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Nissan Note

Nissan Note

Praktischer Minivan mit geringem Verbrauch

Die Minivans treten allmählich den Rückzug gegen die SUVs an. Größer und komfortabler ist inzwischen beliebter. Bei Nissan hielt noch der Nissan Note seit 2005 die Fahne hoch, doch auch dieses Modell ist inzwischen aus den Verkaufsräumen des japanischen Herstellers verschwunden. Als Gebrauchtwagen bietet der Note mit seiner großen Heckklappe und den vier Türen ausreichend Flexibilität bei der Beladung, um das Platzangebot im Innenraum optimal zu nutzen. Weiterlesen

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Außenfarbe

Der Nissan Note löst 2004 den Almero Tino a

Nach außen unauffällig, nach innen geräumig

Auch wenn der Nissan Note sogar Sperrgut transportieren kann – er ist und bleibt ein schön handlicher Minivan und eben kein wuchtiger SUV oder gar Transporter. Sein Vorgänger Nissan Almera Tino war ein fünfsitziger Kompaktvan mit 4,25 Metern Länge und 2,5 Metern Radstand. Während der Radstand beim Note sogar auf 2,6 Meter gewachsen ist, sind alle anderen Werte jedoch deutlich geschrumpft. Erstmals wurde der Note im Herbst 2004 auf dem Pariser Autosalon präsentiert – damals noch unter dem Namen Tone. 2005 kam dann das Serienmodell mit der Bezeichnung Note (E11) auf den Markt. Optisch orientiert sich der Minivan an der dritten Generation des Kleinwagens Nissan Micra. Hier wird nach außen hin nicht geprotzt, sondern eher versteckt. Auch die Benzinmotoren teilt sich der Note mit dem Micra, während die Dieselmotoren aus dem Hause Renault stammen, wo sich der Nissan auch die Plattform vom 29 Zentimeter kürzeren Minivan Renault Modus abgeschaut hat. Bereits seit 1999 arbeiten die Hersteller Renault und Nissan bei der Entwicklung der Plattformen zusammen. 2016 kam noch Mitsubishi als Allianz-Partner hinzu.

2005–2013 – Der Nissan Note (E11) mit dem Umwelt-Zertifikat

Im Gegensatz zu einem SUV ist der Nissan Note sowohl bei der Herstellung als auch beim täglichen Gebrauch wesentlich verträglicher für die Umwelt. Vom ÖKO-TREND Institut für Umweltforschung erhielt der Note in allen sieben Kategorien die Bewertung „sehr gut“ und damit das erste Auto-Umwelt-Zertifikat für Nissan. Wobei sich der Hersteller mit dem Kompakt-SUV Nissan QASHQAI gleich einen Doppelsieg holte. Neben dem Kraftstoffverbrauch flossen auch Geräuschemissionen und die ökologische Produktion der Fahrzeuge in die Wertung mit ein. Bei der Ausstattung standen zur Markteinführung drei verschiedene Varianten zur Auswahl: Visia, Acenta und Tekna.

Visia

  • ABS
  • Fahrer-, Beifahrer- & Seitenairbags
  • Elektronische Wegfahrsperre
  • Zentralverriegelung
  • Servolenkung
  • Elektrische Fensterheber vorne
  • Umklappbare Rückbank

Acenta

  • Klimaanlage
  • Bordcomputer
  • CD-Radio
  • Multifunktionslenkrad
  • Fensterheber hinten
  • Nebelscheinwerfer
  • Elektrisch einstellbare Außenspiegel
  • Stufenlos höhenverstellbarer Fahrersitz
  • Automatikgetriebe

Tekna

  • Klimaautomatik
  • Pedale in Aluminiumoptik
  • Licht- & Regensensor
  • ESP
  • Kopfairbags
  • Elektrisch einklappbare Außenspiegel

Optische Überarbeitungen 2007 & 2009

Im Herbst 2007 gab es bereits erste optische Anpassungen beim Nissan Note. So wanderte die Antenne auf dem Dach von vorne nach hinten und im Exterieur erstrahlen nun fast alle Bauteile in einer einheitlichen Volllackierung. Außerdem kamen zwei neue Außenlackierungen hinzu: Emotion Red und Urban Silver. Im Innenraum hielt eine Bluetooth-Schnittstelle Einzug in den Bordcomputer und die Acenta-Version bekam neue Polsterstoffe. Etwas umfangreicher fiel die Überarbeitung bei der Modellpflege 2009 aus. Scheinwerfer, Lufteinlässe, Kühlergrill und Frontstoßfänger erstrahlten im neuen Look, während die Stoßleisten etwas schmaler und die Rückleuchten etwas dunkler wurden. Neue Leichtmetallfelgen und Außenlackierungen komplettieren das moderne Erscheinungsbild. Im Innenraum sorgen neue Farben, Stoffe und Displays für Wohlfühlfaktor. Mit der neuen Sonderausstattung „Nissan Connect“ hielt ein Navigations-, Kommunikations- und Audiosystem mit Touchscreen und USB-Anschluss Einzug ins Cockpit.

2012–2016 – Der Nissan Note (E12) mit der üppigen Ausstattung

Mit dem Konzeptfahrzeug Nissan Invitation führte der japanische Hersteller auf dem Genfer Auto-Salon die zweite Generation des Note ein, die beim Euro-NCAP-Crashtest immerhin vier von fünf Sternen erreichte und unter anderem mit Tempomat und sechs Airbags recht üppig bestückt ist. Beim Kauf eines Gebrauchtwagens lohnt sich die Frage nach dem Safety Shield, denn das innovative Sicherheitssystem vereint Spurhalte-Assistent, Totwinkel-Assistent und Bewegungserkennung dank Weitwinkelkamera neben der Kennzeichenbeleuchtung. Im Gegensatz zum Vorgänger war diese Version des Note auch weltweit erhältlich: für Japan kamen die Fahrzeuge aus dem Nissan-Werk Kyūshū, in Mexiko startete 2013 die Produktion für Südamerika im Nissan-Werk Aguascalientes, in Nordamerika ersetzte der Note als Nissan Versa Note die Schrägheckversion Nissan Versa, in China lief der Note als Nachfolger vom Nissan Livina für Asien vom Band und für den europäischen Markt wurden die Fahrzeuge im englischen Sunderland hergestellt. Ende 2016 präsentierte Nissan den Note e-Power als Hybridmodell, während gleichzeitig der Verkauf des Note in Europa eingestellt wurde. Hier sollte der traditionsreiche City-Flitzer Nissan Micra die Zielgruppe des Note übernehmen.

Alleinstellungsmerkmal unter den Minivans?

Mit der zweiten Generation ab 2012 versuchte Nissan noch einmal im Segment der Minivans anzugreifen, doch die Konkurrenz hat das Feld schon gut besetzt. Im Familienalltag muss das Fahrzeug vielen verschiedenen Herausforderungen gewachsen sein, muss aber gleichzeitig auf eine kompakte Größe und einen niedrigen Preis achten. Der französische Konkurrent heißt Citroën C3 Picasso der ein bisschen kürzer, aber dafür breiter, höher und schwerer als der Nissan Note daherkommt. Auf der Autobahn sprintet der Citroën fröhlich los, macht dafür aber auch ziemlich viel Lärm. Mit der kargen Ausstattung erklärt sich der günstige Preis, übrig geblieben ist ein kompliziert zu bedienendes Navi. Beim teureren, amerikanischen Mitstreiter Ford B-Max fallen die Schiebetüren positiv ins Auge, die aber gleichzeitig den Platz im Innenraum beschränken, sodass der Einbau von Kindersitzen schon zur Herausforderung wird. Dafür kann der Ford mit fünf Sternen beim Euro-NCAP-Crashtest 2012 überzeugen und hat optional eine präzise Rückfahrkamera an Bord. Auch wenn der tschechische Škoda Roomster eigentlich als Hochdachkombi gilt, so spricht er doch die gleiche Zielgruppe wie der Nissan Note an. Sein Vorteil: viel Platz und Flexibilität, auch wenn die Ausstattung schon etwas geizig und angestaubt ist, um den Preis entsprechend zu drücken. Im Vergleich kann sich der Nissan nicht so richtig mit einem Alleinstellungsmerkmal hervortun. Weiche Polster, bequemer Einstieg, üppige Ausstattung und gutes Sicherheitskonzept bieten einen soliden Minivan, aber dafür ist das Fahrverhalten dank Bremsen, Federung und dröhnendem Motor eher unruhig.

Standard-Angebot unter der Motorhaube

Auch unter der Motorhaube macht Nissan beim Note nicht viele Experimente, sondern bleibt bei der Standardausstattung. In der ersten Generation startet der Minivan mit zwei Vierzylinder-Ottomotoren mit 88 bzw. 110 PS sowie zwei 1,5-Liter-Dieselmotoren mit 68 bzw. 86 PS. Nur der 1,6-Liter-Benzinmotor war optional mit Automatikgetriebe und ESP erhältlich, alle anderen Motoren sind mit 5-Gang-Schaltgetriebe unterwegs. 2008 kam noch ein weiterer Dieselmotor mit 103 PS hinzu, während 2010 die Palette auf einen Dieselmotor mit 90 PS und 110 g/km CO2-Ausstoß verkleinert wurde. In der zweiten Generation wechselten die zwei 1,2-Liter-Benzinmotoren von vier auf drei Zylinder und der 1,5-Liter-Dieselmotor blieb mit vier Zylindern in der Palette erhalten. Die Hybridvariante e-Power hat es nie nach Deutschland geschafft, ebenso wenig wie die sportlichere Nismo-Variante.

Fazit

Ein Minivan ist ein familienfreundlicher Kompromiss zwischen einem kompakten Kleinwagen und einem wuchtigen SUV. Leider stirbt diese Kategorie allmählich aus, weshalb Minivans vor allem gebraucht erhältlich sind. Wer sich also in seinem Kleinwagen etwas mehr Platz und Komfort wünscht, aber auch ein Auge auf den Verbrauch und den Preis hat, der ist mit einem Nissan Note gut beraten. Die zweite Generation ab 2012 bietet dabei wesentlich bessere und neuere Ausstattung als die erste.

Fahrzeugbewertungen zu Nissan Note

34 Bewertungen

4,6

Technische Daten Nissan Note

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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