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Dodge Viper

Dodge Viper

Mit der Viper bringt Dodge 1992 ein modernes Muscle Car auf den Markt

Mit Modellen wie dem SuperBee und dem Challenger gehörte die Marke Dodge des US-Autokonzerns Chrysler zu Beginn der 1970 Jahre zu den Anbietern hochmotorisierter Coupés und Cabriolets, die als Pony Cars und Muscle Cars in die Automobilgeschichte eingingen. Hubraumgrößen von über 7,0 Litern waren in dieser Fahrzeugklasse immer schon Selbstverständlichkeit - bis die erste Ölkrise den Muskelpaketen wegen ihres hohen Benzinverbrauchs den Garaus machte. Weiterlesen

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Fortan konzentrierte man sich bei Dodge eher auf sportlich ausgelegte Mittelklasseautos, große Vans, Pickups und Sport Utility Vehicles (SUV). Sportcoupés von Dodge kamen in den 1980er Jahren nur noch vom Chrysler-Partner Mitsubishi. Durch den Kauf der italienischen Edelschmiede Lamborghini im Jahr 1987 sah Chrysler dann die Chance gekommen, endlich wieder im prestigeträchtigen Markt hochleistungsfähiger Sportwagen mitzumischen. Mit motortechnischer Unterstützung der Italiener entstand das Konzept eines modernen Muscle Cars, das im Baujahr 1992 als Dodge Viper zu den US-Kunden kam und in Europa als Chrysler Viper vertrieben wurde. Passend zum Namen erhielt das Modell ein eigenes Logo, das statt des markentypischen Dodge-Widders einen Schlangenkopf in Angriffsstellung abbildete.

Als erstes Modell der Dodge Viper erscheint das zweisitzige Cabrio

Ein Sportwagen mit Biss, diese Botschaft vermittelte auch das Design der Dodge Viper, deren mächtig gestreckte Vorderpartie von Schweinwerfern in Schlangenaugen-Optik bestimmt wurde. Als erstes Modell lief das knapp 4,50 lange zweisitzige Stoffdach-Cabriolet als Viper RT/10 in den USA vom Band, das dank des Einsatzes von Leichtbaumaterialien wie glasfaserverstärktem Kunststoff für die Karosserie und Aluminium für den Motorblock auf ein Gewicht von unter 1,6 Tonnen kam. Lamborghini-Techniker sorgten dafür, dass das verbaute V10-Triebwerk von Chrysler in der Viper mit seinen 8,0 Litern Hubraum eine Leistung von 300 kW (408 PS) entfaltete. Der mit einer Sechsgang-Handschaltung ausgestattete Sportwagen erreichte mit dieser Motorisierung eine Spitzengeschwindigkeit von 264 km/h. Bei den Modellen ab Baujahr 1998 wurde die Motorleistung auf 335 kW (456 PS) gesteigert.

Die zweite Generation der offenen Dodge Viper zeigt noch mehr Biss

Noch mehr Biss zeigte die 2003 eingeführte zweite Cabrio-Generation, die einen unter Regie von Daimler-Chrysler modifizierten V10-Motor mit 8,3 Litern Hubraum bekam. Im Design nur behutsam verändert, verfügte die offene Viper jetzt über 372 kW (506 PS), was für eine Spitzengeschwindigkeit von nunmehr knapp über 300 km/h reichte. Im Baujahr 2008 setzte Chrysler in der Modellreihe dann einen 8,4 Liter Motor ein, der 441 kW (600 PS) entfaltete und das Cabriolet bis auf 325 km/h antrieb. Allerdings blieb die Viper in dieser Form dem US-Markt vorbehalten.

Die Coupé-Versionen der Dodge Viper

Zwei Jahre nach Start der neuen Modellreihe präsentierte Chrysler mit der Dodge Viper GTS im Baujahr 1996 eine geschlossene Version des Sportwagens. Verbaut wurde in den ersten beiden Produktionsjahren ein V10-Motor mit 282 kW (384 PS), der 1998 auch beim Coupé durch die Topmotorisierung mit 335 kW (456 PS) abgelöst wurde. Die Viper GTS erreichte mit diesem aus der Kooperation Chrysler-Lamborghini stammenden Triebwerk eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Die zweite Generation des unter der Typenbezeichnung Viper SRT angebotenen Coupés erschien im Jahr 2006 mit der Motorausstattung der offenen Version. In Europa war das neue Coupé zunächst nur als Importwagen erhätlich.

Sportliches Fahrvergnügen ohne den Eingriff elektronischer Helfer

Rennerfahrung brauchten Viper-Lenker zwar nicht unbedingt, solange sie ihr gutes Stück nicht in die Hände von Tunern gaben, die aus dem serienmäßig mit einem maximalen Drehmoment von 760 Newtonmetern (Nm) agierenden 600-PS-Aggregat noch mehr Leistung herausholten. Eine gewisse Erfahrung mit dem Handling von Sportwagen konnte beim Straßeneinsatz einer Viper jedoch durchaus nützlich sein. Auf den Einbau elektronischer Brems- und Stabilisierungshelfer hatten die Entwickler nämlich zunächst bewusst verzichtet. Erst mit dem Baujahr 2001 wurde die Viper dann mit einem ABS Bremssystem nachgerüstet.

Fahrzeugbewertungen zu Dodge Viper

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Dodge Viper

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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