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Toyota Prius

Toyota Prius

Anders als andere Autos

Der Toyota Prius kann etwas, das anderen Autos kaum möglich ist. Diesem Japaner gelingt es, die Oberhand über seinen Fahrer zu bewahren. Der Mittelklassewagen ist etwas behäbig unterwegs. Doch genau das ist bei der Limousine gewünscht. Der Prius schöpft seine Kraft aus einem Benzin/Elektro-Hybridantrieb, der mit diesem Aggregat Maßstäbe setzte. In die Fahrzeuggeschichte geht das Kfz als erstes Großserienmodell mit Hybridantrieb ein. Weiterlesen

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Einzelheiten zum Toyota Prius

Als die erste Generation des Toyota Prius Ende 1997 auf dem Fahrzeugmarkt vorgestellt wurde, siedelte sich der Japaner im Kompaktklasse-Segment an. Mittlerweile rollt der Prius in der vierten Generation über die Straßen. Das Herzstück des Fahrzeugs ist der Hybridmotor. Das erste Großserienmodell mit diesem Motor unterscheidet sich durch dieses Detail von einem Großteil seiner Mittelklasse-Kollegen.

Der in Japan hergestellte Prius wurde der Öffentlichkeit in der vierten Generation erstmals im September 2015 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung präsentiert. Im Gegensatz zum Vorgängermodell steigerte sich der Preis um etwa 1.300 auf 28.150 €. Der Prius IV ist das erste Modell aus dem Hause Toyota, das auf der sogenannten Plattform TNGA - der Toyota New Global Architecture - aufbaut. Der cw-Wert von 0,24 ist einer der niedrigsten seiner Klasse. Die Karosserie ist um 60 % steifer als die seines Vorgängers. Wer auf Details wie diese verzichtet und Geld sparen möchte, ist mit einem Toyota Prius Gebrauchtwagen gut beraten. Je nach Alter und Kilometerstand ist ein Toyota Prius gebraucht schon für Beträge im vierstelligen Bereich erhältlich.

Die Plug-in-Hybrid-Version als Alternative

Eine Alternative zum Prius IV ist die im Frühjahr 2016 auf der New York International Auto Show vorgestellte Plug-in-Hybrid-Version. Dieses Modell erzielt im Elektromodus eine Top-Geschwindigkeit von 135 km/h. Dadurch verdoppelt sich die Reichweite im elektrischen Fahrbetrieb im Vergleich zum Vorgänger auf mehr als 50 km. Dieses mit einem Lithium-Ionen-Akkumulator versehene Fahrzeug ist 10,5 cm länger als der normale Prius und seit Frühjahr 2017 ab circa 37.550 € erhältlich. Optional steht der Plug-in-Hybrid sogar mit einem Dach mit eingebetteten Solarzellen zur Wahl.

Der Toyota Prius: Ein kurzer Einblick in die Geschichte

Obwohl die erste Generation des Toyota Prius schon im Jahre 1997 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, haben sich einige Details an dem Fahrzeug bis heute kaum geändert. Weder der 2003 vorgestellten und mit einem Schrägheck gestalteten 2. Generation, noch der 2009 eingeführten 3. Modellreihe ist es gelungen, als haptisches optisches Kunstwerk zu begeistern. Allerdings geht es darum beim Toyota Prius auch nicht.

Natürlich wurden im Laufe der Jahre kleine optische Veränderungen vorgenommen, die sich zum Beispiel auf eine veränderte Heckleuchtengrafik beziehen. Doch dem Prius ist es auch in der vierten Generation nicht wichtig, die Herzen von Fahrzeug-Fans als optisches Meisterwerk höher schlagen zu lassen. Die Lüfterdüsen sind noch immer so funktional und schlicht wie vor 30 Jahren und auch der Duft im Innenraum wird noch immer von der für japanische Fahrzeuge typischen Plastiknote dominiert. Den Japanern ist das egal, denn der Mittelklassewagen überzeugt auch in der vierten Baureihe mit einem abermals verfeinerten Hybridantrieb. Deshalb ist die Limousine alles andere als ein Auto von gestern.

Top-Konkurrenzmodell des Toyota Prius: Der Honda Insight

Im Gegensatz zum Toyota Prius beeindruckt der Honda Insight mit einem vergleichsweise modernen Design. Ein Schwachpunkt ist das CVT-Getriebe. Dafür kostet der Honda jedoch auch wesentlich weniger Geld als der Japaner. Mit Preisen von weniger als 20.000 € bringt der Honda Insight vieles mit, was einen Volks-Hybrid ausmachen könnte. Doch dafür müssen Autofahrer beim Insight einen schwächeren Motor als beim Prius in Kauf nehmen.

Die Motorenpalette des Prius

Die vierte Generation der Kombilimousine verbirgt einen 72 kW 1,8-l-Ottomotor sowie einen 53 bis 68 kW starken Elektromotor unter ihrer Haube. Mit seinem 122 PS starken Aggregat erreicht der via Vorderrad angetriebene Japaner ein Maximum von 180 km/h in der klassischen Variante sowie 162 km/h in der Plug-in-Hybrid-Version. Eine Beschleunigung von null auf hundert vollziehen die Mittelklässler binnen 10,6 bzw. 11,1 Sekunden. Der Verbrauch ist mit 3 bzw. 1 l/100 km bemerkenswert gering.

Wer diese Werte erzielen und dennoch nicht auf die Vorteile einer Limousine mit geräumigem Kofferraum und ausreichend Platz für alle Insassen verzichten möchte, muss eigentlich auf ein Dieselmodell zurückgreifen. Die Diesel kosten im Vergleich zum Benziner zwar etwas mehr, allerdings profitieren Vielfahrer von preiswerteren Kraftstoffkosten sowie geringerem Verbrauch. Diese Entscheidung sollte gut überlegt werden.

Verbesserungen beim Hybridantrieb

In der vierten Baureihe des Toyota Prius wurde der Hybridantrieb noch einmal zusätzlich verfeinert. Das gänzlich ruckfreie Zusammenspiel aus Verbrennungs- sowie Elektromotor überzeugt auf ganzer Linie. Meter für Meter vermittelt das Aggregat das Gefühl, bei einer vorausschauenden Fahrweise einen Großteil der Bewegungsenergie wieder in den Akku zurückzuführen. Allerdings schaltet sich der Verbrenner ab einer bestimmten Gaspedalstellung einfach ab. Auf einer auf dem Head-up-Display erkennbaren Anzeige ist ein Balken abgebildet, der über eine Zuschaltung des Verbrenners informiert. Befindet sich das Fahrzeug unter diesem Strich, ist der Prius surrend leise wie ein Elektroauto unterwegs. Wer jedoch etwas schneller unterwegs sein möchte, beißt bei diesem Mittelklassewagen zum Teil auf Granit. Eine stärkere elektrische Beschleunigung sei nicht effektiv, meint Toyota. Deshalb ist der Wagen auch nicht auf diese Funktionsweise ausgerichtet.

Der Toyota Prius zeichnet sich nicht durch ein linear ansteigendes Verhältnis zwischen Beschleunigung und Drehzahl aus, wie es für andere Fahrzeuge üblich ist. Untertouriges Drehen oder Fahren gibt es nicht. Nach Möglichkeit soll der Motor stets im optimalen Arbeitsbereich rotieren, indem der Verbrenner stets am Antrieb in den Akku speist. Diese Funktionsweise unterscheidet den Toyota Prius von den meisten anderen Autos. Toyota hat erkannt: Sollen Autofahrer mit einem Fahrzeug tatsächlich Sprit sparen, müssen deren Nutzer zumindest für ein kleines Stück entmündigt werden. Diese Rechnung geht beim Prius auf.

Die richtige Ausstattung für jeden Geschmack

In der neuesten Baureihe beweisen die Japaner Mut zur Moderne. Die weiße Mittelkonsole sowie das auf dem Armaturenbrett untergebrachte große Touchscreen gleichen einem Bekenntnis in Richtung Generation iPhone. Über dieses Touchscreen wird in dem Fahrzeug ein Großteil der Funktionen gesteuert. Als kritisch wird das Sammelsurium an Knöpfen und Tasten betrachtet, die in dem Hybridfahrzeug wahllos verstreut zu sein scheinen. Ein Beispiel ist die für die Aktivierung der Sitzheizung integrierte Taste, die sich schon fast im Fußraum befindet.

Darüber hinaus ist der Toyota Prius in drei Ausstattungslinien bestellbar, die für mehr oder wenige anspruchsvolle Autofahrer geeignet sind. Die Basisausstattung mit der Bezeichnung “Prius” ist mit einem hochwertigen Sicherheitspaket ausgestattet, das unter anderem

  • aktive Fahrassistenzsysteme
  • sowie eine Notbremsfunktion oder
  • Pre-Collision-System mit Personenerkennung erhält.

Wer sich für die Comfort-Variante entscheidet, profitiert neben der Komfort- und Sicherheitsausstattung von Finessen wie

  • einer Sitzheizung vorn,
  • 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen
  • oder einem Toter-Winkel-Warner mit Rückfahrassistent.

All die, die noch mehr möchten, kommen in der Executive-Variante mit diesen Extras auf ihre Kosten:

  • Navigationssystem Toyota Touch & Go
  • JBL Premium Soundsystem
  • Einparksystem IPA & ICS
  • Regensensor
  • erweiterte Sprachsteuerung

Toyota: Eine Marke mit langer Geschichte

Toyota ist ein 1937 gegründetes Unternehmen, das in Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre Fuß fasste. Mit Fahrzeugen wie dem Toyota Prius hat sich der Anbieter als Spezialist für Fahrzeuge mit Hybridantrieb bewährt. Traditionell hat sich Toyota ebenfalls als Erbauer von Allradfahrzeugen spezialisiert, denen unter anderem die Land Cruiser-Modellreihen angehören.

Fazit: Ein klassischer Hybridwagen

Wer “Ja” zum Toyota Prius sagt, sagt “Ja” zur Umwelt. Doch insbesondere für begeisterte Sportwagenfahrer ist diese Fahrperformance gewiss mit Einschränkungen verbunden. Der Mittelklassewagen bestimmt die Fahrgeschwindigkeit in bestimmter Weise autonom. Mit diesem Manko müssen Fahrzeugbesitzer leben. Dafür werden Autofahrer mit einem extrem geringen Durchschnittsverbrauch belohnt. Dieses Konzept ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Fahrzeugbewertungen zu Toyota Prius

22 Bewertungen

4,7

Technische Daten Toyota Prius

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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