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SsangYong Korando

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Stärken

  • viel Platz im Innenraum
  • gute Verarbeitung
  • umfangreiche Fahrassistenzsysteme

Schwächen

  • mittelmäßige Fahrstabilität
  • wenige Motorisierungsoptionen
  • teilweise recht hohe Preise

SsangYong Korando im Überblick

Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto SsangYong Korando, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen

Neu ab:€ 22 000,-*
Gebraucht ab:€ 600,-*
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
von 0 auf 100 km/h:10 - 15.6s
Höchstgeschwindigkeit:97.8 - 193 km/h
CO2-Ausstoß (komb.):133 - 261 g CO2/km
Verbrauch (komb.):5 - 9.8 0
Maße (L/B/H) ab:4330 x 1830 x 1620 mm
Türen:3 - 5
Kofferraum:350 - 1312 Liter
Anhängelast:460 - 605 kg

Geräumiger Kompakt-SUV

Zwar ist die koreanische Marke SsangYong hierzulande nicht allzu bekannt, bei ihrer Fangemeinde hat sie als Hersteller von Geländewagen und SUVs aber einen guten Ruf. Mit dem aktuellen Modell Korando, das es auch als Elektroversion gibt, werden nun auch E-Autofahrer auf den Kompakt-SUV aufmerksam. Weiterlesen

Interessiert am SsangYong Korando

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Alternative Modelle

Gute Gründe

  • familienfreundlich und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten.
  • hohe Anhängelast.
  • optionaler Allradantrieb.
  • großer Kofferraum.
  • übersichtliche Bedienung.

Daten

Motorisierung

Es gibt den Korando als Benziner und Diesel, als E-Auto sowie wahlweise mit Front- und Allradantrieb. In der neuesten Korando-Generation sind ein 1,6-Liter-Dieselmotor (136 PS) und ein 1,5-Liter-Benziner (163 PS) verbaut. Das maximale Drehmoment beträgt 280 Newtonmeter (mit Automatik 260 Newtonmeter).

Der seit 2022 erhältliche Korando e-Motion kommt mit 339 Kilometer Reichweite. In Sachen Getriebe hat der Kunde die Wahl zwischen einer manuellen und einer automatischen Schaltung. Beide haben jeweils sechs Gänge.

Laut Herstellerangaben verbraucht der Benziner 6,6 bis 7,5 Liter, die Dieselvarianten 5,2 bis 5,8 Liter pro 100 Kilometer. Laut ADAC-Ecotest erreicht der Diesel-Korando jedoch einen durchschnittlichen Verbrauch von 7,0 Litern und liegt mit einer CO₂-Bilanz von 221 Gramm pro Kilometer eher im unteren Messbereich für den CO₂-Ausstoß.

Der Korando e-Motion erreicht mit seiner 61,5 kWh Batterie eine Reichweite von 339 Kilometern. Um Strom zu sparen, kann der Fahrer den Fahrmodus "Eco" mit begrenzter Motor- und Heizleistung (Höchstgeschwindigkeit 90 km/h) wählen.

Die technisch zulässige maximale Anhängelast (gebremst) beträgt 1.500 Kilogramm, ungebremst sind es 500 Kilogramm.

Abmessungen

Der Kofferraum des Korando ist mit 551 Litern großzügig bemessen. Laut Hersteller lässt sich die Ladekapazität auf ganze 1.248 Liter erweitern. Damit handelt es sich beim SsangYong Korando um einen bequemen Reisewagen, auch wenn mehr als zwei Personen unterwegs sind.

Die Maße des Korando liegen bei 4,45 Meter Länge, 1,87 Meter Breite und 1,62 Meter Höhe. Die Bodenfreiheit des Kompakt-SUVs beläuft sich auf 1,8 Meter. Der Innenraum des SUV bietet Platz für bis zu fünf Personen.

Bauzeit 1980 – 2006
Länge, Breite, Höhe 4,45 m x 1,87 m x 1,62 m
Radstand 2,68 m
Kofferraumvolumen 551 l
Leergewicht 1.500 kg – 1.670 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 2.010 kg – 2.220 kg
Hubraum 2,0 l – 2,2 l
Drehmoment 280 Nm – 300 Nm
Höchstgeschwindigkeit 181 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,4 s
Tankvolumen 50 l
Verbrauch 5,2 l – 7,5 l
CO2-Emissionen 137 g/km – 154 g/km

Varianten

Anfänglich gab es den SUV mit der Bezeichnung SsangYong Korando XDi200 nur mit Dieselmotor. Erst mit dem Modelljahr 2013 erweiterte SsangYong das Motorenspektrum des Korando mit einem neuen Diesel (149 PS und 7,2 l/100 km) und einem Benziner (149 PS und 8,2 l/100 km).

Bei den Verbrennern haben Käufer die Wahl zwischen fünf verschiedenen Ausstattungslinien: Crystal, Amber, Quartz, Onyx und Sapphire. Während zur Basisversion bereits Klima- und Freisprechanlage sowie ein Tempomat gehören, wird bei jeder weiteren Stufe - mit einem Preissprung von circa 3.000 Euro - noch etwas draufgelegt.

Seit März 2022 ist zudem der SsangYong Korando e-Motion erhältlich. Beim Korando e-Motion gibt es nur drei Ausstattungsstufen: Bronze, Platinum und Titanium.

Preis

Wer einen neuwertigen Ssangyong Korando kaufen will, muss zwischen den verschiedenen Ausstattungslinien und den Preisen für Diesel und Benziner unterscheiden. So ist der Grundpreis für einen Benziner etwas niedriger. Die günstige Ausstattungsvariante ist der Ssangyong Korando Crystal, für den ein Grundpreis von 23.990 Euro anfällt. Der Grundpreis für einen Diesel mit der Ausstattungslinie Sapphire dagegen beträgt rund 38.000 Euro.

Die genannten Grundpreise enthalten noch keinerlei optionalen Funktionen. Zu diesen gehören beispielsweise spezielle Lackierungen, der Allradantrieb oder das Automatikgetriebe. Wer sich für solche zusätzlichen Features entscheidet, muss mit mehreren hundert bis mehreren tausend Euro Aufpreis rechnen.

Der Elektro-Korando ist in der Bronze-Version für 38.990 Euro, in der Platinum-Version für 41.990 Euro und in der Titanium-Version für 45.590 Euro erhältlich. Davon abgezogen wird die Förderprämie für E-Autos, womit der Elektrowagen für unter 30.000 Euro zu haben ist.

Käufer haben natürlich die Möglichkeit, sich für ein Leasingangebot zu entscheiden. In diesem Fall ist mit monatlichen Kosten von etwa 400 Euro zu rechnen. Individuell prüfen sollte man weitere Optionen, beispielsweise eine Tageszulassung oder den Kauf eines Jahreswagens.

Mit 15.000 bis 25.000 Euro kostet ein gebrauchter SsangYong Korando in der Regel bedeutend weniger. Auch hier kommt es auf die jeweilige Ausstattung an, die Anschaffungskosten variieren also. Unsere Empfehlung: Kaufinteressenten sollten das Fahrzeug vorab überprüfen, um ganz sicherzugehen, dass alle gewünschten Funktionen tatsächlich vorhanden sind.

Die laufenden Kosten für den Kompakt-SUV fallen vergleichsweise niedrig aus. So beläuft sich die jährliche Kfz-Steuer auf etwa 220 Euro und die Haftpflichtversicherung kostet (je nach Schadenfreiheitsklasse) ungefähr 300 Euro pro Jahr. Handelt es sich um eine Vollkasko-Versicherung, fallen rund 500 Euro an.

Design

Exterieur

Der SUV kommt mit einer kantigen Linienführung und der für SsangYong charakteristischen Chromspange an Front und Heck. Die Voll-LED-Scheinwerfer integrieren sich harmonisch in die Fahrzeugfront, an den Seiten befinden sich eine sichtbare Falz und eine schnittige Kurve über den hinteren Rädern. Die leicht ausgestellten, farblich abgesetzten Radhäuser tragen zum positiven Eindruck des SUVs bei.

Der Korando ist in den Farben Cherry Red, Dandy Blue, Silent Silver, Platinum Grey, Grand White und Space Black erhältlich.

Interieur

In seinem Inneren bietet der Korando Übersichtlichkeit und Komfort. Alle Bedienelemente sind so angeordnet, dass man sich schnell zurechtfindet und wohl fühlt. Auch der Materialeinsatz und die sorgfältige Verarbeitung sind positiv hervorzuheben.

Schick ist auch das volldigitale und vielseitig konfigurierbare "Blaze Cockpit". Dieses bietet viele verschiedene Anzeige- und Infotainment-Optionen sowie einen über neun Zoll großen Bildschirm.

Der Sitzkomfort im SsangYong Korando ist hervorragend. Clevere Details ergänzen das Innenraum-Paket. Ein echtes Highlight ist beispielsweise das Ambientelicht des Korandos. Die 3D-Leuchtstreifen mit 34 einstellbaren Farben befinden sich hinter Plexiglas und schaffen eine wohlige Atmosphäre.

Sicherheit

Die modernen Fahrassistenzsysteme des Korando sorgen dafür, dass der Koreaner bei der aktiven Sicherheit sehr gut abschneidet. Schon das Basismodell verfügt über ein Notbremssystem mit Kollisions- und Abstandswarner, Spurhalteassistent, Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung sowie Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Beim Sapphire kommen ein Spurwechsel- und ein Totwinkelassistent dazu. Mit diesen Features holte der Korando fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (09/2019).

Nachholbedarf sieht der ADAC-Crashtest beim Verzögern. So benötigt das Auto für die Vollbremsung aus 100 Kilometern pro Stunde recht lange 37,7 Meter. Auch die beim ADAC-Ausweichtest ermittelte Fahrstabilität ist nur zufriedenstellend. So baut das elektronische Stabilitätsprogramm wenig Geschwindigkeit ab, wodurch das Heck beim Gegenlenk-Vorgang nach außen schlägt. An dieser Stelle muss der Fahrer das Fahrzeug selbst stabilisieren.

Alternativen

Ein SUV desselben Herstellers, das sich für einen Vergleich eignet, ist der SsangYong Tivoli. Während beide Modelle über fünf Sitze und Türen verfügen, punktet der Tivoli mit seinem Kaufpreis, der rund 8.000 Euro unter dem des Korando liegt. In punkto Äußeres überzeugt der Korando gegenüber dem Tivoli durch seine Größe und einen dynamischeren Look. Außerdem hat der Korando den größeren Kofferraum und einen leistungsstärkeren Motor. Dafür ist der CO2-Ausstoß des Tivoli etwas geringer.

Zu vergleichbaren Modellen anderer Hersteller gehören der Hyundai Tucson, der Ford Kuga, der Skoda Karoq und der Mitsubishi ASX. Der Skoda Karoq beispielsweise ist dem SsangYong Korado eindeutig überlegen. Nicht nur das Fahrverhalten ist hochwertiger, auch der Komfort ist besser.

Auch im Vergleich zum Ford Kuga und Mitsubishi ASX schneidet der SsangYong nur mittelmäßig ab. Die Konkurrenten von Ford und Mitsubishi nicht nicht nur leistungsfähiger, sondern verbrauchen auch weniger Kraftstoff und stoßen weniger CO2 aus. Für den Korando sprechen das etwas größere Kofferraumvolumen sowie seine Anhänge- und Stützlast.

Während sich Hyundai Tucson und SsangYong Korando hinsichtlich Antrieb und Abmessungen recht ähnlich sind, kostet der Tucson etwas mehr als der Korando. Der Kofferraum des Tucson fällt geringfügig größer aus als der des Korando. Dafür besitzt der SsangYong Korando den leistungsstärkeren Motor - und fällt daher in der Effizienzklasse hinter dem Hyundai zurück.

Fahrzeugbewertungen zu SsangYong Korando

3 Bewertungen

4,5

Weiterführende Links im Überblick

Modelle