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VW Tiguan

VW Tiguan

Ein Kompakt-SUV mit allen Raffinessen

Der VW Tiguan ist ein kompakter SUV für die Stadt und ein bisschen mehr. Der Volkswagen-Konzern war einer der ersten deutschen Produzenten, der einen Kompakt-SUV zur Serienreife entwickelte. Ziel war es, die Vorteile eines SUV, eines Vans und einer Limousine zu vereinen – mit Erfolg: 2017 belegte die mittlerweile zweite Generation nach dem VW Golf und dem VW Passat den dritten Platz der neuzugelassenen Fahrzeuge in Deutschland. Weiterlesen

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Volkswagen war von Anbeginn ein Hersteller, der ein Herz für Familien hatte und auch sein Fahrzeug-Portfolio vornehmlich so auslegte. Heute gibt es VW-Geräumigkeit in allen denkbaren Ausgestaltungen: Da gibt es den Van VW Sharan und seinen kompakteren Bruder VW Touran, den VW Bus T5 und T6 in groß und klein oder das SUV VW Touareg, dem 2007 ebenfalls der noch beliebtere kleine Bruder folgte: der VW Tiguan. Das Kompakt-SUV belegte 2017 nach dem VW Golf und dem VW Passat den dritten Platz der neuzugelassenen Fahrzeuge in Deutschland. Ein wenig beschämend für die Riege der Geländefahrzeuge dürfte sein, dass der VW Tiguan vom Kraftfahrt-Bundesamt dort eingeordnet wird und somit regelmäßig den ersten Platz belegt, obwohl der Tiguan wie die meisten SUVs mit einem Geländefahrzeug nur bedingt vergleichbar ist. Nicht zuletzt stammen zahlreiche Baugruppen vom Golf und Passat, darunter der 4MOTION-Allradantrieb mit Haldex-Kupplung und die selbstlenkende Einparkhilfe – man könnte also in etwa sagen, ein kleiner Geländewagen für die Stadt und ein bisschen mehr. Im Übrigen war der Volkswagen-Konzern einer der ersten deutschen Produzenten, der einen Kompakt-SUV zur Serienreife entwickelte. Ziel war es, die Vorteile eines SUV, eines Vans und einer Limousine zu vereinen. Seit 2016 ist das Ergebnis in Gestalt des Tiguan nun schon in der zweiten Generation auf dem Markt. Die interne Bezeichnung des Tiguan bei Volkswagen lautet „Typ 5N“. Das aus den Begriffen Tiger und Leguan zusammengesetzte Kunstwort „Tiguan“ entstand aus einer Umfrage in der Zeitschrift Auto Bild, deren Leser bis zum 15. Juni 2006 über den Namen des zukünftigen Fahrzeugs abstimmen konnten. Davor kursierte in den Medien lange der Name „VW Marrakesh“. Den Namen hatte eine Zeitung aus einer früheren VW-Studie übernommen und viele andere Medien zogen dem nach, ohne die Quelle zu prüfen. Die Marketingabteilung von Volkswagen versuchte wochenlang vergeblich, den Gebrauch dieses falschen Namens zu stoppen.

Die erste Generation des VW Tiguan (2007 bis 2016)

Die Serienversion des Tiguan I wurde auf der IAA 2007 in Frankfurt am Main offiziell vorgestellt, zuvor hatte Volkswagen eine seriennahe Designstudie auf der Los Angeles Auto Show 2006 präsentiert. Wie bereits erwähnt basiert das Kompakt-SUV auf zahlreichen Modulen vom Golf und Passat, optisch ist er aber klar an den VW Touareg angelehnt. Im Vergleich zu diesem ist er mit einer Länge von 4,45 Meter rund 30 Zentimeter kürzer, mit 1,81 Meter er zwölf Zentimeter weniger breit und mit einer Höhe von 1,70 Meter zwei Zentimeter flacher. Zu den SUV-Merkmale zählen der erhöhte Einstieg und die damit verbundene höhere Sitzposition, die größere Bodenfreiheit, der optionale Unterfahrschutz sowie der nicht für alle Modelle angebotene, permanente Allradantrieb – die Einstiegsmodelle verfügen über Frontantrieb:

Die Motoren des VW Tiguan I

Ottomotoren gab es bei der ersten Generation nur als 1,4- oder also 2,0-Liter-Versionen. Erstere sind ab Werk mit Frontantrieb ausgestattet und leisten von 90 kW (122 PS) bis 118 kW (160 PS), die größeren Benziner kamen hingegen serienmäßig mit Allradantrieb zu den Händlern und umfassten Leistungen von 125 kW (170 PS) bis 155 kW (211 PS). Das Sechsgang-Schaltgetriebe haben alle Benziner ebenso wie alle Diesel gemeinsam: Die Selbstzünder sind ausschließlich mit 2,0 Litern Hubraum verfügbar. Modelle mit Leistungen von 81 kW (110 PS) bis 110 kW (150 PS) sind serienmäßig mit Frontantrieb ausgestattet, während solche von 125 kW (170 PS) bis 135 kW (184 PS) ab Werk mit 4MOTION vom Band liefen – letzteres Modell mit 184 PS, im Ganzen genannt VW Tiguan 2.0 TDI SCR BlueMotion Technology, ist als einziges unter allen Modell mit zwei statt einem Turbolader gerüstet und war optional mit Siebengang-DSG erhältlich.

Die Ausstattung des VW Tiguan I

Sowohl die Innenausstattung als auch die Abmessungen orientieren sich am VW Golf Plus. So beträgt etwa das Kofferraumvolumen zwischen 360 (mit Ladeboden und Notlaufrad), 470 Liter (ohne Reserverad) und lässt sich mit umgeklappten Rücksitzen auf 1.510 Liter erweitern (ohne Reserverad). Zum Vergleich: Beim Golf Plus sind es 395 Liter regulär und 1.450 Liter umgeklappt. Für die erste Generation des Tiguan sind die drei Ausstattungsvarianten Trend & Fun, Sport & Style und Track & Field mit verschieden umfangreichen Serienausstattungen verfügbar. Die beiden erstgenannten wurden für den Straßeneinsatz konzipiert, die Variante Track & Field auch für einen Einsatz in leichtem Gelände. Letztere hebt sich optisch von den beiden anderen durch einen anders ausgeführten Frontstoßfänger ab, so dass ein Böschungswinkel von 28° statt nur 18° wie bei den Varianten Trend & Fun und Sport & Style möglich ist. In der Version Track & Field verfügt der VW Tiguan außerdem über zusätzliche Assistenzsysteme wie eine Bergabfahrhilfe oder eine Gespannstabilisierung. Als Zugfahrzeug ist der VW Tiguan I für Lasten bis 2,5 Tonnen Anhängegewicht ausgelegt. Im Zuge der Modellpflege im Jahr 2011 erhielt der das Modell weniger geschwungene Scheinwerfer, geänderte Front- und Heckschürzen, modifizierte Heckleuchten sowie drei neue Benzinmotoren, die die alten ablösten.

Die zweite Generation: VW Tiguan II (seit 2016)

Nach achteinhalb Jahren des ersten und sehr beliebten VW SUV-Modells reihte sich im Januar 2016 der VW Tiguan II nahtlos an den Vorgänger – erst ein Jahr zuvor war der Kompaktvan Touran nach langer Bauzeit neu aufgelegt worden, die zweite Generation des größeren „Voll-SUV“ VW Touareg II stand hingegen schon seit 2010 bei den Händlern. Wie seine Konzerngeschwister Audi A3, Seat Leon, Škoda Octavia III, Touran und Golf VII basiert auch der neue Tiguan auf dem noch recht neuen Modularen Querbaukasten (MQB) von Volkswagen. So ist der Tiguan II im Vergleich zum Tiguan I um sechs Zentimeter in der Länge, um drei Zentimeter in der Breite und sogar um knappe acht Zentimeter im Radstand gewachsen – umgekehrt aber um rund fünf Zentimeter flacher. Das spricht für Sportlichkeit, was sich auch an den Motoren zeigt:

Die Motoren des VW Tiguan II

Aktuell begnügt sich der neue Tiguan mit vier Benzin- und vier Dieselmotoren: Die Basismotorisierung bildet ein 1,4-Liter-TSI mit 92 kW (125 PS), der auch mit 110 kW (150 PS) und optional mit Allrad zu haben ist. Die größeren 2.0 TSIs sind dagegen ab Werk mit Allrad und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet – die beiden Varianten leisten beachtliche 132 kW (180 PS) und 162 kW (220 PS). Beim Verbrauch muss man aber mit 7,0 bis 8,3 Litern Super rechnen. Mit 4,8 bis 6,4 Litern Diesel sind die Selbstzünder da deutlich sparsamer: Die erneut allesamt 2.0 TDI’s sind mit 85 kW (115 PS), 110 kW (150 PS), 140 kW (190 PS) oder in der Topversion mit 176 kW (240 PS) erhältlich – letztere bringt satte 500 Nm auf die Straße.

Die Ausstattung des VW Tiguan II

Die größeren Abmessungen bringen einen Kofferraumzuwachs von 145 Litern mit sich, insgesamt passen 615 bis 1.655 Liter bei umgeklappten Rücksitzen ins Gepäckabteil. Trotzdem hat das Modell dank Leichtbautechnik rund 50 Kilogramm abgespeckt, was natürlich dem Verbrauch zu Gute kommt. Volkswagen gibt dem Tiguan II den Anspruch, das erste Kompakt-SUV mit Head-up-Display zu sein und auch die Instrumente werden nun digital angezeigt. Außerdem erhält das Internet Einzug, indem sich der neue Tiguan mit jedem Smartphone-Betriebssystem vernetzen kann und die Programme auf einem Touchscreen in der Mittelkonsole spiegelt (MirrorLink), die Navigation läuft nun mit Echtzeitstaudaten von TomTom. Dieses wiederum verbindet sich optimal mit dem neuen Stauassistenten, der den Tiguan II auf Autobahnen bis 70 km/h kurzzeitig alleine fahren lässt. Neben den bei Neuwagen fast schon selbstverständlichen Hilfesystemen kommen außerdem ein Totwinkelwarner, ein Spurhalteassistent und ein Abstandsradar hinzu. Der Basispreis für den Tiguan II als Neuwagen mit der Ausstattung Trendline und dem kleinsten Benziner startet bei 26.575 Euro.

Der VW Tiguan Allspace (seit 2017)

Zu erwähnen ist zudem, dass der Tiguan II in der Langversion (25 Zentimeter länger) nun auch in unseren Breiten zu haben ist – beim Vorgänger war dieser nur in China erhältlich. Der 4,70 m lange Tiguan Allspace ist im Gegensatz zum kurzen Tiguan gegen Aufpreis mit sieben Sitzplätzen erhältlich und etwa 1.000 Euro teurer als die Kurzversion. Als Antrieb stehen für den Tiguan Allspace die Otto- und Dieselmotoren ab 110 kW (150 PS) zur Verfügung.

Fazit

Der vom Golf abgeleitete VW Tiguan steht mittlerweile an der deutschen Spitze des SUV-Segments. Technisch und ergonomisch perfekt, hochwertig verarbeitet, im Alltag absolut tadellos und auch das Portfolio der Motoren ist beim VW Tiguan größer als bei den allermeisten Konkurrenten. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die auch bei der zweiten Generation vergebene Fünf-Sterne-Höchstwertung im Euro-NCAP-Crashtest.

Häufige Fragen zum VW Tiguan

Wie viel kostet ein VW Tiguan?

VW Tiguan Gebrauchtwagen der ersten Generation (2007-2011) mit weniger als 125.000 Kilometer sind bereits zu einem Preis ab 10.000 Euro erhältlich. Der 2011er Tiguan mit einem 160 PS starken Motor ist in gutem Zustand ab circa 16.000 Euro zu kaufen.

Das VW Tiguan Top-Neuwagenmodell mit 2.0 TDI Biturbo mit 240 PS kostet beim Händler 42.700 Euro. Der 2.0 TSI mit 220 PS wird bereits für 39.625 Euro angeboten. Die Preise für das VW Tiguan Coupé werden vermutlich etwas höher liegen als der Basis Tiguan, der ab 26.575 Euro erhältlich ist.

Wann kommt der neue VW Tiguan?

Im Jahr 2018 kommt das neue Tiguan SUV-Coupé auf den Markt. Die Einstiegsmotorisierungen beginnen beim 125-PS starken Benziner sowie dem 115 PS leistungsfähigen Diesel. Zu den Spitzenmotorisierungen beim Tiguan gehören ein 220 PS starker Zweiliter-Benziner sowie ein 240 PS starker Zweiliter-Diesel.

2017 kam der VW Tiguan Allspace, ein Siebensitzer, auf den Markt. Er ist in sechs Motorisierungen und drei Ausstattungsversionen (Trendline, Comfortline und Highline) verfügbar.

Wo wird der VW Tiguan gebaut?

Der VW Tiguan wird im VW Werk in Wolfsburg gebaut. Insgesamt wurden bereits mehr als 2,8 Millionen Tiguan Modelle produziert, 1,6 Millionen davon in Wolfsburg. Auch Volkswagen Osnabrück ist zur Unterstützung mit an der Tiguan-Produktion beteiligt, um die anhaltend hohe Kundennachfrage zu bedienen.

Seit wann wird der VW Tiguan gebaut?

Die Wolfsburger führten im Baujahr 2007 den VW Tiguan als SUV ein. Seitdem ist der Geländewagen auf Golf-Basis zum Erfolgsmodell für Volkswagen geworden. Das Modell feierte auf der Los Angeles Auto Show Premiere. Die Serienversion wurde auf der IAA in Frankfurt vorgestellt.

Wie funktioniert die Müdigkeitserkennung beim VW Tiguan?

Das Fahrassistenzsystem im VW Tiguan kann Müdigkeit erkennen und den Fahrer rechtzeitig warnen. Der Assistent analysiert insbesondere die Lenkbewegungen. Dazu erstellt die VW Software zu Beginn der Fahrt ein Profil und analysiert das Fahrverhalten ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h. Lenkfehler werden erkannt und der Fahrer rechtzeitig akustisch gewarnt.

Fahrzeugbewertungen zu Volkswagen Tiguan

238 Bewertungen

4,6

  • MP

    04. Dezember 2018

    sportliches Altagsauto

    Sportlich mit Lust auf mehr Fahrspaß etwas kleiner Kofferraum für einen Kinderwagen Gepäck und Buggy.

  • Beata

    13. November 2018

    Sehr sparsam im Verbrauch und in der Erhaltung

    Tolle Langstrecken Begleiter!

  • Frau Kindermann

    08. November 2018

    Volkswagen Tiguan TSI, zuverlässiger Gebrauchtwagen

    Praktiusches und großes Fahrzeug. Für Überland genauso geeignet, wie für die Stadt.