Mit Coupé- und Cabrioversionen seiner Mittelklasse-Baureihe hatte der Ingolstädter Autobauer Audi ab den 1980er Jahren seine Produktpalette um sportlich ausgerichtete Modelle erweitert. In den 1990er Jahren entstand dann die Idee, einen kompakteren Sportwagen zu entwickeln, der ebenfalls in zwei Karosserievarianten gebaut werden sollte. Den Anfang machte im Baujahr 1998 ein 2+2-sitziges Coupé, das als erstes Modell der neuen Baureihe Audi TT vom Band lief. Knapp ein Jahr darauf folgte die zweisitzige offene Version, die im Sommer 1999 als Audi TT Roadsterihre Marktpremiere feierte.
Die erste Generation des Audi TT Roadster lief im ungarischen Audi-Werk bis zum Sommer 2006 vom Band. Verbaut wurden vornehmlich Motoren der 1,8 Liter Hubraumklasse in unterschiedlichen Leistungsstufen sowie ein 3,2 Liter Triebwerk im Spitzenmodell. In dieser mit VR6-Aggregat ausgestatteten Version konnte der Audi TT Roadster bis zu 184 kW (250 PS) Leistung abrufen. Im Einstiegsmodell arbeitete anfangs ein turbobeatmeter Motor mit 110 kW (150 PS). In den höheren PS-Klassen war der Audi TT Roadster mit Front- oder Allradantrieb erhältlich.
Zum Beginn der Cabrio-Saison 2007 begann die Auslieferung der zweiten Generation des Audi TT Roadsters. Auffälligstes Kennzeichen: Die neu gestaltete Front erhielt den Singleframe-Kühlergrill. Im Jahr 2010 gab es ein Facelift für den Audi TT Roadster, der ein eleganter wirkendes Heck mit schmaleren Scheinwerfern erhielt. Neben den Benzinern mit Leistungswerten zwischen 118 kW (160 PS) und 184 kW (250 PS) gab es für den Audi TT Roadster seit dem Baujahr 2008 erstmals auch eine Dieselmotorisierung, die dem Cabrio eine Leistung von bis zu 125 kW (170 PS) zur Verfügung stellte. Darüber hinaus bot der Hersteller den Audi TT Roadster in leistungsgesteigerten Sportversionen mit bis zu 360 PS an, die als Audi TT S und Audi TT RS auf den Markt kamen.
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