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Die A-Klasse 2012 trägt die interne Bezeichnung Mercedes-Benz W176 und kam im September 2012 auf den deutschen Markt, nachdem sie bereits im vorigen März auf dem Genfer Auto-Salon offiziell vorgestellt wurde. Die mittlerweile dritte Generation der Mercedes-Benz A-Klasse legt einen völlig anderen Kurs ein als die Vorgänger aus den Baureihen W169 (seit 2004) und W168 (seit 1997): Der W176 gehört mit seiner deutlich flacheren und breiteren Form nun vollends zur Kompaktklasse und hat sich aus dem Minivan-Segment endgültig verabschiedet. Anders als die beiden älteren Brüder wird die A-Klasse 2012 ausschließlich fünftürig und sowohl als Steilheck wie auch als Schrägheck-Variante angeboten. Im Zuge der Ähnlichkeit mit der neuen 2011 erschienenen Mercedes-Benz B-Klasse (W246) basiert die neue A-Klasse nun auf der modularen Frontantriebsarchitektur statt auf der ehemals sandwichförmigen Bodengruppe. Und das neue Konzept kommt an: Mit europaweit rund 700.000 Mercedes-Benz-Besuchern zur Markteinführung gilt selbige als die erfolgreichste aller Zeiten.

Das leistet der Mercedes W176

Bei den allesamt vierzylindrigen Reihenmotoren besteht ebenfalls Verwandtschaft zur aktuellen Mercedes-Benz B-Klasse: So finden sich die bereits bekannten Benzinmotoren M270 und Dieselmotoren OM651 auch im Mercedes-Benz W176 wieder. Aus der Reihe tanzt lediglich das Dieselaggregat OM607, welches zusammen mit Renault für den A180 BlueEFFICIENCY mit Sechs-Gangschaltung entwickelt wurde und mit seinen knapp 1,5 Litern Hubraum 80 kW (109 PS) leistet – und das bei einem durchschnittlichen Verbrauch von schlanken 3,9 Litern auf 100 km. Tatsächlich kommt das hauseigene Pendant OM651 im A180 CDI erst mit 1,8 Litern Hubraum auf die gleiche Leistung der Renault-Entwicklung, jedoch bei einem halben Liter mehr Verbrauch. Dafür ist das hauseigene Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (7G-DCT) mit an Bord. Den nicht leistungsreduzierten Motor mit 20 kW (27 PS) mehr, sozusagen aus dem gleichen Triebwerk, gibt’s im A200. Außerdem hat bei der A-Klasse 2012 erstmalig die Tuning-Tochter AMG zugeschlagen und bringt das einzige Modell ohne den Beinamen „BlueEFFICIENCY“ hervor: Der Benziner M133 im A45 AMG holt unter anderem dank Biturbolader aus gerade mal zwei Litern Hubraum satte 257 kW (350 PS) heraus und beschleunigt auf allen Vieren gleichzeitig bei 450 Nm in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ebenfalls mit einem Zwei-Liter-Benzinmotor ausgestattet ist der A250 BlueEFFICIENCY, der bei 240 km/h Spitze 155 kW (211 PS) leistet. Beide Modelle sind fest an ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (7G-DCT) gekoppelt. Noch mehr Hubraum gibt’s nur beim selbstzündenden A220 CDI BlueEFFICIENCY mit 125kW (180 PS) und 7G-DCT: Bei rund 2,2 Litern Hubraum ist dieser neben dem A180 das einzige Modell, bei dem sich die Bezeichnung noch wie anno dazumal an die Hubgröße lehnt. Übrig bleiben die beiden schwächeren Benziner A180 zu 90 kW (122 PS) sowie der A200 zu 115 kW (156 PS). Beide sind serienmäßig mit Sechs-Gangschaltung ausgestattet. Das Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT kann jedoch optional für alle Varianten geordert werden.

Das bringt der Mercedes W176 an Technik mit

Beim Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT hat der Fahrer die Wahl zwischen drei verschiedenen Getriebemodi: das sparsame Programm „Economy“, das zugstärkere Programm „Sport“ sowie einem zusätzlichen Modus, welcher dem Fahrer erlaubt, die Gänge selbstständig am Lenkrad zu schalten. Zwar kann bei den anderen beiden Programmen auch eigenhändig geschaltet werden, jedoch springt das Programm nach jeweils 10 Sekunden wieder zurück in den automatischen Modus. In Sachen Sicherheit legt die neue A-Klasse bereits ab Serie einiges drauf: Als Klassenerste verfügt der W176 ab Werk über ein Kollisionswarnsystem: Der radargestützte „Collision Prevention Assist“ erkennt herannahende Hindernisse und warnt optisch und akustisch während es sich zugleich auf eine Notbremsung vorbereitet. Hinzu kommen sieben Airbags und einige Sicherheitssysteme, die man bis dato nur aus höheren Klassen der Daimler-Abkömmlinge kannte: Dazu gehören etwa der Müdigkeitswarner „Attention Assist“ oder eine Berganfahrhilfe. Gegen Aufpreis können Käufer beinahe jeden Assistenten dazu buchen: einen zum Einparken, einen fürs Fernlicht, einen für den toten Winkel und das Halten der Spur, einen zum Geschwindigkeit und Abstand halten und einen zum Erkennen von Verkehrszeichen.

Das bringt der Mercedes W176 an Ausstattung und Komfort mit

ABS, ESP, ASR, BAS, ein Start-Stopp-System, ein rundum verstellbares Multifunktionslenkrad, eine Klimaanlage sowie vierfach elektrische Fensterheber sind bereits bei der Basisversion mit an Bord. Darüber hinaus können Interessenten aus den drei Ausstattungslinien „Style“, „Urban“ und „AMG Sport“ wählen, die jeweils gegen Aufpreis ein bestimmtes Paket an Sonderausstattungen, wie etwa Sitzheizung, abgedunkelte Scheiben, ein Panorama-Schiebedach, ein Multimedia-System oder Bi-Xenon-Scheinwerfer zusammenfassen. Ebenfalls unter der Regie von AMG entwickelt wurden die beiden Sondermodelle A250 Sport und A220 CDI Sport.

So unterscheidet sich der Mercedes W176 vom Vorgänger

Die Mercedes-Benz A-Klasse 2012 hat optisch kaum noch Gemeinsamkeiten mit den Vorgängern. Um einiges flacher und rund einen halben Meter länger orientiert sie sich vom ehemals praktischen Nutzen hin zu einem ebenso sportlichen wie eleganten Fahrzeug, das wieder deutlich mehr Mercedes-Sprache spricht. Ein edlerer Hauch entsteht allein schon dadurch, dass der Kühlergrill mit den Doppellamellen und dem großen Mercedes-Stern von den teureren Roadstern und Coupés abgekupfert wurde. Ob sich der Tausch Nutzen gegen Style auszahlt, wird sich noch zeigen. Neben der begeisterten Aufnahme seitens der Mercedes-Kunden gesellten sich auch Kritiker, die bemängelten, der Nutzwert käme nun kaum noch zum Tragen, da die praktischen Vorteile der alten Minivan-Bauweise nicht mehr zu finden seien.

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