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Piaggio Quargo

Piaggio Quargo - der Sonderling

Wer ihn schon einmal gesehen hat, hat sich die für ihn typischen Formen und Kanten sofort eingeprägt. Der Piaggio Quargo ist ein kompakter Leichttransporter, der vor allem für die engen Gassen und Straßenzüge in seinem Heimatland Italien entwickelt wurde. Der Hersteller Piaggio, der vor allem für seine dreirädrigen Fahrzeuge und den Motorroller Vespa weltbekannt ist, wagt sich mit dem Piaggio Quargo auch in den Bereich der vierrädrigen Kraftfahrzeuge - und das höchst erfolgreich.  Weiterlesen

Mittlerweile findet sich der Kleintransporter aus Italien auf der ganzen Welt. Geschätzt werden vor allem die kompakten Abmessungen des kleinen Großen. Zudem genießt er dank seiner Form bereits Kultstatus und wird daher oft auch als Promotions-Fahrzeug eingesetzt. Sein bevorzugtes Terrain sind allerdings nach wie vor die Engstellen von Innenstädten, wo er immer einen Abstellplatz findet, ohne den Verkehr zu behindern. Er kommt auch dort noch voran, wo größere Fahrzeuge bereits haltmachen oder einen langen Umweg nehmen müssen. Nicht zuletzt deshalb ist der Piaggio Quargo auch sehr beliebt bei Stadtverwaltungen, Müllabfuhren und Zustelldiensten, die die Kombination aus großem Ladevolumen und geringen Abmessungen besonders schätzen.

Ein Kleinlaster, den man nicht unterschätzen sollte

Zum ersten Mal fuhr der Piaggio Quargo in 2004 durch italienische Straßen und schon sehr bald auch andernorts. Am Grundkonzept hat sich seitdem nicht viel geändert. Denn nach wie vor werden die kompakten Maße und die hohe Funktionalität geschätzt, die somit auch noch immer im Vordergrund stehen. Mit Zierden und Technik-Schnickschnack hält sich der Piaggio Quargo gar nicht erst allzu lange auf. Mit seinem 2-Zylinder-Dieselmotor, der ganze 13 kW entfaltet, ist der Kleintransporter vor allem für den innerstädtischen Verkehr gut geeignet. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h ist für ihn allerdings Schluss. Mehr braucht es allerdings auch nicht, stand schließlich auch schon beim Piaggio Quargo von 2004 die Funktionalität im Fokus. Im Fahrgastraum finden zwei Personen Platz. Große Fenster erlauben es, den Transporter dank der guten Übersicht sehr einfach zu rangieren. Das Armaturenbrett erweist sich aufgeräumt und zweckmäßig. Mit einem Wendekreis von nur 7,4 Metern macht er sogar so manchem Pkw ernsthafte Konkurrenz.

Der mobile Verkaufsstand

Besonders begehrt ist der Piaggio Quargo als mobiler Verkaufsstand. Denn einerseits punktet das Fahrzeug durch geringe Kosten und findet in jeder Einkaufsstraße den richtigen Verkaufsstandort, andererseits erweist sich der Piaggio Quargo als regelrechter Blickfang. Vor allem dann, wenn er in der Kastenwagen-Variante gewählt wird, die sich äußerlich selbstverständlich sehr gut in der jeweiligen Firmenfarbe gestalten lässt. Im Inneren bietet sich ein Ladevolumen von 3,5 m³ und eine Ladefläche von 120 x 146 cm. Die hinteren Türen lassen sich weit öffnen, sodass direkt aus dem Laderaum heraus verkauft werden kann.

Kipper oder Pritschenwagen

Eine häufig gewählte Form für den Piaggio Quargo ist die des Pritschenwagens oder Kippers. Immerhin lassen sich auf der großen Ladefläche bis zu 750 kg Nutzlast problemlos transportieren. Die niedrige Ladehöhe von nur 76,5 cm erleichtert das Be- und Entladen enorm. Die Pritsche ist sogar 211 x 140 cm groß. Als Kipper eignet sich der Piaggio Quargo vor allem für den Transport von Schüttgut. Der Leichttransporter kommt mit allen Beladungen zurecht. Durch das Abklappen der Seitenbordwände und das Kippen der Ladefläche lässt sich das Schüttgut außerdem besonders schnell entladen.