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AC Cobra

AC Cobra

Die Ursprünge der AC Cobra reichen bis in die 1950er Jahre zurück

Puristische Roadster bestimmten vielfach noch in den 1960er Jahren das Modellprogramm von britischen Sportwagenherstellern. Das in Surrey ansässige Traditionsunternehmen AC Cars machte da keine Ausnahme. AC hatte bereits in den 1940er Jahren Erfahrungen mit dem Bau von leichten Karosserien aus Fiberglas und Aluminium gesammelt und setzte diese Fertigungstechnologie in den folgenden Jahrzehnten für seine unterschiedlichen Baureihen von Coupés und Roadstern ein...Weiterlesen

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Da das Gewicht der Sportwagen durch die Art der Karosseriekonstruktion niedrig gehalten werden konnte, war es kein Problem, die Zweisitzer mit relativ kleinen Motoren auszustatten und dennoch gute Fahrleistungen zu erreichen. In dieser Tradition konstruierte AC Cars zu Beginn der 1950er Jahre einen klassischen Roadster, der als AC Ace auf den Märkten eingeführt wurde. Der zunächst mit Sechszylindermotoren der 2,0 Liter Hubraumklasse bestückte 2-Sitzer prägte gut zehn Jahre lang maßgeblich das Programm des Herstellers. Anfang der 1960er Jahre gehörte der nun mit einem von Ford zugelieferten 2,6 Liter Triebwerk ausgestattete AC Roadster mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern bereits zu den leistungsstärksten Modellen seiner Klasse.

Als weltschnellster Roadster erlangt die AC Cobra Kultstatus

Den Rekord als schnellster Roadster aus Serienproduktion erreichte der Zweisitzer allerdings erst, als der amerikanische Rennfahrer Caroll Shelby mit dem Hersteller AC eine Vereinbarung traf, den AC Ace für den Einsatz im professionellen Motorsport mit einem V8-Aggregat auszustatten. Auf diese Weise entstand im Baujahr 1962 ein High-Performance-Modell, das unter dem Namen AC Cobra bekannt wurde und in der folgenden Zeit an verschiedenen Standorten montiert wurde. Chassis, Karosserie und Technikkomponenten wurden anfangs von AC in England geliefert, während Shelby als Initiator des Projekts die Roadster in den USA mit Motoren ausstattete. Die Cobra gehörte zu den legendärsten Roadstern von AC, und Original-Nachbauten des Kultmodells entstanden auch als Kit-Cars.

Bis zum Jahr 1969 entstehen drei Generationen der AC Cobra

Die ersten in England gebauten AC Cobra Serienmodelle entstanden auf Basis des AC Ace im Jahr 1962 in einer kleinen Auflage von kaum 120 Exemplaren. Die Briten nutzten für diese erste Generation V8-Motoren von Ford, die zuerst über 4,3 Liter Hubraum verfügten, bevor ein 4,7 Liter Achtzylinder zum Einsatz kam. Anfang 1963 präsentierte der Konstrukteur eine äußerlich leicht veränderte Version der Cobra mit dem 4,7 Liter Triebwerk. Um nochmals leistungsfähigere Motoren einsetzen zu können, konstruierten Amerikaner und Briten für die 1965 vorgestellte dritte Generation ein größeres und stärkeres Chassis, das den Einsatz eines 7,0 Liter Aggregats ermöglichte. Eine modifizierte Version dieser AC 427 Cobra brachte der britische Hersteller als AC 289 noch bis zum Jahr 1969 in Europa auf den Markt.

Die AC Cobra der späteren Baujahre

In den 1970er Jahren produzierte AC Cars unter verschiedenen Eigentümern neue Versionen der AC Cobra, die zunächst unter der Bezeichnung AC 428 als Roadster und Coupé gefertigt wurden. In den 1990er Jahren brachte der Hersteller die AC Cobra Superblower auf den Markt, der später die AC Cobra Mark IV und der AC Mark VI folgten, der den Zusatz Cobra aus rechtlichen Gründen nicht mehr im Namen trug."

Fahrzeugbewertungen zu AC Cobra

2 Bewertungen

5,0