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MG MGB

MG MGB

Der MG MGB wird bis zum Jahr 1980 als Roadster und Coupé gebaut

Ausgerechnet mit großen Luxuslimousinen versuchte sich der britische Traditionshersteller MG Cars in den 1930er Jahren von dem Zwergen-Image zu befreien, das er sich durch die Erfindung des ersten MG Midget (dt. Zwerg) im Jahr 1929 selbst verschafft hatte. Weiterlesen

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Doch es half nichts, die kleinen Roadster blieben bis zum Ende der 1970er Jahre als Einstiegsmodell das Erkennungszeichen von Morris Garages Cars. Eine Erweiterung des Fahrzeugprogramms gab es ab Mitte der 1950er Jahre mit den etwas größeren Roadstern und Coupés der Baureihe MG MGA dennoch. Durch die ab 1962 nachfolgenden und bis ins Jahr 1980 weitergebauten MG MGB wurde der Hersteller dann endgültig zum Inbegriff britischer Roadster-Tradition. Und die offenen Zweisitzer und Coupés der Baureihe wurden zu Classic Cars und Youngtimern.


Der erste MG MGB Roadster wird im Baujahr 1962 vorgestellt


Während der MG MGA mit viel Chromschmuck und rundgebogenen Formen noch den Geschmack der 1950er Jahre widerspiegelte, fuhr der erste MG MGB Roadster im Jahr 1962 in einem so zeitlos-klassisch gestalteten Design vor, das es über zwölf Jahre lang überflüssig war, daran etwas Wesentliches zu ändern. Die tief eingelegten Rundscheinwerfer mit ihrem Vorbau, die von einem Chromrahmen eingefasste niedrige Frontscheibe und das Textilverdeck mit seinem zuknöpfbaren Staufach, all das stand für pure Roadstertradition. Einziges Zugeständnis an die Moderne: Ab dem Baujahr 1974 gab es an Vorder- und Hinterpartie des MG MGB schwarz gummierte Stoßfänger anstelle der zuvor verbauten Chromteile. Ein Stilbruch, der den modernen Sicherheitsanforderungen geschuldet war.


Die Motorisierung des MG MGB Roadster


Der zweisitzige Roadster MG MGB wurde mit einem Reihenvierzylinder-Motor ausgestattet, der 70 kW (95 PS) leistete und das nur etwas über 900 Kilogramm wiegende kleine Cabriolet in gut 11 Sekunden aus dem Stand auf einhundert Stundenkilometer spurten ließ. Die Höchstgeschwindigkeit des MG MGB lag bei knapp 160 km/h. Dazu wurde ein Vierganggetriebe oder optional eine Getriebeautomatik angeboten.


Im Jahr 1965 kommt der MG MGB als Coupé auf den Markt


Im Baujahr 1965 führte der britische Hersteller mit dem MG MGB Coupé eine zweite Karosserievariante in der Baureihe ein. Das MGB GT benannte Modell orientierte sich in der Frontgestaltung am Roadster und baute auch auf dessen Bodengruppe auf. Bei der Gestaltung des Hecks setzten die italienischen Designer von Pininfarina allerdings einen ganz eigenen Akzent: Das 2+2sitzige MG MGB Coupé bekam eine lange Heckklappe mit großem Glaseinsatz. Als Motorisierung stand der 1,8 Liter mit 70 kW (95 PS) des Roadsters zur Verfügung, mit dem das Coupé es bis auf knapp 170 km/h in der Spitze schaffte.


Eine V8-Version des MG MGB Coupés wird von 1973 bis 1976 gebaut


Im Baujahr 1973 stellten die Briten eine leistungsgesteigerte Version ihres MG MGB Coupés vor, das einen 3,5 Liter V8-Motor erhielt, der von Rover zugeliefert wurde. Das Topmodell der Baureihe beschleunigte damit in gut 8,7 Sekunden von Null auf Hundert und schaffte es bis auf gut 200 km/h in der Spitze. Bis zum Jahr 1976 wurden nur cirka 2600 Exemplare des V8-Coupés ausschließlich mit Rechtslenkung produziert. Die Basisversion des Coupés und der MG MGB Roadster blieben hingegen noch bis zum Jahr 1980 im Programm. Einen indirekten Nachfolger gab es erst fünfzehn Jahre später mit dem 1995 präsentierten Roadster MG MGF.