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Suzuki Swift

Stärken
  • agiles Handling
  • geringe laufende Kosten
  • viele Assistenzsysteme
Schwächen
  • eingeschränkter Platz im Fond
  • hohe Ladekante
  • langer Bremsweg

Suzuki Swift: Kleinwagen mit Charme und Individualität

Im Jahr 1983 stellte Suzuki die erste Generation des Swift vor. Heutzutage kann der japanische Automobilhersteller bereits auf eine lange und erfolgreiche Modell-Historie zurückblicken. Der aktuelle Suzuki Swift in sechster Generation debütierte 2017 und besticht als kompaktes Allroundtalent. Weiterlesen

Technische Daten

90 - 136 PS

Leistung

4.3 - 7.2 l/100 km

Verbrauch (komb.)

98 - 175 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

160 - 200km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.7 - 13.5s

von 0 auf 100 km/h

Technische Daten anzeigen

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • hohe Alltagstauglichkeit durch praktische Features.
  • Kofferraumvolumen lässt sich auf 947 Liter erweitern.
  • geringer Verbrauch
  • auch als Mild-Hybrid erhältlich
  • hohe Sicherheitsstandards

Daten

Motorisierung

Der Suzuki Swift in sechster Generation (RZ/AZ, seit 2017) überzeugt durch seine Flexibilität bei den Antriebs- und Getriebeoptionen: Neben dem standardmäßigen Frontantrieb lässt sich der flinke Japaner ebenfalls mit Allradantrieb ausstatten. Doch damit nicht genug – ergänzend zum Fünf-Gang-Schaltgetriebe der Basisversion gibt es den Swift optional mit stufenlosem CVT-Automatikgetriebe. Letzteres ist jedoch nur mit Frontantrieb erhältlich.

Aktuell produziert Suzuki den Kleinwagen mit nur einer Motorisierung. Für eine ausreichende Drehzahl sorgt der 1.2 Dualjet Hybrid – ein Mid-Hybridsystem, mit dem sich Suzuki am Puls der Zeit bewegt. Der Vierzylinder-Ottomotor mit 1,2 Litern Hubraum leistet zwar nur überschaubare 83 PS, integriert ist jedoch ein Startgenerator (IGS) sowie eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von zehn Amperestunden (Ah). Das System unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen. Die dafür notwendige elektrische Energie wird durch Bremsvorgänge zurückgewonnen. Ein Plus für die Umwelt – mit einem kombinierten Verbrauch von 3,9 Litern in der Basisausführung erzielt der Swift vier von fünf Sternen im ADAC Ecotest.

Sportlicher daher kommt zweifelsfrei der 1,0-Liter-Boosterjet mit 111 PS. Ein bis 2020 verbauter Dreizylinder inklusive Turbolader, dank dessen der Swift die 100 km/h-Marke etwa drei Sekunden schneller erreicht, als der Dualjet.

Abmessungen

Der Suzuki Swift der sechsten Generation wird nur noch als Fünftürer gebaut, vorherige Generationen sind ebenfalls als Dreitürer erhältlich. Die insgesamt leicht abgeänderte Formgebung der Karosserie führt zu einem Zentimeter weniger Länge und drei Zentimetern weniger Höhe als noch beim Vorgängermodell mit dem internen Kürzel FZ/NZ. Dafür ist der seit 2017 gebaute Swift um vier Zentimeter in die Breite gewachsen.

Trotz dieser kaum erkennbaren Unterschiede in den Abmessungen hat es Suzuki geschafft, spürbar mehr Stauraum zur Verfügung zu stellen: 265 bis 947 Liter Kofferraumvolumen in sechster Generation stehen 211 bis 902 Liter in fünfter Generation gegenüber. Verglichen mit alternativen Kleinwagen trotzdem nicht gerade zum Angeben geeignet – unvorteilhaft ist insbesondere die mit 73 Zentimetern vergleichsweise hohe Ladekante. Dafür kann sich das Platzangebot im Fond für einen Kleinwagen durchaus sehen lassen: Auf den 3 Sitzen der Rückbank herrscht reichlich Kopffreiheit – die Beinfreiheit reicht immerhin für 1,8 Meter große Insassen (bei einer Justierung der Vordersitze auf 1,85 Meter Körpergröße).

Einen Überblick zu den weiteren technischen Daten der aktuellen Generation des Suzuki Swift findet sich im Folgenden:

Bauzeit seit 2017
Länge, Breite, Höhe ab 3,84 x 1,74 x 1,48 Meter
Radstand 2,45 m
Kofferraumvolumen 265 – 947 Liter
Leergewicht 940 – 1.100 Kilogramm
Zulässiges Gesamtgewicht 1.365 – 1.420 Kilogramm
Hubraum 998 – 1.242 cm³
Drehmoment 107 – 170 Nm
Höchstgeschwindigkeit 175 – 195 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 10 – 13,8 Sekunden
Tankvolumen 37 Liter
Verbrauch 3,9 – 5,3 l/100 km (Super)
CO2-Emissionen 88 – 121 g/km

Varianten

Der Suzuki Swift wird aktuell in drei Ausstattungsvarianten angeboten, die unterschiedlich hohen Komfort besitzen. Mit den Linien Club, Comfort und Comfort+ schafft Suzuki den Spagat zwischen minimalistischen bzw. gehobenen Ansprüchen verschiedener Kunden. Die Wahl besteht jedoch nur beim Frontler mit Schaltgetriebe – Modelle mit Allrad oder Automatikgetriebe sind nur in Kombination mit der Ausstattungslinie Comfort erhältlich. Die Ausstattung Club kommt ohne umfangreiches Sicherheitspaket daher. Bis auf die LED-Scheinwerfer wird zudem auf äußerliche Highlights verzichtet. Wie der Name bereits verrät, bietet die Linie Comfort neben einem äußerlichen Feinschliff spürbar mehr Komfort. Dazu tragen Details wie die vordere Sitzheizung und das Audio-System mit Smartphone-Anbindung bei. Comfort+ hebt sich durch ein optional schwarz lackiertes Dach sowie die integrierte Keyless Start-Technologie nochmals von der nur geringfügig preiswerteren Comfort-Option ab.

Preis

In seiner günstigsten Ausführung verlangt Suzuki aktuell 16.700 Euro für den Swift. Für den Allradantrieb wird ein ordentlicher Aufschlag fällig – mit einem Grundpreis von 19.600 Euro ist er abgesehen vom Suzuki Swift Sport das teuerste Modell der aktuellen Swift Generation.

Echte Schnäppchen lassen sich mit der Erstzulassung vor 2000 schießen. Teilweise sind sie mit TÜV schon ab 250 Euro erhältlich. Kleine wie große Pannen können bei entsprechender Lebensdauer nicht ausgeschlossen werden – Kultstatus haben die alten Swifts jedoch allemal. Erstzulassungen von 2005 bis 2010 sind preislich von 2.500 bis 5.000 Euro anzusiedeln – die Schwankungen entstehen insbesondere durch die Antriebsart und den Motor sowie auch der Laufleistung. Die Kosten für die fünfte Generation bewegen sich zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Für die aktuelle Baureihe werden auf dem Gebrauchtwagenmarkt gut und gerne noch 15.000 Euro fällig, Modelle für weniger als 12.000 Euro bilden die Minderheit.

Design

Exterieur

Der Suzuki Swift der sechsten Generation wirkt insgesamt schwungvoller als seine Vorgänger der letzten 20 Jahre. Die Formgebung ist nach wie vor kompakt, die Linienführung jedoch dynamischer. Seiten- und Heckpartie gehen fließend ineinander über. Von vorne fällt einem der markante Kühlergrill mit einem dreidimensionalen Trapezmuster ins Auge, über den mittig eine üppige Chromspange verläuft. Die besondere Form der Scheinwerfer geben dem Kleinwagen Charakter.

Zur serienmäßigen Außenausstattung gehören eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, LED-Scheinwerfer sowie 15“-Stahlräder. Mit den Ausstattungsvarianten Comfort und Comfort+ erwarten einen weitere attraktive Extras. Dazu zählen: Privacy Glass (abgedunkeltes Glas der Heckscheibe) 16“-Alufelgen Zweifarbenlackierung Fernlichtassistent Beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel (Comfort+)

Interieur

Der in Schwarz eingedeckte Innenraum wirkt sehr geradlinig und übersichtlich. Auffallend sind das Multifunktionslenkrad in Leder sowie die großzügige Schaltzentrale in Form eines 7 Zoll Touchscreen-Displays. Diese digitale Komponente inklusive Navigationssystem kam bei älteren Generationen des Suzuki Swift noch nicht zum Einsatz. Neuartig sind auch die runden Lüftungsdüsen oberhalb des Displays, die das Interieur insgesamt sportlicher wirken lassen. Während Klimaanlage, Tempomat und Audiosystem inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung in der Basisausführung bereits mit inbegriffen sind, erfreuen sich die glücklichen Besitzer der Comfort-Ausstattungslinien über eine Sitzheizung auf den Vordersitzen sowie eine Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay oder Android Auto.

suzuki-swift-interieur suzuki-swift-seats

Sicherheit

Der Suzuki Swift hat hohe Sicherheitsstandards. Seit 2017 laufen alle Ausstattungsvarianten mit den folgenden Sicherheitsausstattungen vom Band:

  • Airbags für Fahrer und Insassen
  • Seitenaufprallschutz
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
  • Höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorne
  • Warnsystem für nicht angelegte Sicherheitsgurte
  • Reifendruck-Kontrollanzeige
  • Reifenreparaturkit
  • ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den beiden äußeren Fondsitzen

Bei der Ausstattungslinie Comfort+ gehören zusätzlich folgende Sicherheitsausstattungen zum Paket:

  • Müdigkeitserkennung
  • Spurhaltewarnsystem
  • Berganfahrhilfe
  • Dual-Sensor gestützte aktive Bremsunterstützung (DSBS)
  • Rückfahrkamera

Die Wagen der Ausstattungslinie Comfort sind mit ALLGRIP Allradantrieb ausgestattet und haben wie die Swifts der Ausstattungslinie Comfort+ eine Rückfahrkamera.

Der Suzuki Swift wurde im Jahr 2017 beim Euro-NCAP-Crashtest mit drei Sternen ausgezeichnet. Darüber hinaus schnitt er im ADAC-Test (2020) in puncto Sicherheit insgesamt mit der Note 2,4 ab.

Alternativen

Was Qualität, Komfort und Leistung betrifft, stehen bei den meisten Vergleichstests zwei Konkurrenten im Fokus:
Der erste Konkurrent kommt aus dem Hause Ford und hört auf den Namen Fiesta. Der Fiesta durchlief wie der Swift mehrere Generationen und ist auch in verschiedenen Ausstattungslinien erhältlich, die sich im Komfortangebot unterscheiden. Seit 2017 wird das Modell mit hohen Sicherheitsstandards angeboten. Das günstigste Fiesta-Modell ist ab 13.290 Euro erhältlich. Der zweite Konkurrent ist der Nissan Micra. Mit hohem Komfort und angepassten Sicherheitsstandards bekommen Fahrer und Insassen eine serienmäßige, stilvolle Ausstattung. Nissan zeigt mit seinem vielfältigen Angebot an Ausstattungsvarianten, das jeder Anspruch effektiv gestillt werden kann. Das günstigste Micra-Modell ist ab ** 13.990 Euro** erhältlich.

FAQ

Der Swift wird seit 1996 für den deutschen Markt in Esztergom (Ungarn) hergestellt. Der kleine Ort liegt 50 km nordwestlich von Budapest.

Insgesamt stellt der Suzuki Swift mit Gesamtnote von 2,7 im ADAC-Test (2020) eine gute Alternative zu Ford Fiesta und Nissan Micra dar.

Fahrzeugbewertungen zu Suzuki Swift

103 Bewertungen

4,3