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BMW i3

Stärken
  • Hoher Kaufpreis
  • Ungenügende Reichweite für Langstrecken
  • Kofferraum eher klein
Schwächen
  • Günstige Betriebskosten
  • Leistungsfähig und umweltfreundlich
  • Praktisch im Alltag und auf Kurzstrecken

Münchner Elektroauto der ersten Stunde

Der BMW i3 gilt als Elektroauto der ersten Stunde und wird seit 2013 im BMW-Werk Leipzig produziert. Die Reihe soll jedoch spätestens im Laufe des Jahres 2022 eingestellt werden. Weiterlesen

Alternative Modelle

Gute Gründe

Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften eignet sich der BMW i3 vor allem für umweltbewusste Fahrer und diejenigen, die im Alltag überwiegend kürzere Strecken zurücklegen. Wegen der geringen Betriebskosten lohnt er sich zudem für sparsame Autofahrer. Zu den charakteristischen Merkmalen des BMW i3 zählen:

  • umweltfreundlich
  • preiswert in Bezug auf Versicherung und andere Kosten
  • leistungsfähiger Antrieb
  • für Kurzstrecken geeignet
  • individuell anpassbar

Die Motorisierung des BMW i3

Der BMW i3 Elektroantrieb (120 Ah) bringt eine Reichweite von 285 km bis hin zu 307 km mit sich, wobei diese letztendlich von der gewählten Variante abhängt. Außerdem spielen wie bei anderen Elektrofahrzeugen nicht nur die individuelle Fahrweise, sondern auch die äußerlichen Wetterbedingungen eine Rolle. Die CO2-Emission beträgt lokal 0 g/km. Die Spitzenleistung des BMW i3 liegt bei 170, im i3s sogar bei 184 PS (125 bzw. 135 kW). Er beschleunigt von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden (i3s: 6,9 s). Sein Stromverbrauch liegt im Mix laut WLTP bei 15,3 bis 16,3 kWh/100 km. Die Ladezeit unterscheidet sich – je nachdem, ob man das Auto zum Beispiel daheim lädt oder unterwegs und auf welche Option man dabei zurückgreift. In der Regel kann man an einer DC-Ladestation den Akku in rund 40 Minuten auf 80 Prozent laden. Mit einer BMW i-Wallbox liegt die Ladezeit bei rund drei Stunden (80 Prozent Kapazität). Bei dem verwendeten 1-Gang.Getriebe handelt es sich um eine Automatik.

Abmessungen des BMW i3

Das Volumen des Kofferraums liegt beim BMW i3 bei mindestens 260 Liter und kann auf maximal 1.100 Liter erweitert werden. Seine Länge beträgt 4,01 Meter, die Breite (mit Spiegeln) 2,04 Meter und seine Höhe 1,60 Meter. Die Anzahl der Sitzplätze liegt beim BMW i3 bei maximal vier. Eine Besonderheit sind die vier Türen, die sich gegenläufig öffnen.

Varianten

Es gibt mehrere Varianten beim i3. BMW unterteilt die Ausstattung in die folgenden zwei Kategorien:

  • BMW i3
  • BMW i3s

Der BMW i3 ist die preisgünstigere Basisvariante der Reihe. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei der Variante BMW i3s mit 160 km/h gegenüber 150 km/h beim BMW i3 etwas höher. Das Design des BMW i3s bezeichnet der Hersteller als “Unique Forever”.

Preis

Der Neupreis für den BMW i3 variiert. Er ist dabei nicht nur abhängig von der gewählten Variante, sondern auch von den gewünschten Paketen, die jeweils mit einem Aufpreis zu Buche schlagen. Die Basisvariante des BMW i3 kostet 39.900 Euro, während der BMW i3s 3.600 Euro teurer ist. Bei der Auswahl von Sonderausstattungen erhöht sich der Kaufpreis des BMW i3s aber schnell auf über 50.000 Euro.

Es besteht auch die Möglichkeit des Leasings, wobei hier mit Kosten ab 398,67 Euro im Monat zu rechnen ist. Eine Finanzierung im Rahmen des Umweltbonus sowie der Innovationsprämie ist ebenfalls denkbar. Die Förderung beträgt dabei 9.000 Euro. Weiterhin besteht gegebenenfalls eine zusätzliche Option anhand einer Tageszulassung oder der Nutzung eines Jahreswagens.

Für einen gebrauchten BMW i3 sind Preise zwischen 20.000 Euro und 25.000 Euro üblich. Die laufenden Kosten eines BMW i3 liegen pro Monat ungefähr bei 160 Euro. Ein Beitrag zur Kfz-Steuer ist dabei nicht zu entrichten, während eine Vollkasko-Versicherung circa 70 Euro monatlich kostet.

Optik und Karosserie des BMW i3

Sowohl bei den Außenfarben als auch bei den Rädern bietet der BMW i3 eine große Auswahl. Als Lackierungen gibt es jeweils eine Hauptfarbe sowie eine Akzentuierung. Zu den Hauptlackierungen zählen weiß, blau, grau, schwarz und silber- sowie gold-metallic. Bei den Akzenten kann man zwischen blau und grau-metallic wählen. In der Regel wird eine Hauptfarbe fest mit einer Akzentfarbe kombiniert. Den BMW i3s gibt es außerdem noch in einer roten Version mit Grau-metallic-Akzent. Bei den Rädern handelt es sich ausschließlich um Leichtmetallräder in 19 oder 20 Zoll. Allen Fahrzeugen gemein ist die klassische BMW-Niere, welche im Inneren foliert ist. Zu der Sonderausstattung zählt unter anderem eine Sonnenschutzverglasung für zusätzliche 350 Euro. Ein spezielles “Sportpaket” enthält zudem für 1.400 Euro Features wie 20-Zöller, ein Sportfahrwerk oder breitere Radhäuser.

Die Innenausstattung des BMW i3 Elektro-Modells

In Bezug auf den Innenraum kann man sich entweder für die Grundausstattung namens “Interieurdesign Atelier” mit Leder- oder Stoffelementen entscheiden oder man wählt gegen Aufpreis die entsprechende Sonderausstattung. Zu dieser zählen drei weitere Optionen, die sich “Interieurdesign Lodge”, “Interieurdesign Suite” und “Interieurdesign Loft” nennen. Außerdem kann man das “Business Paket” für 880 Euro, das “Parkassistenzpaket” für 900 Euro oder das “Komfortpaket” für 2.000 Euro auswählen. Dabei sind unter anderem ein umfangreiches Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, eine Klimaautomatik sowie Multifunktionstasten für das Lenkrad enthalten.

https://www.autoscout24.at/assets/auto/images/model/bmw/bmw-i3/bmw-i3-interior.jpg “BMW i3 Interior”

https://www.autoscout24.at/assets/auto/images/model/bmw/bmw-i3/bmw-i3-seating.jpg “BMW i3 Seating”

Sicherheit

Die Gesamtnote des BMW i3 bei einem Test des ADAC lag im Bereich “gut”. Dabei variierten die einzelnen Faktoren jedoch stark. Die besten Noten gab es für den Antrieb sowie die Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs. Positiv wurden außerdem die im Alltag praktischen Abmessungen des BMW i3, sein kleiner Wendekreis, seine im Vergleich günstigen Betriebskosten und sein leistungsstarker sowie komfortabler Antrieb bewertet. Kritikpunkte sah der ADAC in den im vergleichsweise hohen Kaufpreis, dem eher geringen Volumen des Kofferraums sowie der Reichweite, die eher für kürzere Strecken geeignet erscheint.

Alternativen

Konkurrenz findet der bayerische Stromer vor allem in Modellen wie VW iD.3, Renault Zoe, MINI Electric, Honda e, Fiat 500 oder Nissan Leaf.

Alternativen zum i3: BMW und VW im Vergleich

Intern ist der BMW i3s in seiner Grundausstattung ein wenig teurer als der BMW i3. Zugleich hat er eine etwas geringere Reichweite, ist jedoch auch ein bisschen größer. Dafür werden beim BMW i3s spezielle Sonderlackierungen angeboten, die es für den regulären BMW i3 nicht gibt.

Wie der BMW i3 im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet

Der VW ID.3 punktet mit mehr Platz, gehört der Wolfsburger doch zum Kompaktsegment. Entsprechend bietet der der ID.3 mit 385 bis 1.267 Liter mehr Laderaum. Außerdem ist der Elektro-VW - obwohl ein Segment höher angesiedelt - schon ab 35.460 Euro erhältlich. Der Renault Zoe ist wie der BMW i3 ein Kleinwagen, verspricht jedoch mit 338 bis 1.225 ebenfalls mehr Ladevolumen. Dafür ist der Franzose etwas schwächer motorisiert. Pluspunkt: Der Zoe kostet als Basismodell nur 29.990 Euro.

Der MINI Electric ist quasi ein Zwilling des BMW i3, gehört die britische Marke doch zum BMW-Konzern. Der Antrieb mit 135 kW bzw. 185 PS ist der gleiche wie im i3s. Dennoch ist der MINI-Stromer mit einem Startpreis von 32.500 Euro deutlich günstiger. Auch der Honda e ist ein voll-elektrischer Kleinwagen. Die Leistung beträgt 136 bzw. im Advance 154 PS, der Laderaum allerdings nur magere 171 bis 861 Liter. Das Retro-Design lässt sich Honda mit mindestens 33.850 Euro gut bezahlen. Den neuen Fiat 500 (seit 2020) gibt es nur noch elektrisch, womit der italienische Hersteller klar auf Stromer setzt. Zwar gibt es den Fiat 500 nur mit 95 oder 118 PS und auch das Ladevolumen ist mit 185 bis 550 Liter eher mager, dafür ist der Italiener schon ab 26.790 Euro zu haben. Der Nissan Leaf fällt schließlich wie der VW ID.3 als Kompakter aus der Rolle und bietet 435 Liter Ladevolumen. Mit 29.990 Euro ist der Japaner zudem recht günstig.

Was bei einem Elektroauto wirklich zählt, ist die Reichweite. Je nach Hersteller ist mitunter allerdings ein größerer Akku nötig, der natürlich Aufpreis kostet. So oder so: Der VW ID.3 kommt bis zu 553 km weit. Der Zoe schafft maximal 395 km, der Nissan Leaf 385 km. Der neue Fiat 500 fährt bis zu 341 km ohne Ladestopp, MINI Electric und Honda e nur noch 234 bzw. 222 km. Der Reichweiten-Sieger ist somit klar: Volkswagen ID.3.

Fahrzeugbewertungen zu BMW i3

2 Bewertungen

5,0