Im Jahr 1992 hat der BMW 740i seine Marktpremiere
Erst in der zweiten Generation der 7er-Reihe setzten die Bayern leistungsstärkere und modernere V8-Aggregate ein, die im Jahr 1992 im BMW 730i sowie in einer auf 4,0 Liter Hubraum angehobenen Version im BMW 740i ihre Marktpremiere hatten. Neben dem V12-Flaggschiff stellte der bis 1994 gefertigte BMW 740i mit 210 kW (286 PS) die leistungsstärkste Limousine in der Oberklasse der Münchener dar.
Den 740i gibt es in zwei Karosserielängen
In der ab 1994 gebauten Generation der BMW 7er-Reihe blieb der 740i zunächst ein Jahr mit dieser Motorisierung im Programm. In den Baujahren von 1995 bis 2001 nutzte der Hersteller dann einen modifizierten V8-Motor mit ähnlichen Leistungswerten, der nun jedoch über 4,4 Liter Hubraum verfügte und die Standardspurtzeit auf 6,8 Sekunden leicht verbessern konnte. Neu ins Programm kam eine gestreckte Version der V8-Limousine, die unter dem Namen BMW 740Li in den Handel kam.
Der BMW 740i wird das Einstiegsmodell bei den Benzinern
Nachdem der 740i in der dritten Generation der 7er-Reihe zunächst zugunsten des 745i aus der Bestellliste gestrichen worden war, legten die Bayern das Modell nach einem Facelift der Baureihe im Jahr 2005 wieder auf. Der BMW 740i verfügte nun über ein V8-Aggregat mit 4,0 Litern Hubraum, das den Limousinen eine Leistung von bis zu 225 kW (306 PS) zur Verfügung stellen konnte. Auch eine Langversion BMW 740Li gab es in der Bauphase bis zum Jahr 2008 wieder. In der neu gestalteten 7er-Reihe ab Baujahr 2008 bildete der 740i dann das Einstiegsmodell bei den Benzinern. Anstelle des V8-Motors verbauten die Bayern jetzt einen Reihensechszylinder mit zwei Turboladern, der dem BMW 740i sowie der Langversion BMW 740Li maximal 240 kW (326 PS) bereitstellte. Im Sommer 2012 erhielt der 740i einen sparsameren Sechszylindermotor mit 235 kW (320 PS).