Wie bei den bereits 2007/8 am Markt eingeführten A5-Modellen, sollte es auch für die neue Fließhecklimousine eine sportlich aufbereitete Variante geben, die dann im Jahr 2010 als Audi S5 Sportback ihre Premiere feiern konnte.
Modifiziertes Design für den Audi S5 Sportback
In Anlehnung an die Gestaltung der Audi S5 Coupés bekam die fünftürige Limousine der Baureihe ein im Vergleich zu den Serienmodellen modifiziertes Design. Charakteristische Merkmale des S5 Sportback waren seine ausgestellten Radhäuser oder die veränderten Stoßfänger mit den großen Lufteinlässen, die angesichts der Anforderungen des Sportmotors notwendig geworden waren. Im Heck bestimmten eine zweiflutige Abgasanlage mit vier ovalen Endrohren sowie ein breiter Diffusor am Unterboden den optischen Eindruck. Erkennbar war der Audi S5 Sportback zudem an den verbauten Seitenspiegeln mit Aluminiumgehäusen.
Der V6-Motor des Audi S5 Sportback leistet bis zu 333 PS
Zum Zeitpunkt seiner Markteinführung mit dem Modelljahr 2010 setzte der Hersteller für den Audi S5 Sportback ein später auch für andere S-Modelle der Baureihe verwendetes V6-Aggregat mit 3,0 Litern Hubraum ein. Das von einem Kompressor aufgeladene Triebwerk stellte dem Audi S5 Sportback eine Leistung von bis zu 245 kW (333 PS) zur Verfügung. Damit konnte die allradangetriebene Sportlimousine in 5,1 Sekunden aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern beschleunigen. Serienmäßig mit an Bord waren ein Doppelkupplungsgetriebe zur Beschleunigung der Schaltvorgänge sowie eine Start-Stopp-Automatik zur Reduzierung des Benzinverbrauchs, den der Konstrukteur mit durchschnittlich rund 8,1 Litern (190 g/km CO2) angab.