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Corvette C2

Als Sting Ray genießt die Corvette C2 der 1960er Jahre Kultstatus

Nachdem der amerikanische Autokonzern General Motors (GM) mit der ersten Generation seiner Sportwagenbaureihe Chevrolet Corvette zu Beginn der 1950er Jahre ein für die USA neuartiges Konzept kompakterer und in Leichtbauweise gefertigter Cabriolets realisiert hatte, entwickelten die Amerikaner das Konzept gut zehn Jahre nach dem Marktstart mit einer Betonung des sportlichen Charakters der Corvette C2 genannten Modelle in der zweiten Baugeneration weiter. Neben einer neu gestalteten Karosserie gab es bei den C2 in der Zeit von 1963 bis 1967 zahlreiche Änderungen im Vergleich zum Vorgänger Corvette C1. So nahm GM neben den offenen 2-Sitzern erstmals auch Coupés in die Baureihe auf. Auch bei der Motorisierung gab es Neuerungen: In der Corvette C2 feierten die leistungsstarken großformatigen V8-Triebwerke ihre Premiere. Damit wurden die heute als Chevrolet Corvette Sting Ray bekannten Modelle der 1960er Jahre zu den schnellsten zeitgenössischen Sportwagen aus US-Serienproduktion. Vielen Sammlern von Chevrolet-Oldtimern gelten die Sting Ray daher als die ersten echten Corvettes, der in jeder Generation wieder als Kultfahrzeug gehandelten Modelle.

Mit dem Sting Ray laufen die C2 erstmals als Coupé vom Band

Während sich die Corvette C1 stark an den klassischen europäischen Vorbildern orientiert hatte, trat die C2 mit einem eigenständiger wirkenden Design an, das durch seine Keilformen und Details wie in die Karosserie eingearbeiteten versenkbaren Scheinwerfern den Stil der Baureihe in den nachfolgenden Generationen prägte. Besonderheit der Corvette C2 der Bauzeit bis 1964: Die Coupés liefen mit einer geteilten Heckscheibe vom Band, deren Längsstrebe optisch in den Dach- und Heckbereich verlängert wurde. Charakteristisch für die Corvette C2 mit Topmotorisierung waren die wegen der Motorgröße mit einer Wölbung versehene Motorhaube sowie die in Hutzenform oder als kiemenartige Schlitze konstruierten Lüftungseinlässe.

Im Jahr 1965 erhält die Corvette C2 erstmals große V8-Motoren

In den ersten Baujahren bis 1964 liefen die C2 Cabriolets und Coupés mit kompakt gebauten V8-Motoren der 5,4 Liter Hubraumklasse vom Band. Ab dem Baujahr 1965 setzte der Hersteller erstmals Big-Block-Achtzylinder ein, die über einen Hubraum von bis zu 7,0 Litern verfügten und eine Leistung von bis zu 320 kW (435 PS) ablieferten."