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Stärken
  • schickes Interieur mit Digitalcockpit
  • günstige Betriebskosten durch sparsame Motoren
  • drei Hybridvarianten zur Auswahl
Schwächen
  • kein e-Golf als Elektroauto mehr
  • Allradantrieb 4Motion nur bei den Topmodellen
  • eingeschränkte Motorenauswahl für die Basisversion

Alle VW Golf Generationen

VW Golf 8 bleiben als Gebrauchtwagen auf aktuellem Stand

Volkswagen macht seinen Kompaktklassiker 2019 fit für die Zukunft und baut im Golf 8 Technik zum teilautonomen vernetzten Fahren sowie für das spätere Upgrade mit neuen Bordfunktionen ein. Das kommt Kunden entgegen, die den Golf gebraucht kaufen und auf dem aktuellen Stand der Technik halten wollen. Denn so lässt sich das Auto nachträglich etwa noch mit einem Navigationssystem aufrüsten. Passend zu diesem Konzept bekommen die als 5-Türer gebauten Limousinen und die 2020 nachgereichten Variant ein futuristisches Digitalinterieur, das mit Touchscreen-Bedienung die Erwartungen der Smartphone-Generation erfüllt. Als Gebrauchter punktet der geräumige Wolfsburger mit einem hochwertigen Gesamteindruck, der für langlebige Qualität und zuverlässige Technik steht. Dazu gibt es reichlich Auswahl bei den durchweg sparsamen Motoren vom Dreizylinderbenziner für Einsteiger über die Vielfahrerdiesel bis zu den Powerversionen für Sportfans. Wer beim Benziner eher die Betriebskosten im Blick hat, für den bringt ein Fahrzeug mit Hybridtechnik Vorteile. Da sorgt der neue Golf mit gleich fünf Varianten als Mild-Hybrid oder Plug-in für einen ordentlichen Technikschub in seiner Klasse. Probleme hat der kompakte Volkswagen beim Start mit der Software-Elektronik, die Infotainment oder Bordassistenten steuert und per Update nachgebessert werden musste. Sonst zeigen sich Schwachstellen eher in praktischen Details. Da erschwert etwa der unbeleuchtete Lautstärkeregler die Bedienung und die breite C-Säule den Rückblick. Hier lohnt also die Investition in ein Modell mit Einparkhilfe, die es ab der Ausstattungversion Life serienmäßig gibt. Wer Bordfunktionen ohne Bildschirmberührung einstellen will, für den ist Modell mit Technik zur Sprachsteuerung empfehlenswert, wie sie in den höheren Ausstattungslinien eingebaut ist. Weiterlesen

Was gibt es Neues

  • Schräghecklimousine als 5-Türer ab Ende 2019.
  • Variant, Plug-in-Hybride und Sportversionen ab 2020.
  • Digitales Cockpit mit Touchscreen-Bedienung.
  • Serienmäßig Assistenten wie Spurhalter und Fußgängererkennung.
  • System Car2X für vernetztes Fahren.
  • Upgrad-Funktion über VW Online-Dienste.
  • Neue Ausstattungslinien Golf, Life, Style und R-Line.

Innenraum & Karosserie

Die Wolfsburger halten in der Kompaktklasse generationsübergreifend an den Grundprinzipien ihres Designkonzepts fest, sodass der VW Golf VIII als Gebrauchtwagen aktuellen Konkurrenten wie der A-Klasse zeitlos modern entgegentritt. Dazu punktet der neue Golf trotz kompakter Abmessungen von gut 4,28 Meter Länge und knapp 1,79 m Breite wieder mit Platzvorteil. Diese Kombination macht die ausschließlich als 5-Türer gebauten Limousinen zum Alltagspraktiker, der sich in der Stadt leicht manövrieren lässt und auf langen Strecken den nötigen Komfort mitbringt. Wer ein kompaktes Auto mit dem Ladevolumen der Mittelklasse sucht, für den hat der 2020 aufgelegte Variant das passende Profil. Der Kombi wächst im Vergleich zum Vorgänger gleich um rund sechs Zentimeter auf über 4,63 m und lädt locker 610 l. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen lässt sich das Ladeabteil sogar auf gut 1640 l erweitern. Dazu gibt es merklich mehr Platz auf den Rücksitzen, sodass der Kombi sein Profil als Familienauto stärkt. Wer den Lifestyle-Auftritt des Variant betonen will, der hat mit dem Alltrack eine schicke Alternative mit dezenten Anbauteilen im Crosslook.

Motor & Antrieb

Volkswagen dünnt in der achten Golf-Generation das Dieselangebot aus und macht dafür die Benziner mit Spartechnik oder dem Einsatz von Elektromotoren auch für Langstreckenfahrer attraktiver. Der 1.0 TSI Motor ist für Einsteiger und Wenigfahrer interessant, die im Alltag mit 66 kW (90 PS) oder 81 kW (110 PS) zurechtkommen und mit dem 1.0 eTSI auch eine Sparalternative als Mild-Hybrid nutzen können. Mehr Angebote für den Golf 8 gibt es allerdings in der 1,5 l Hubraumklasse. Dort bietet der Hersteller in den Leistungsstufen von 96 kW (130 PS) und 110 kW (150 PS) Benziner mit Zylinderabschaltung ACT, Mildhybridsystem oder Erdgasbetrieb beim TGI an. Mit Höchstgeschwindigkeiten von 211 bis 224 km/h sind die 1,5 Liter Versionen die richtige Wahl für alle, die ihren VW Golf 8 auch für Autobahnfahrten nutzen. Als Stadt- und Langstreckenwagen empfehlenswert sind die 1.4 TSI eHybrid oder Golf GTE, die gegen den Elektrokonkurrenten ID.3 antreten. Beide Plug-in-Hybride sorgen mit Systemleistungen von 204/245 PS sowie Spurtzeiten von 7,4/6,7 Sekunden für richtig viel Fahrspaß und lassen sich bis 80/62 km auch rein elektrisch fahren. Wer das Auto in 6,2 bis 4,7 Sekunden auf Tempo 100 bringen möchte, dem liefern die Golf 8 GTI, GTI Clubsport oder R mit technischen Daten von 245 bis 320 PS die nötige Performance. Die gibt es allerdings auch beim 200 PS starken 2.0 TDI Topdiesel oder dem Golf GTD, der mit 245 km/h und einer Spurtzeit von 7,1 s voranfährt. Für den Alltagseinsatz bringen jedoch die 2.0 TDI mit 150 PS und 223 km/h Spitze schon ordentliche Leistungen mit. Der Diesel mit 115 PS bietet einen günstigeren Einstieg, bei knapp 200 km/h Spitze dafür jedoch merklich weniger Reserven, wenn es ans Überholen geht.

Ausstattung & Sicherheit

Mit dem Golf der achten Bauphase hat VW seine Kompaktklasse bereits ab 2019 digital auf die Zukunft vorbereitet, sodass sich die Modelle auch als Gebrauchtwagen noch aktualisieren lassen. Das ist praktisch für alle, die etwa Fahrerassistenten und Navi nachrüsten oder einfach über Online-Dienste auf den neuesten Stand bringen möchten. Serienmäßig kommt der Golf mit vorbildlicher Sicherheitsausstattung, da Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner, Notbremsassistent und Fußgänger- wie Radfahrererkennung immer mit dabei sind. Ebenfalls zukunftsfähig ist die VW Vernetzungstechnik Car2X, über die der Volkswagen zur Unfallvermeidung Daten mit anderen Fahrzeugen austauschen kann. Dazu gibt es ab Werk das Digital Cockpit Pro mit Infodisplay und Touchscreen, zwei USB-Schnittstellen, Infotainment mit Telefonvernetzung, DAB+ Radio, LED-Scheinwerfer und Innenraumlicht mit LED-Leuchte. Für den Einsatz in der Stadt empfiehlt sich der VW Golf 8 ab der Ausstattungsversion Life, da dann die eigentlich nötige Einparkhilfe mit dabei ist. Für den Langstreckeneinsatz bringt der Golf Style mit ergoActive Fahrersitz, 3-Zonen-Klimaregelung, Travel Assist und ACC Distanzregelung viel Entlastung. Wer eine günstigere Alternative zum VW Golf 8 GTI sucht, der findet für verschiedene Motorisierungen das Paket R-Line, das mit Sportwerk, Progressivlenkung und Sportsitzen ähnliche Ausstattungen wie die VW Golf GTI oder R an Bord hat. Interessant sind zudem Modelle der Sondereditionen wie etwa der Golf 8 Active, der Besonderheiten wie Edelstahlpedalerie, Ambientebeleuchtung und das Navigationssystem Discover Media als Extras mitbringt.

Verbrauch & Umwelt

Doppelte Abgasreinigung für die Diesel, Mildhybrid-Technik oder ACT Zylinderabschaltung bei den Benzinern und zwei rein elektrisch fahrende Plug-in, damit richtet Volkswagen den Golf 8 konsequent nach strengeren Umweltvorgaben und Euro 6d ein. In der Stadt bringen vor allem die lokal ohne CO2-Ausstoß einsetzbaren VW Plug-in-Hybride Vorteile. Sie können je nach Version zwischen 62 bis 80 km rein elektrisch unterwegs sein und bieten mit einem offiziellen Kraftstoffverbrauch von komb. 0,9 bis 1,6 l (21 bis 36 g/km CO2-Emissionen) die niedrigsten Werte in der Baureihe. Aber auch die herkömmlichen Benziner stehen nicht schlecht da mit Werten zwischen 4,3 bis 5,0 l Verbrauch (98 bis 115 g/km CO2-Emissionen). Dabei lässt sich mit den Mild-Hybriden ein Verbrauchsvorteil von ca. 0,3 l pro 100 km nutzen. Für die VW Golf GTI, Clubsport und R gibt der Hersteller Werte von 6,5 bis 7,0 l (149 bis 161 g/km CO2-Emission) an. Wer den Golf als Diesel will, muss bei Modellen mit den beiden Standardmotoren gut 3,5 bis 3,7 l (91 bis 99 g/km CO2-Ausstoß) einkalkulieren. So können vor allem Vielfahrer von niedrigen Betriebskosten profitieren. Als Sportversion GTD oder beim Alltrack 2.0 TDI kommt der Golf auf Verbrauchswerte von 4,4 bis 4,8 l (117 bis 128 g/km CO2). Das kann sich angesichts von 200 PS durchaus sehen lassen und macht die Topversionen für alle interessant, die einen sparsamen Langstreckenwagen mit Leistungsreserve brauchen.

Probleme

Meist fährt der Golf nicht nur in den Zulassungsstatistiken voran, sondern schneidet auch im Vergleich der Ausfallhäufigkeit durch Pannen oder Defekte gut ab. In dieser Hinsicht kann die achte Fahrzeuggeneration dank solider Verarbeitung und haltbarer Technik ihr Potential als Gebrauchtwagenklassiker entwickeln. Wer ein Auto aus der frühen Bauzeit vor August 2020 kaufen will, der sollte allerdings darauf achten, dass die im Rahmen von Rückrufen anstehenden Software-Updates bei betroffenen Modellen vorgenommen wurden. Denn anfangs gab es da Software-Probleme bei Steuergeräten, Notbremsassistent und Digitalanzeigen.

Fazit

Volkswagen modernisiert den Golf digital und macht die achte Generation des kompakten Klassikers als 5-türige Limousine und Kombi Variant fit für die vernetzte Zukunft. Da sorgt die ab Werk eingebaute Upgrade-Funktion dafür, dass der Golf VIII auch noch als Gebrauchtwagen den Anschluss an neue Entwicklungen und Techniken behält. Denn so lässt sich ein Auto etwa mit Assistenten zum teilautonomen Fahren oder einem Navi nachträglich aufrüsten und aktualisieren. Wer gleich auf hohem Ausstattungsniveau starten will, für den ist ein VW Golf 8 Style empfehlenswert. In dieser Version bringt ein Fahrzeug Travel Assist wie ACC Distanzregelung mit, die insbesondere beim Einsatz auf langen Strecken viel Entlastung bringen. Für sportliche Fahrer ist ein Modell der R-Line attraktiv, die sich mit unterschiedlichen Motoren kombinieren lässt und eine günstigere Alternative zur Performance-Variante VW Golf 8 GTI oder R ist. Um den VW sparsam und bei Bedarf rein elektrisch durch die Stadt zu steuern, sind die Hybride mit Plug-in-Technik die beste Wahl. Wer die Mehrkosten bei der Anschaffung scheut, sollte sich nach einem Sparbenziner mit Zylinderabschaltung oder Mildhybrid-Einrichtung umsehen. Die ebenso genügsamen wie agilen Diesel kommen neu ins Rennen, weil VW nun mit doppelter Abgasreinigung für saubere Werte sorgt und die TDI damit wieder zu einer Empfehlung für Vielfahrer macht.