehen, macht auch der achte Golf seinen Interieur-Job absolut solide und hochwertig. Auch die Sitze und das Platzangebot im Fond können dabei absolut überzeugen.

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Sicherheit

Für die nötige Sicherheit ist auch im VW Golf VIII gesorgt. Eine gute Mischung aus Assistenzsystemen und zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen sollen für eine möglichst sichere Reise sorgen. Schon in der Grundvariante VW Golf Style sind unter anderem folgende Assistenten und Systeme enthalten:

  • Airbags (Fahrer & Beifahrer, Kopf vorn und hinten, Seiten vorn und Center-Airbag)
  • Elektronische Differenzialsperre
  • ESP und elektromechanischer Bremskraftverstärker
  • Erweiterte Fußgängerschutzmaßnahmen
  • Sicherheitsoptimierte Kopfstützen vorn
  • Abbiegefunktion und Ausweichunterstützung
  • Automatische Distanzregelung
  • Einparkhilfe vorn und hinten
  • Spurhalteassistent
  • Müdigkeitserkennung
  • Notbremsassistent

Alternativen

Der VW Golf ist zwar das meistverkaufte Auto Deutschlands, doch auf diesen Lorbeeren sollte sich VW niemals ausruhen. Das haben die Entwickler von VW zum Glück auch nicht vor. Und so entwickeln sie auch intern stets weitere Modelle, die dem Kompaktwagen nicht unbedingt Konkurrenz machen, aber dennoch eine spannende Alternative sein sollen. Eine Nummer kleiner ist dabei der VW Polo. Etwas höher hinausgeht es mit verschiedenen, kleineren SUV-Modellen. Dazu zählen der VW Taigo, der VW T-Cross und der VW T-Roc. Einen rein elektrischen e-Golf gibt es mittlerweile nicht mehr. An dessen Stelle ist der VW ID.3 getreten.

Extern bekommt der Golf reichlich Konkurrenz von sämtlichen Herstellern, die in der Kompaktklasse vertreten sind. Die großen, deutschen Namen sind mit dem Audi A3, dem BMW 1er und der Mercedes-Benz A-Klasse vertreten. Aus dem eigenen VW-Konzern kommen zusätzlich der Seat Leon und der Skoda Scala dazu. Aus Asien machen der Mazda 3, der Hyundai i30 und der Kia Ceed dem Golf eifrig Konkurrenz. Abschließend bekommt es der VW Golf auch noch mit europäischen Vertretern wie dem Peugeot 308, dem Opel Astra und dem Renault Megane zu tun.

FAQ

Der günstigste VW Golf VIII ist aktuell für einen Listenpreis von knapp unter 30.000 Euro zu haben. Hier lohnt sich ein Blick auf bestimmt günstigere Tageszulassungen und ehemalige Vorführwagen.

Es gab bereits den ein oder anderen Zweifel, ob der klassische VW-Golf der großen E-Auto-Entwicklung zum Opfer fallen könnte. Volkswagen hat jedoch schon bestätigt, dass der VW Golf bis mindestens 2030 gebaut werden soll. Damit wird der VW Golf VIII nicht der letzte Golf bleiben.

Volkswagen bietet bei den Motoren eine äußerst breite Auswahl. Bei der Wahl des „besten“ Motors kommt es jedoch sehr auf die eigenen Vorlieben an. So gibt es auch hier besonders sparsame oder auch besonders leistungsstarke Motorvarianten.