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Porsche 911

Porsche 911

Wie in Stuttgart eine Sportwagen-Ikone geboren wurde

r gilt als Ikone und als der Porsche schlechthin: der Porsche 911. Tatsächlich verkörpert das Modell unter Fans das, wofür Porsche seit Jahren und sogar Jahrzehnten steht: durch und durch sportliche Fahrzeuge, die schiere Leistung versprechen. Ein Wunder ist diese Legende nicht, denn der Sportwagen rollte schon in den 1960ern zum Händler. Erst Ende 2018 folgte Generation Nummer acht: der Porsche 992. Weiterlesen

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Porsche 911: Warum der Name auf Peugeot zurückgeht

Porsche 992? Korrekt, denn Porsche bezeichnet die einzelnen Generationen seines legendären Sportwagens intern mit einem eigenen Kürzel. Im Autohaus steht und stand der Sportwagen allerdings immer als Porsche 911. Wobei Fans den flotten Schwaben auch gern als Neunelfer oder nur Elfer bezeichnen. Was viele nicht wissen: Die Zahlenkombination geht auf Peugeot zurück. Bei der Premiere des ersten Neunelfers auf der IAA 1963 nannte Porsche das Modell noch 901. Doch sämtliche Modellnamen mit einer Null in der Mitte hatte sich schon Peugeot gesichert. So wurde aus dem Porsche 901 bis zum Marktstart im September 1964 der Porsche 911.

Dass der Sportwagen über die Jahrzehnte zum Inbegriff der Marke Porsche werden würde, ahnte damals aber noch niemand. Auch wenn das Porsche 911 „Urmodell“ von Ferdinand Alexander Porsche gezeichnet war, dem Enkel von Firmengründer Ferdinand Porsche. Eine der Vorgaben: In den Kofferraum des Neunelfers sollte zumindest ein Set Golfschläger passen. Diesen Platz hätte die Kundschaft beim Vorgänger Porsche 356 angeblich schmerzlich vermisst. Ob diese Legende wahr ist, ist zugegeben nicht eindeutig gesichert.

Sicher ist dafür, dass schon das 911 Urmodell als reinrassiger Sportwagen und 2+2-Sitzer designt war. Gegenüber dem Ahn 356 war der erste Neunelfer obendrein ein großer Sprung. Das Fahrzeug war größer und bot damit natürlich mehr Platz. Allein der Radstand legte um 11 cm zu, was neben mehr Platz im Innenraum auch dem Fahrkomfort zugutekam. Der Vierzylinder im 356 wurde zudem durch einen neuen Sechszylinder mit zwei Litern Hub ersetzt. Was blieb, war das Konzept des Boxers und des Heckmotors. Der „Kofferraum“ ist beim Neunelfer daher traditionell vorne zu finden. Eingepreist war der erste Porsche 911 ab 21.900 DM. Gebaut wird der Neunelfer seit jeher im Porsche-Stammwerk Zuffenhausen bei Stuttgart. Porsche 911: Der Neunelfer ist der Porsche schlechthin Innerhalb Porsche stellt der Neunelfer den Sportwagen im oberen Premiumbereich. Über dem Neunelfer gibt es quasi nichts mehr. Darunter sind hingegen seit Mitte der 1990er der kleine Sportwagen Boxster sowie seit Mitte der 2000er dessen Coupé-Version Cayman angesiedelt. Daneben bietet Porsche mit dem Panamera eine Oberklasse sowie mit Cayenne und Macan zwei SUVs. Vom Einstiegspreis stellt aber der Neunelfer das Maß der Dinge. Die erst Ende 2018 vorgestellte achte Generation 992 startet Anfang 2019 bei knapp 120.000 Euro. Wobei das eigentliche Basismodell Porsche 911 Carrera erst später folgt. Entsprechend wird der Preis des 992 noch sinken, geschätzt ist ein Einstiegspreis von rund 100.000 Euro.

Die Konkurrenzmodelle des Porsche 911

Konkurrenz findet der Porsche 911 in Mercedes-AMG GT, Audi R8, BMW i8, Aston Martin Vantage und auch im Ferrari 488. In den Staaten außerdem in der Corvette. Im Vergleich fällt auf: Die Konkurrenz hat dank V8-Motoren mehr Leistung. Einzige Ausnahme ist der i8, bei welchem BMW auf einen Dreizylinder plus E-Motor setzt. So leistet der Münchner zwar nur 231 PS, hat dank seines Hybridantriebs jedoch ein klares Alleinstellungsmerkmal. Ein solches hat auch der Neunelfer 992. Denn typisch Porsche ist dem „Elfer“ ein Boxer verbaut. Dieser leistet aus sechs Zylindern, drei Litern Hub sowie Biturbo immerhin 450 PS. Dennoch: Der Mercedes-AMG GT generiert 510 bis 585 PS, der Aston Martin Vantage 510 PS, der Ferrari 488 sogar 670 bis 720 PS. Die Corvette mobilisiert 466 PS, als ZR1 sogar 765 PS. Der Audi R8 fällt mit seinem V10 aus der Reihe, liefert mit 540 bis 620 PS aber nicht viel mehr als die anderen Modelle. Allen Sportwagen gemein ist natürlich ein Benziner, einen Diesel sucht man in diesem Segment vergebens.

Motoren des Porsche 911 Typ 992: Was kommt da noch an PS?

Auch wenn Bestellungen für den Porsche 992 bereits möglich sind, starten die Auslieferungen erst zum Sommer 2019. Porsche dürfte in puncto Leistung also noch nachlegen. Zumal der Vorgänger 991 als 911 Turbo S bis zu 560 PS bei 700 Nm mobilisierte. Davon abgesehen konnten die Schwaben schon mit dem 992 Carrera S (Heckantrieb) bzw. 4S (Allrad) jeweils 50 PS zulegen. Bei dem Leistungszuwachs könnten an die 600 PS im kommenden 992 Turbo S möglich sein. Doch selbst mit „nur“ 560 PS würde Porsche näher an die Konkurrenz rücken, diese teilweise sogar überholen. Stichwort Vantage und R8 sowie auch die Einstiegsversionen von GT und Corvette. Außerdem plant Porsche für den 992 zwei Plug-in-Hybride. So würde Porsche Performance gewinnen und die Effizienz steigern.

Die Ausstattung des neuen Porsche 911 992

Die Ausstattung des neuen Neunelfer 992 zeigt schließlich den Premiumanspruch der Stuttgarter. Das Cockpit der neuen Generation ist digital. Dennoch lässt es sich Porsche nicht nehmen, den zentralen Drehzahlmesser doch noch analog anzuzeigen. Rechts und links daneben zeigen zwei rahmenlose „Freiform-Displays“ weitere relevante Daten. Der Fahrer greift in ein Sportlenkrad, welches über Multifunktionstasten die Einstellung verschiedener Parameter erlaubt. Zentral im Armaturenbrett ruht ein Touchscreen in 10,9 Zoll bzw. 27,7 cm.

Was Puristen nicht gern hören: PDK ist generell Serie. Immerhin: Das Doppelkupplungsgetriebe setzt neuerdings auf acht Gänge. Eine manuelle Handschaltung gibt es im neuen 992 definitiv nicht. Dafür überzeugt der Porsche 992 mit einem Sprint von null auf 100 km /h in 3,7 (Heckantrieb) bzw. 3,6 Sekunden (Allrad) und ist damit fast eine halbe Sekunde schneller als sein Vorgänger. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket gelingt der Spurt sogar noch mal 0,2 Sekunden schneller, sprich in 3,5 bzw. 3,4 Sekunden. Serie im Carrera S sind unter anderem folgende Merkmale:

  • vierflutige Abgasanlage mit zwei Doppelendrohren
  • Sport Taste zur Aktivierung fahrdynamischer Einstellungen (Motor/Getriebe),
  • Auto-Start-Stop-Funktion,
  • Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus),
  • elektronisch geregelte Hinterachsquersperre,
  • 20-Zöller mit 245/35er Reifen vorn bzw. 21-Zöller mit 305/30er hinten,
  • Reifendruckkontrollsystem (RDK),
  • elektromechanische Servolenkung mit Lenkimpuls,
  • Porsche Stability Management (PSM) samt ABS mit erweiterter Bremsfunktion,
  • Porsche Active Suspension Management (PASM),
  • elektrische Parkbremse,
  • automatisch ausfahrender Heckspoiler,
  • teilversenkte Türgriffe,
  • der Porsche Wet Mode,
  • Warn- und Bremsassistent,
  • schlüsselloses Startsystem,
  • Parkassistent vorn und hinten,
  • Tempostat,
  • Porsche Communication Management (PCM) inklusive Online-Navigationsmodul,
  • Handyvorbereitung, Audio-Schnittstellen und Sprachbedienung,
  • Connect Plus-Modul inklusive Online-¬Navigation, Apple CarPlay, LTE-Telefonmodul mit SIM-¬Kartenleser, USB-Schnittstellen, SD-Slot und Internetzugang,
  • Porsche Connect Dienste (Navigation in Echtzeit, Parkplatzsuche, Pannenruf etc.)
  • Sound Package Plus mit acht Lautsprecher und 150 Watt Leistung,
  • LED-Hauptscheinwerfer mit Tagfahrlicht,
  • Heckleuchtenband mit Park- und Schlusslicht,
  • Fahrlichtassistent inklusive Heimleuchtautomatik,
  • LED-Rückleuchten.

Der neue „Wet Mode“ erkennt Wasser auf der Straße und stellt entsprechend seine Systeme ein. Außerdem erfolgt eine Warnung an den Fahrer. Gegen Aufpreis sind weitere Assistenten erhältlich:

  • Nachtsichtassistent inklusive Wärmebildkamera,
  • Spurhalteassistent,
  • Spurwechselassistent,
  • Abstandsregeltempomat inklusive automatischer Distanzregelung und Stop & Go-Funktion,
  • reversibler Insassenschutz oder
  • autonome Nothaltefunktion.

Gleichermaßen wird ein Aufpreis für eine Sportabgasanlage verlangt. Das optionale Sport Chrono Paket beinhaltet schließlich Extras wie:

  • dynamische Motorlager,
  • analoge und digitale Stoppuhr,
  • Mode-Schalter am Lenkrad zur Auswahl der Fahrmodi,
  • Sport Plus Modus für Motor, Getriebe, Fahrwerk und Allrad (Carrera 4S),
  • Individual-Modus für individuelle Fahrzeugeinstellungen,
  • PSM Sport-Modus,
  • Porsche Track Precision App,
  • Sport Response Button zur Einstellung von Motor, Getriebe und Fahrwerk auf Knopfdruck,
  • Launch Control,
  • Schaltstrategie Rennstrecke im Sport Plus Modus.

Das Fazit zum neuen Porsche 991 Typ 992

Das Schlusswort zum Neunelfer ist klar: Porsche zielt mit dem Modell auf sportliche Fahrer, die zudem ein gewisses Einkommen haben. Wobei ein Porsche 911 gebraucht – je nach Generation – recht preiswert zu erwerben ist. Ein Porsche 911 Gebrauchtwagen der Generation 997 (2004 bis 2012) ist mit etwas Glück schon für 30.000 Euro erhältlich.

Häufige Fragen zum Porsche 911

Wie viel kostet ein Porsche 911?

Den Porsche 911 gibt es als Neuwagen mit Basisausstattung ab 97.914 Euro (Carrera). Der Preis für das Spitzenmodell 911 GT2 RS liegt dagegen bei 285.220 Euro. Neuere, gepflegte Porsche 911 Gebrauchtwagen kosten mindestens 49.000 Euro. Nach oben hin sind Preise bis weit über 150.000 Euro möglich.

Wann kommt der neue Porsche 911?

Der jüngste Porsche 911 wird als 991 seit 2011 produziert. Das Porsche-Modell 992 ist für 2018 geplant. Die achte Generation soll mit Dreiliter-Turbomotor ausgestattet sein. Die sportlichste Ausführung 911 Turbo S soll auf 620 PS kommen. Erstmalig wird ein Hybridantrieb im 911 verbaut.

Wo wird der Porsche 911 gebaut?

Der Porsche 911 wird im Porsche-Werk Zuffenhausen bei Stuttgart produziert. Am 11. Mai 2017 rollte dort der millionste Porsche 911 vom Band. In Stuttgart machte sich Ferdinand Porsche als Firmenvater auch erstmalig mit einem eigenen Konstruktionsbüro selbstständig. Beim Porsche Typ 911 liegt der Inlandsanteil bei 65 Prozent.

Welche Leistung hat der Porsche 911?

Der seit 2011 produzierte Porsche 991 wurde zunächst in zwei Modellversionen angeboten, als 911 Carrera mit 257 kW (350 PS) und als 911 Carrera S mit 294 kW (400 PS). Die leistungsstärksten Fahrzeuge sind der Turbo mit 383 kW (520 PS) und der Turbo S mit 412 kW (560 PS).

Wer hat den Porsche 911 designt?

Den Porsche 911 haben Designchefs Ferdinand Alexander Porsche, Anatole Lapine, Harm Lagaay und Michael Mauer geprägt. Michael Mauer leitet seit 2004 die verantwortliche Designabteilung. Der erste Porsche 911 gab die Grundform für die insgesamt sieben Generationen vor, die sich in moderner Form bis heute gehalten hat.

Fahrzeugbewertungen zu Porsche 911

60 Bewertungen

4,8

Technische Daten Porsche 911

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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