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Bugatti Chiron

Mit dem Supersportwagen Chiron führt VW die Bugatti-Legende fort

Supersportwagen als weltschnellstes Coupé der VW-Prestigemarke

Mit einem Supersportwagen lässt die VW-Prestigemarke Bugatti 2016 die Erinnerung an Rennfahrer Louis Chiron aufleben. Der Chiron wird im Elsass in 500er Kleinserie montiert und kommt 2018 als Leichtvariante Chiron Sport. Die weltweit schnellsten 2-Sitzer sind eine Alternative zu Sportwagen britischer und italienischer Baukunst für Sammler, die mit Modellen legendärer Marken exotische Leistung und Wertsteigerung verbinden.

Der Chiron von Bugatti im Preis- und Konkurrenzvergleich

Für einen der 500 Chiron Neuwagen müssen Kunden zum Marktstart im Jahr 2016 rund 2,4 Millionen Euro bezahlen. Addiert man den deutschen Mehrwertsteuersatz hinzu, stehen am Ende rund 2,85 Millionen Euro auf der Rechnung. Beim Chiron Sport beginnen die Preise 2018 bei knapp drei Millionen Euro. Und günstiger wird es auch bei einem gebrauchten Chiron nicht. Im Gegenteil, in den ersten Jahren nach der Premiere des Supersportwagens werden für Gebrauchtwagen schon Preise ab zirka 3,4 Millionen Euro aufgerufen. Konkurrenz bekommt der Bolide von Bugatti durch Supersportwagen wie Pagani Huayra, Koenigsegg Agera, McLaren 675LT und McLaren 720S, Mercedes-AMG GT, Ferrari LaFerrari oder den Lamborghini Centenario.

Der Chiron von Bugatti aus der ersten Bauphase ab 2016

Mit dem nach historischem Bugatti-Vorbild hufeisenförmig gestalteten Kühlergrill und den C-förmig konturierten Flanken mit zurückgesetzten Türen und großen Lufteinlässen orientiert sich der ab Ende 2016 ausgelieferte Chiron in den Grundzügen optisch am Vorgänger Veyron. Die Designer kombinieren dessen gerundete Karosserie nun jedoch mit spitzer zulaufender Front und einem scharf abfallenden Heck mit markanten Kanten und einem breiten Diffusor mit integrierten Endrohren im XL-Format. Dazu erhält der Chiron schlitzförmige vierteilige LEDs für die Frontscheinwerfer und ein schmales Leuchtband mit über 80 Einzel-LED hinten, um den im Vergleich zum Vorgängermodell insgesamt aggressiveren Auftritt zu betonen. Was die nach dem Vorbild von Rennwagen in Monocoque-Bauweise und mit Karbon-Chassis konstruierten Coupés an technischen Besonderheiten mitbringen, zeigt die folgende Übersicht:

  • W16-Motor in Mittelbauweise mit vier Turboladern.
  • Leistung von 1103 kW (1500 PS) für 380 km/h Spitze und eine Spurtzeit von Null auf 100 km/h in 2,4 Sekunden.
  • Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
  • Top Speed Modus für 420 km/h mit Zweitschlüssel aktivierbar.
  • Easy Drift Modus für kontrolliertes Kurvendriften.
  • Adaptives Fahrwerk und Auswahl von vier Fahrprogrammen für Straßen- und Rennstreckeneinsatz.
  • Ausfahrender Heckflügel bei höheren Geschwindigkeiten und beim Abbremsen.

Mit dieser Ausstattung liefert Bugatti die Chiron Supersportwagen aus

Bugatti tritt zwar in der Klasse der Supersportwagen an und kann mit Veyron oder Chiron Geschwindigkeitsrekorde für die Marke verbuchen. Doch wie sein Vorgänger soll der Chiron nicht nur Power-Technik mitbringen, sondern auch Alltagstauglichkeit und Luxusansprüchen gerecht werden. Diese Ausstattung gibt Bugatti dem Chiron serienmäßig oder als Option mit:

  • Display in der Mittelkonsole für Anzeige von Bordfunktionen.
  • Digitales Anzeigeinstrument mit analogem Tachometer bis zur 500 km/h Marke.
  • Lederlenkrad mit Multifunktionstasten und Schaltwippen.
  • Sportsitze mit Lederbezügen und Heizfunktion.
  • Klimaanlage und Soundanlage.
  • LED Ambientelicht.
  • Lederinterieur und Karosserie in Zweifarboptik.
  • Zweiteiliges Glaspanoramadach Skyview ab Sommer 2018 als Option.

Der Chiron Sport von Bugatti aus der Bauphase ab 2018

Auch wenn in der 1500-PS-Klasse des Chiron die Erwartungen an einen Leistungszuwachs physikalisch begrenzt sind, im Sommer 2018 legt Bugatti dennoch mit einer Sport-Version des Coupés noch einmal nach. Zwar bleibt die Leistung gleich, doch durch einige technische Modifikationen sowie in optischen Details unterscheiden sich die Chiron Sport von der Premierenmodellen der Kleinserie. Das bringt die leichtere und agiler reagierende Sport-Variante an Neuerungen in die Baureihe ein:

  • 18 Kilogramm weniger Gewicht durch Verwendung von Leichtbaumaterialien bis hin zum Einsatz von Karbon-Scheibenwischern.
  • Straffer abgestimmtes Fahrwerk für direktere Ansprache und sportlicheres Handling.
  • Dynamic Torque Vectoring zur Einstellung des Hinterachsdifferenzials für schnellere Kurvenfahrten und direktere Umsetzung der Lenkbefehle.
  • Interieur mit schwarzen Materialien und roten Kontrastnähten.
  • Schwarze Leichtmetallräder und rote Bremssättel mit Bugatti-Schriftzug.
  • Eigene Modellbezeichnung Chiron Sport am Heck.
  • Vier zentral platzierte runde Abgasendrohre.
  • Optional graue Heckeinfassung aus Karbon.
  • Interieur mit schwarz beschichteten Tasten, Schaltern und Hebeln als Option.

Für diese Zielgruppen baut Bugatti den Supersportwagen Chiron

Die historische Bugatti-Plakette in Sterlingsilber am ebenfalls historischen Hufeisen-Kühlergrill dokumentieren im Detail, dass Bugatti mit dem Chiron an die Tradition des elsässischen Herstellers anknüpfen will. Und der stand bis in die 30er Jahre für Rennerfolge und außergewöhnlich designte Straßenmodelle. Da kann der Chiron mit 1500 PS und seinen üppigen Karosseriewölbungen mithalten. Im Segment der Supersportwagen fällt der Chiron damit auf und wird zur Alternative für klassisch gezeichnete Sportcoupés oder die meist aggressiver auftretenden Supersportwagen und Hyper Cars. Der Chiron spricht so Enthusiasten an, die sowohl besondere Leistungsfähigkeit als auch besondere Ästhetik von einem 2-Sitzer in der Luxusklasse erwarten. Wer einen Bugatti Chiron Neuwagen oder Gebrauchtwagen kaufen kann, sollte bei den Angeboten auf die unterschiedlichen Modellversionen achten. Denn mit dem Chiron Sport bietet Bugatti eine Leichtversion an, mit der sich zugleich Sammel- wie Rennleidenschaft befriedigen lassen.