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VW Golf 4

VW Golf 4

Neue Maßstäbe in der Kompaktklasse: der VW Golf 4

Er ist der unumstrittene Platzhirsch in der Kompaktklasse. Die Benchmark, der Branchenprimus. Für viele ist er sogar Namensgeber seiner Klasse. Seit 1974 ist der VW Golf ein kompaktes Erfolgsmodell. Sieben Generationen sind bereits unterwegs und Generation acht steht für 2020 in den Startlöchern. An dieser Stelle sehen wir uns die vierte Generation genauer an. Eignet sich der Golf 4 auch heute noch als solider Gebrauchtwagen? Weiterlesen

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Wie viel kostet ein VW Golf 4?

In seinem letzten Modelljahr 2003 kostete der Golf 4 mindestens EUR 15.220,00 mit dem schwächsten Benzinmotor und der Basisausstattung. Der günstigste Diesel begann bei EUR 16.275,00. Danach ging es durch viele verschiedene Motorisierungen schön gestaffelt nach oben bis zum teuersten Modell, den VW Golf 4 V6 für EUR 27.445,00.

Wer ein neues Bastelhobby sucht, der findet bereits um wenige Hundert Euro einen Golf 4. Soll es ein immer noch solider Begleiter als Zweitwagen oder für Fahranfänger sein, gibt es zwischen EUR 2.000,00 und EUR 3.000,00 bereits interessante Modelle. Schon alleine dank vieler umfangreicher Tuning-Modelle kann der Preis für einen gebrauchten Golf 4 auch heute noch sehr weit nach oben gehen.

Die Kontrahenten des 4er Golf

Bei den Kontrahenten hat sich seit damals nicht viel geändert. Der Golf wetteifert auch heutzutage auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit den üblichen Verdächtigen, wie den Audi A3, die Mercedes-Benz A-Klasse , den Opel Astra G und den ersten SEAT Leon.

Die Geschichte des VW Golf

Im Juni 1974 startete Volkswagen die Produktion des ersten VW Golf. Von seiner Entwicklung und dem erhofften Erfolg hing für VW viel ab. Die damalige Modellauswahl benötigte dringend eine Verjüngungskur. Dinge wie Luftkühlung und Heckmotoren waren völlig außer Mode geraten. Selbst der so lange so beliebte Käfer verkaufte sich Ende der 1960er Jahre immer schlechter. Ein erster Rettungsversuch war der Typ 3 alias VW 15001600. Ein Mittelklassemodell, das nur unwesentlich größer als der Käfer war und leider nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Zu Beginn der 1970er Jahre reagierte Volkswagen mit einer neuen, wesentlich moderneren Modellpalette. Mit etwas Hilfe der neu dazugekauften Firma Auto Union, besser bekannt als Audi, entwickelten die VW Ingenieure ein Nachfolgemodell für den VW Käfer mit wassergekühltem Frontmotor: den VW Golf. Das erste Golf Design stammte aus der Feder des italienischen Designers Giorgio Giugiaro. Er entwarf auch Modelle wie den Lotus Esprit, den Fiat Panda und den Audi 80.

Woher stammt der Name des VW Golf?

Die Modellnamen von VW orientieren sich üblicherweise an bekannten Winden und Windströmungen. Damit scheint der Golf Strom als Namensgeber völlig logisch. Doch das ist nur indirekt der Fall. Das Pferd eines damaligen VW Managers hieß Golf und dieser Name gilt als ursprüngliche Inspiration des Modellnamens.

Der VW Golf 1 war ein regelrechter Senkrechtstarter. Selbst seine Entwickler schienen von seinem großen Erfolg anfangs noch überrascht zu sein. Von 1974 bis 2014 konnte VW mehr als 30 Millionen Exemplare des Golf verkaufen. Das macht ihn zu einem der erfolgreichsten und meist gebauten Autos der Welt. Nur der Toyota Corolla und die F-Serie von Ford liegen noch vor ihm.

Die ersten drei Generationen

Von Mai 1974 bis August 1983 produzierte VW die erste Generation, den VW Golf 1. Insgesamt 6 Millionen Exemplare sollten es werden. Die Umstellung auf den quer eingebauten, wassergekühlten Frontmotor und -antrieb sorgte für den entscheidenden Impuls zum Verkaufserfolg. Das brachte viel zusätzlichen Platz bei weiterhin kompakten Abmessungen. Zum Start standen ein 50 und ein 70 PS Motor zur Auswahl. Sie stammten aus dem Audi 50 sowie Audi 80. Wie schon der Audi 80 profitierte auch der VW Golf von der Ölkrise 1973, da die Nachfrage nach sparsamen Modellen stark gestiegen ist. Auf Basis des Golf 1 entstanden zusätzlich der erste Golf GTI, der VW Jetta als Stufenhecklimousine, das Golf Cabrio und der erste VW Caddy als Pickup.

In der zweiten Generation von 1983 bis 1992 verkaufte sich der VW Golf 2 mehr als 6,3 Millionen Mal. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der zweite Golf etwas größer und leistungsstärker. Er war zudem das erste VW-Modell, das für die automatisierte Fertigung mit Industrierobotern geeignet war.

Ab Herbst 1991 ging es in der dritten Generation weiter. In vielen grundlegenden Bereichen änderte sich beim Golf 3 nur wenig. Die auffälligste Änderung war die Optik, die Volkswagen deutlich runder gestaltete. In puncto Sicherheit machte er ebenfalls große Fortschritte, so war er der erste Golf mit Airbags. Eine weitere Premiere: Er war der erste Kompaktwagen mit einem Sechs-Zylinder-Motor. Nach den bisher üblichen drei- und fünftürigen Schräghecklimousinen kam hier erstmals der VW Golf Variant als Kombi dazu. An die Erfolge der beiden ersten Generationen konnte der Golf 3 jedoch nie ganz anschließen. Vielmehr sorgten verschiedene Mängel für schlechte Stimmung.

Aller guten Dinge sind vier: Der VW Golf 4 erscheint

Im Oktober 1997 folgte die vierte Generation des VW Golf. Er legte in allen Bereichen zu. Bei der Länge waren es satte 13 cm, bei der Breite immerhin 4 cm. Auch beim Radstand kamen ein paar Zentimeter dazu. Bei der Qualität legte der Golf 4 die Messlatte ebenfalls um einige Stufen höher an. Nach den Problemen beim Golf 3 wollte VW hier nichts dem Zufall überlassen. Die vollverzinkte Karosserie brachte zwölf Jahre Garantie auf Durchrostung. Auch die Materialien und Ausstattungsmerkmale übertrafen alles Bisherige in der Kompaktklasse. Zum Start hatten die Kunden die Wahl zwischen fünf Benzinern von 75 bis 150 PS und drei Dieselmotoren zwischen 68 und 110 PS.

Im Jahr 1998 folgte der 4Motion Allradantrieb und 2001 das Sondermodell „25 Jahre GTI“ mit einem speziellen 180 PS Motor. Das sollte 2002 der R32 noch einmal übertreffen. Der Name stand für „Racing“ und 3,2 Liter Hubraum. Dieser freisaugende V6-Motor brachte es auf 241 PS.

Welche Motoren standen im VW Golf 4 zur Verfügung?

Aufgeteilt auf die vielen unterschiedlichen Modelle ergibt sich beim Golf 4 eine große Bandbreite an Motoren. Alleine bei den Benzinern haben wir sechs verschiedene Motoren in unterschiedlichen Leistungsstufen:

  • 1,4 Liter mit 75 PS
  • 1,6 Liter mit 102, 105 und 110 PS
  • 1,8 Liter mit 150 oder 180 PS
  • 2,0 Liter mit 115 PS
  • 2,3 Liter mit 170 PS
  • 2,8 Liter mit 204 PS

Beim 2,3 Liter Motor handelte es sich um einen VR5-Motor, beim 2,8 Liter Aggregat ist es ein VR6. Alle anderen Motoren waren Vier-Zylinder-Reihenmotoren. In den meisten Fällen kamen sie zusammen mit einer manuellen 5-Gang-Schaltung in den Golf. Vereinzelte Varianten hatten jedoch ein 4-Stufiges Automatikgetriebe. Bei den größeren Versionen gab es zudem eine 5-Stufen-Automatic Tiptronic. Bei den drei größeren Motorvarianten war zudem der 4MOTION Allradantrieb verfügbar.

Bei den Dieselmotoren fiel die Auswahl immer noch umfangreich, aber etwas übersichtlicher aus:

  • 1,9 Liter SDI mit 68 PS
  • 1,9 Liter TDI mit 100 PS
  • 1,9 Liter TDI mit 130 PS
  • 1,9 Liter TDI mit 150 PS

Der SDI Saugdiesel war wie alle anderen Turbodieselvarianten ein Reihenmotor mit vier Zylindern. In der 100 PS Variante standen manuelle und automatische 5-Gang-Schaltungen, sowie der 4MOTION Allradantrieb zur Wahl. Bei 130 und 150 SP hatte die manuelle Schaltung sechs Gänge. Bei der Automatik blieben es fünf Stufen. In beiden Fällen war ebenfalls der 4MOTION Antrieb verfügbar.

Die Ausstattungsvarianten des VW Golf 4

Im letzten Modelljahr des Golf 4 standen neben der Basisausstattung drei weitere Ausstattungsvarianten zur Verfügung:

  • Golf Basis
  • Golf Trendline
  • Golf Comfortline
  • Golf Highline

Nach so manchem Qualitätsmangel im Golf 3 wollte Volkswagen mit dem Golf 4 wieder in die gewohnte Erfolgsspur einbiegen. Dafür haben die Ingenieure penibel an allen möglichen Qualitätsschrauben gedreht. Das Ergebnis war eine Ausstattung in einer Quantität und vor allem einer Qualität, die es bis dahin in der Kompaktklasse nur selten bis gar nicht gegeben hat. Materialien und deren Verarbeitung wurden sorgfältig ausgewählt und gestaltet. Im Fond boten die Sitze ungewöhnlich viel Platz und Komfort für einen Kompaktwagen.

Kopf- und Seitenairbags sowie ABS waren serienmäßig in allen Ausstattungslinien enthalten. Ab Herbst 1999 galt das auch für ESP – alles andere als eine Selbstverständlichkeit für damalige Verhältnisse. Über die bereits umfangreichen Ausstattungsvarianten hinaus konnte man sich im VW-Regal noch viele hochwertige Extras an Bord holen. Zu den Höhepunkten der Sonderausstattungen zählten Dinge wie eine Klimaautomatik, ein Navigationssystem, ein Tempomat, Lederausstattungen, ein Multifunktionslenkrad oder eine Park-Distance-Control. Nicht vergessen: wir sprechen hier von der Zeit zwischen 1997 und 2003!

Für wen ist der 4er Golf am besten geeignet?

Durch seine für damalige Verhältnisse äußert hochwertige und umfangreiche Ausstattung muss der Golf 4 selbst den Vergleich mit jüngeren Gebrauchtwagen nicht scheuen. Selbiges gilt auch für das Fahrverhalten. Das macht ihn auch heute noch zu einem interessanten Kandidaten. Vor allem bei Fahranfängern ist er immer noch sehr beliebt.

Technische Daten VW Golf 4

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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