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VW Golf GTE

VW Golf GTE

VW Golf GTE: Ab in die teil-elektrische Nische

Im Herbst 2020 bekommt der neue Golf 8 Verstärkung in Form des legendären Golf GTI und seines Hybrid-Bruders, dem VW Golf GTE. Beide geben sich gleichermaßen sportlich, der GTE soll das jedoch deutlich effizienter hinbekommen. Damit bewegt sich der Golf GTE zwischen zwei Welten. Wie gut gelingt ihm der Balanceakt zwischen Sportlichkeit und Effizienz? Weiterlesen

Technische Daten VW Golf GTE

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Wie viel kostet ein Golf GTE?

Für den kommenden Golf GTE ließ sich VW noch keine Preise entlocken. Der letztgültige Golf 7 als GTE startete bei knapp unter EUR 37.000,00. Daran können wir uns wohl auch beim neuen GTE orientieren, auch wenn hier bestimmt noch der ein oder andere Euro dazukommen wird. Spätestens mit den Extras der langen Aufpreisliste kommt er wohl schnell auf über EUR 40.000,00.

Da dieses Auto eine recht schmale Nische besetzt, fällt auch der Gebrauchtwagenmarkt sehr übersichtlich aus. Die aller günstigsten Modelle mit vielen Kilometern auf dem Tacho beginnen bei knapp unter EUR 15.000,00. Deutlich frischere Fahrzeuge lassen sich um rund EUR 25.000,00 finden.

Die Kontrahenten des Hybrid-Golfs

Auch die Konkurrenzsituation gestaltet sich übersichtlicher als beim normalen VW Golf. Es gibt vergleichsweise wenig Kompaktwagen mit Hybridantrieb. Und selbst von diesen sind nur wenige vergleichbar sportlich . Zu den spannendsten Kandidaten zählen hier noch die Konzerngeschwister Audi A3 e-tron und die neuen Hybridvarianten des Skoda Octavia und des Cupra Leon . Andere Plug-In Hybride konzentrieren sich eindeutig mehr auf Effizienz anstelle der Dynamik. Beispiele dafür sind der Hyundai Ioniq und der Toyota Prius als der Hybrid-Klassiker schlechthin.

Der erste Golf GTE

Im Herbst 2012 ging der VW Golf 7 an den Start. Die mittlerweile siebte Generation des VW-Erfolgsmodells brachte einige spannende Neuheiten wie den modularen Querbaukasten als Basis und neue Modellvarianten. Eine dieser Varianten war ab August 2014 der Golf GTE, seines Zeichens der erste Plug-In Hybrid in der Geschichte des VW Golf.

Praktischerweise teilte sich der erste GTE eine gemeinsame Plattform mit dem Audi A3 e-tron. Golf-intern betrachtet, lehnte er sich jedoch stark an den Golf GTI an. Dazu zählten gemeinsame, spezielle Designelemente wie die beim GTI klassischen, roten Verzierungen, die beim GTE blau ausfielen. Auch die Tagfahrleuchten in C-Form hatte der GTE übernommen.

Sein Antrieb

Doch nicht nur das Design war GTI-würdig, auch der Antrieb. Für den ersten Hybridantrieb sorgte ein Zusammenspiel aus einem 1,4 Liter TSI-Benzinmotor und einem Elektromotor. Der Benziner brachte 150 PS ins Spiel und der E-Motor steuerte weitere 102 PS bei. Das ergab eine Systemleistung von 204 PS. Rein elektrisch konnte er bis zu 50 Kilometer schaffen. Höhere Geschwindigkeiten oder eine umfangreiche Nutzung der Heizung im Winter konnten die Reichweite allerdings schnell halbieren. Der benötigte Strom wurde in einer 8,7 kWh-Batterie gespeichert. An der klassischen Haushaltssteckdose konnte sie in rund 3:45 Stunden geladen werden.

Seine Ausstattung

Abweichend zum Standard-Golf hatte der Golf GTE unter anderem folgendes zu bieten:

  • 16 Zoll Leichtmetallräder „Astana“
  • Heckspoiler in Wagenfarbe
  • LED-Kennzeichenbeleuchtung
  • Schwarzer Kühlergrill mit blauer Zierleiste und blauem GTE-Schriftzug
  • LED-Scheinwerfer (Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht)
  • LED-Rückleuchten mit dynamischem Blinker
  • Ambientebeleuchtung
  • Verschiedene Chrom-Zierelemente
  • Schwarzer Dachhimmel
  • Beleuchtete Edelstahl-Einstiegsleisten vorne
  • Mittelarmlehne (inklusive Ablagebox und 2 Luftausströmern nach hinten)
  • Multifunktions-Leder-Sportlenkrad mit Schaltwippen und Alu-Dekor
  • Pedale und Fußstützen in gebürstetem Edelstahl
  • Schaltknauf in Alu-Optik
  • Top-Sportsitze vorne (höhenverstellbar)
  • Sitzheizung vorne
  • LED-Beleuchtung innen
  • 8 Lautsprecher
  • 12-V-Steckdose im Kofferraum
  • Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar
  • Einparkhilfe vorne und hinten
  • Fußgängererkennung
  • Lendenwirbelstützen vorne
  • Dynamische Leuchtweitenregulierung
  • 2-Zonen-Klimaanlage
  • Premium-Multifunktionsanzeige
  • Composition Media Radio
  • Telefonschnittstelle

Beinahe noch länger als diese Liste fiel – mittlerweile fast schon traditionell – die Liste der Sonderausstattung aus. Hier waren eine Vielzahl an zusätzlichen Assistenzsystemen, Paketen und ähnliche Annehmlichkeiten verfügbar.

2020: Ausblick auf den zweiten Golf GTE

Voraussichtlich im Herbst 2020 geht der zweite VW Golf GTE an den Start. Erneut wird er sich stark an den neuen und damit achten Golf GTI anlehnen – zumindest optisch. Wie gehabt, tauchen die typischen roten GTI-Elemente hier in Blau auf. Auch das Digital Cockpit mit seinem 10,25 Zoll Screen wird blau eingefärbt. Rund um das Cockpit packt Volkswagen viel moderne Technik in den Golf GTE. Dazu zählen unter anderem ein WLAN-Hotspot und eine eigene App. Mit ihr lassen sich die liebsten Sitz- und Spiegeleinstellungen, Musik-Wiedergabelisten und die Innenbeleuchtung verwalten und speichern.

Beim Antrieb tut sich der GTE mit dem Skoda Octavia iV und dem Cupra Leon PHEV zusammen und nutzt die gleiche Motorisierung. Dieses Mal sollen es gleich zwei oder gewissermaßen sogar drei Hybridvarianten sein. Als Golf e-Hybrid kommt zuerst die zahmere Variante mit 204 PS. Deutlich sportlicher wird der „echte“ GTE mit seinen 245 PS unterwegs sein. Der dritte Hybridfaktor betrifft auch alle anderen Golf 8 Modelle, denn sie bekommen ein 48-Volt-Mildhybridsystem.

Antrieb und Batterie des zweiten GTE

Der zweite Golf GTE wird mit seinen 245 PS erneut so stark sein, wie der aktuelle Golf GTI. Und erneut setzt sich der Antrieb aus einem Ottomotor mit 1,4 Litern und 150PS und einem Elektromotor mit 116 PS zusammen. Das ergibt die deutlich stärkere Systemleistung und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Serienmäßig soll ein DSG-Getriebe mit sechs Gängen die Leistung übertragen.

Auch die Batterieleistung soll stärker ausfallen. Gemeinsam mit einer verbesserten Aerodynamik sollen so bis zu 60 Kilometer rein elektrische Reichweite möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit wird dabei auf 130 km/h reduziert. Apropos rein elektrisch: Der bisherige e-Golf fällt in der neuesten Generation weg. Wer also einen kompakten, elektrischen VW sucht, der darf zum neuen VW ID.3 wechseln. Der Hybrid-Golf bekommt seinen Strom entweder aus der Steckdose oder er gewinnt ihn über den Benzinmotor. Für die erste Variante versteckt er seinen Anschluss nicht mehr vorne unter dem VW-Logo, sondern nunmehr hinter einem Tankdeckel am linken, vorderen Kotflügel.

Schafft der VW Golf GTE die Balance zwischen Effizienz und Sportlichkeit?

Der Golf GTE besetzt in einer Nische eine noch kleinere Nische. Unter den ohnehin wenigen kompakten Plug-In Hybriden will er besonders sportlich sein. Das gelingt ihm durchaus erfolgreich. Er steht seinem sportlichen Bruder alias Golf GTI bei der Leistung um nichts nach, kann durch die rein elektrischen Kilometer gleichzeitig beim Thema Effizienz punkten. Die Frage ist allerdings: Wer ist dazu bereit, den happigen Preis für diese spezielle Mischung zu bezahlen?