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Im Baujahr 2006 ergänzt der Ford Edge die Crossover-Modellpalette des Herstellers

Mit seinem Pickup-Klassiker F-150 und den davon abgeleiteten Sport Utility Vehicles (SUV) etablierte sich der amerikanische Autokonzern Ford insbesondere auf seinem Heimatmarkt als Anbieter von Modellen, die zugleich als Nutzfahrzeuge und Freizeitautos zum Einsatz kommen konnten. Auf anderen Märkten etwa in Europa spielten die für den US-Markt so wichtigen Full-Size SUV und Pickups traditionell eine weniger bedeutende Rolle. Aber auch in Nordamerika wurde zunehmend über Verbrauchswerte diskutiert, sodass die Produktstrategen von Ford es als notwendig ansahen, künftig auch kompaktere Modelle anbieten zu können. Diese sollten sich in der Optik an den großen SUV orientieren, zugleich jedoch eine kompaktere Karosserie haben. Und in ihren Fahreigenschaften sollten sich eher an herkömmlichen Limousinen der Mittelklasse anlehnen. Den Anfang der neuen Produktstrategie markierte im Jahr 2000 der Ford Escape, der als Crossover gemeinsam mit dem japanischen Kooperationspartner Mazda konzipiert worden war und der in den europäischen Ländern unter dem Namen Ford Maverick ins Programm kam. Mit dem Baujahr 2006 ergänzte dann ein größerer Crossover die Modellpalette, der als Ford Edge in den Handel kam. Für das Modelljahr 2015 war die Einführung der zweiten Generation des Crossovers geplant, die dann auch für die europäischen Märkte zur Verfügung stehen sollte.

Im Jahr 2011 bekommt der Edge eine Modellpflege

Für die Konstruktion des Edge nutzten die Amerikaner die Bauplattform einer kurz zuvor am Markt eingeführten Limousinen-Baureihe, die später auch für die in Europa angebotene neue Generation der Ford Mondeo genutzt wurde. Allerdings modifizierten die Ingenieure die Plattform, um den Radstand für den Edge auf rund 2,82 Meter strecken zu können. In der ersten Bauphase von 2006 bis 2010 erhielt der Crossover eine im SUV-Stil konzipierte Karosserie mit knapp 4,72 Metern Länge und einer Breite von etwa 1,92 Metern. Mit der Modellpflege des Jahres 2011 lief der Edge dann mit etwas kompakteren Maßen von nunmehr 4,68 Metern Länge vom Band. Die Höhe blieb mit 1,70 Metern unverändert. Neu war hingegen die Frontgestaltung des Ford Edge: Eine höhere Front mit steilerem Kühler sollte dem Ford Edge einen eindrucksvolleren Auftritt verschaffen und das Modell eher wie einen Offroader wirken lassen. Auch bei der Motorisierung gab es ab dem Jahr 2011 zwei Neuerungen.

Den Ford Edge gibt es als Allradler und mit Frontantrieb

Für die Motorisierung des Ford Edge setzte der Hersteller zuerst seine Duratec-Motoren der Hubraumklasse von 3,5 Litern ein, die dem Crossover eine Leistung von bis zu 198 kW (269 PS) zur Verfügung stellen konnten. Mit dem Facelift 2011 erweiterten die Amerikaner die Motorenpalette für den Edge, der nun auch mit einem stärkeren V6-Triebwerk mit bis zu 227 kW (309 PS) zu haben war. Darüber hinaus gab es ein neues Einstiegsmodell mit einem Ecoboost-Motor, mit dem der Ford Edge auf bis zu 180 kW (245 PS) Zugriff hatte. In der mit dem Modelljahr 2015 geplanten zweiten Fahrzeuggeneration wollte Ford ganz auf die sparsameren Ecoboost-Aggregate setzen. Je nach Motorenauswahl gab es den Edge in zwei Antriebsversionen als Allradler oder als Crossover mit Frontantrieb."