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Ford Fiesta ST

Ford Fiesta ST

Ein kraftvoller Rallye Sportler im Gewand eines Kleinwagens

Der Ford Fiesta hat als Kleinwagen eine lange Geschichte, die sich über acht Generationen hinweg bis in die 1970er Jahre erstreckt. Schon während der ersten Generation kam der Ford Fiesta Super S als sportliche Ausführung des Serienmodells heraus – mit optischer Anlehnung an den Rallye Sport. Seit der sechsten Generation führt der Ford Fiesta ST als Topmodell die Leistungsspitze an und ist bis heute der serienmäßig produzierte Fiesta mit dem größten Hubraum. Weiterlesen

Technische Daten Ford Fiesta ST

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Karosserieform

Außenfarbe

Sportliche Vorgänger des Ford Fiesta ST

Ein Leistungssprung in der Fiesta-Geschichte

Super S, ST und RS sind alles Abkürzungen für besonders sportliche Modelle der Ford-Fiesta-Serie: Das S steht für „Sport“, das ST für „Sport Technologie“ und das RS für „Rallye Sport“. Dabei hat fast jede Generation ihr eigenes Spitzenmodell mit besonders viel Leistung und optischen Elementen aus dem Rallye Sport – wo der Fiesta seit 1982 regelmäßig unterwegs ist. In der fünften Baureihe war es der Ford Fiesta Sport , der ab Frühjahr 2000 mit einem 1,6-Liter-Motor und 103 PS überzeugen sollte. Damit lag er jedoch nur gleichauf mit dem Ford Fiesta XR2 (103 PS) und sogar noch hinter dem Ford Fiesta RS Turbo (133 PS) – beide aus der dritten Generation. 2005 trat dann der Ford Fiesta ST die Nachfolge des Sport-Modells an und machte mit 150 PS und 2,0 Liter Hubraum Nägel mit Köpfen. Als Vorbild hatte er den 160 PS starken 1,6-Liter-Zetec-S-Motor aus dem Ford Puma , der den Ford Fiesta über die Rallye Strecke peitschte. Für die Serienproduktion bekam der Fiesta jedoch den 2,0-Liter-Duratec-Motor von Mazda, den Ford auch in den Ford Focus , Ford C-Max , Ford Mondeo , Ford S-Max und Ford Galaxy einbaute. Allerdings holt der Fiesta ST im Vergleich zu seinen Konzerngeschwistern noch einmal fünf PS mehr raus, sodass er in 8,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und fast 210 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht.

Weiterentwicklung des XR2 im Rallye Sport Design

Der Ford Fiesta Super S aus der ersten Generation lief bis in die 1990er Jahre als sportliche Fiesta-Version vom Band. Dann wurde er vom Ford Fiesta XR2 abgelöst – mit Spoiler, Streifen und breiten Radkästen. Der noch leistungsstärkere Supersportler RS Turbo kam in Deutschland nie in die Autohäuser. Dafür zielte der Ford Fiesta ST im Jahr 2005 vornehmlich auf den europäischen Markt und führte hier die Entwicklung des XR2 fort – mit Spoilern an Front und Heck sowie blauen Rallye-Streifen. Auch in der siebten und achten Generation führt der Fiesta ST die Flotte als Spitzenfahrzeug mit 182 und 200 PS an. Er bremste als erster Fiesta mit serienmäßigen Scheibenbremsen an der Hinterachse. Außerdem ist die sechste Generation im Gegensatz zu ihren Vorgängern nicht tiefergelegt. Mit der Modellpflege Ende 2005 änderten sich beim Fiesta nur äußerlich ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel Scheinwerfer, Rückleuchten und Armaturenbrett. Außerdem hielt das ESP Einzug in die Serienausstattung. 2011 präsentierte der amerikanische Hersteller dann den nächsten Fiesta ST als Konzeptfahrzeug auf der IAA in Frankfurt.

200 PS dank Boost-Funktion in der siebten Generation

Anfang 2013 kam dann der Ford Fiesta ST der siebten Generation in den Handel. Unter der Motorhaube arbeitet ein 1,6-Liter-Vierzylinder-EcoBoost-Motor mit Benzindirekteinspritzung, Turbolader und doppelter Ti-VCT-Nockenwellenverstellung. Mit der Overboost-Funktion wird die Leistung für 15 Sekunden von 182 auf 200 PS erhöht. In 6,9 Sekunden ist der Fiesta ST an der 100 km/h-Grenze – wesentlich schneller als bei allen vorigen Fiesta-Sportmodellen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 223 km/h, wofür in erster Linie der hinzugekommene sechste Gang des manuellen Sportgetriebes verantwortlich ist. Zum 40. Geburtstag von Ford stellte der Hersteller auf dem Genfer Auto-Salon 2016 den Fiesta ST200 vor, der in Deutschland jedoch auf 500 Einheiten limitiert war. Der Name ist Programm: Der Fiesta hat 200 PS unter der Haube, mit der Overboost-Funktion kann er für 20 Sekunden sogar 215 PS entfesseln. Damit knackt er die 100-km/h-Grenze in 6,7 Sekunden und erreicht sein Limit bei einem Tempo von 230 km/h. Optisch unterscheidet sich der ST durch sportliche Akzente von der restlichen Baureihe:

  • Andere Stoßstangen
  • Große Leichtmetallräder
  • Seitenschweller
  • Zwei Endrohre
  • Recaro-Sportsitze
  • Tiefergelegte Karosserie

200 PS aus drei Zylindern in der achten Generation

Wer einen Fiesta ST mit 200 PS ergattern wollte, der musste bis zur Serienproduktion der achten Generation warten. Im März 2017 wurde das neue Sportmodell auf dem Genfer Auto-Salon ausgestellt und im Sommer 2018 ausgeliefert. Unter der Haube arbeitet ein 1,5-Liter-Dreizylinder-EcoBoost-Motor mit Zylinderabschaltung und 6-Gang-Schaltgetriebe. Neben der Direkteinspritzung gibt es eine zusätzliche Saugrohreinspritzung, um noch mehr Leistung aus dem Motor rauszuholen. In 6,5 Sekunden sprintet der Fiesta ST auf 100 km/h, bei 232 km/h ist allerdings Schluss. Je nach Ausstattung ist der sportliche Kleinwagen erstmals mit einem mechanischen Sperrdifferential, einer Schaltanzeige, einer Klappensteuerung und einer Launch Control ausgestattet. Außerdem gibt es den Fiesta ST nun auch als fünftürige Variante, die Vorgänger waren alle mit drei Türen ausgestattet. Optisch unterscheidet sich der ST vor allem durch die Stoßstangen und leichte Akzente im Innen- und Außenbereich von den restlichen Modellen.

Praktische Autos mit viel Leistung

Sportlichkeit und Kleinwagen schließen sich nicht zwangsläufig aus – auch wenn ein leistungsstarker Ford Fiesta ST nicht so eindrucksvoll daherkommt wie ein klassischer Sportwagen. Deshalb werden die kleinen Kraftpakete häufig unterschätzt, bringen aber auch im Alltag eine Menge Fahrspaß mit sich. Hier macht der Ford Fiesta ST viel richtig, denn er holt die sportlichen Attribute aus dem Rallye Sport und setzt sie auf der Straße konsequent um. Wer etwas weniger Sport und etwas mehr mit Vernunft fahren möchte, der kann sich den VW Polo GTI anschauen. Leistungstechnisch ist er mit dem Fiesta ST gleich auf, allerdings greift das ESP früher ein und drosselt die Agilität etwas. Ansonsten ist der VW Polo natürlich ein erprobter Alltagswagen, der etwas teurer ist als der Fiesta. Noch etwas teurer ist der Peugeot 208 GTI , der zwar ebenfalls ordentlich Power vorweisen kann und ebenfalls auf Alltagstauglichkeit setzt, aber nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten kann. Am teuersten ist der Renault Clio RS , bei dem das unsportlich abgestimmte Doppelkupplungsgetriebe den Fahrspaß trübt, dafür aber umfangreiche Ausstattung an Bord vorhanden ist.

Fazit

Im Ford Fiesta ST steckt ein kleiner Rallye Sport Wagen, der ordentlich Power auf die Straße bringt und sich dabei sicher und zuverlässig durch den Verkehr steuern lässt. Die Sportlichkeit hört also nicht bei ein paar optischen Anpassungen und mehr PS auf, sondern ist Teil des Kleinwagens. Dementsprechend spaßig ist das Fahren in einem gebrauchten Ford Fiesta ST, auch wenn die Vernunft mal nicht die Oberhand hat. Aber auch im Alltag macht der Fiesta ST als Gebrauchtwagen eine gute Figur, dafür konnte er bereits seit den 1970er Jahren Erfahrungen sammeln.

Fahrzeugbewertungen zu Ford Fiesta ST

556 Bewertungen

4,4