Der BMW F20 wird im Jahr 2011 als Fünftürer der BMW 1er-Reihe eingeführt
Im Baujahr 2004 war das intern BMW E87 getaufte Projekt zur Serienreife entwickelt und wurde den Kunden als neue BMW 1er-Reihe vorgestellt. Den Anfang machte die fünftürige Limousine, der in den folgenden Jahren weitere Karosserievarianten wie der BMW E81 als Dreitürer, der BMW E82 als Coupé und der BMW E88 als Cabriolet an die Seite gestellt wurden. Im Frühsommer des Jahres 2011 zeigte der Hersteller einen Nachfolger für den Fünftürer, dessen neue Baureihenbezeichnung BMW F20 lautete. Der Verkauf des BMW F20 startete offiziell im Herbst des Jahres 2011.
Die längere Karosserie sorgt für mehr Platz im Fond
Technisch basierte die BMW F20-Variante der 1er-Reihe auf dem BMW 3er-Mittelklassemodell, mit dem sich der Fünftürer die Bauplattform teilte. An der Gestaltung der Karosserie änderte der Hersteller im Hinblick auf die erste Generation des Kompaktklassenmodells nichts Grundlegendes. Es blieb bei dem Schrägheck mit großer Heckklappe und den kurzen Überständen, mit denen der sportliche Auftritt des BMW F20 betont werden sollte. Neu waren allerdings die Dimensionen des Fünftürers der BMW 1er-Reihe: Mit einer Länge von gut 4,32 Metern und einem Radstand von nahezu 2,70 Metern fielen die Abmessungen deutlich üppiger aus. Der Längenzuwachs von knapp 85 Zentimetern machte sich optisch durch eine länger wirkende Motorhaube bemerkbar, die mehr Dynamik in das Design brachte. Vor allem jedoch brachte das Wachstum einen praktischen Nutzen: Im Fond des BMW F20 gab es mehr Platz für die Passagiere, die dort über gut 20 Zentimeter mehr Beinfreiheit verfügen konnten.
Die Benzinmotoren des F20
Zum Marktstart der neuen Generation der BMW 1-Reihe brachte der Konstrukteur den BMW F20 in den Einstiegsmotorisierungen als BMW 116 und BMW 118 in den Handel. In diesen Versionen stellte der Vierzylinder dem BMW F20 eine Leistung von 100 kW (136 PS) und 125 kW (170 PS) bereit. Im Jahr 2012 folgte als neues Basismodell der BMW 114 mit 75 kW (102 PS). Spitzenmodell wurde der BMW 125 mit einem 2,0 Liter Benziner, der eine Leistung von 160 kW (218 PS) ablieferte. Darüber hinaus gab es den BMW F20 in einer Sportversion mit Sechszylindertriebwerk, die als BMW M135 auf den Markt kam.
Die Dieselversionen des BMW F20
Einstiegsmodell bei den Dieseln wurde im Baujahr 2012 der BMW 114d mit maximal 70 kW (95 PS), der mit dem zuvor präsentierten BMW 116d das Dieselprogramm der Baureihe F20 nach unten abrundete. Stärkere Diesel waren mit dem BMW 118d und dem BMW 120d verfügbar. In der Topversion BMW 125d konnte der BMW F20 auf eine Leistung von bis zu 160 kW (218 PS) zugreifen.