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Piaggio Porter

Mit seinem Modell Piaggio Ape sammelte der italienische Rollerhersteller Piaggio in den 1950er Jahren Erfahrungen beim Bau von Fahrzeugen, die sich mit Ladepritschen oder Kofferaufbauten ausgestattet als wendige Minitransporter selbst bei beengten Raumverhältnissen einsetzen ließen.

Der Piaggio Porter entsteht als Lizenzbau mit unterschiedlichen Aufbauten

Als der japanische Kleinwagenspezialist Daihatsu dann in den 1990er Jahren einen europäischen Hersteller für die Fertigung seiner Kleintransporter der Baureihe Hijet suchte, erhielt Piaggio den Zuschlag für die Produktion der Modelle in Europa. Mit dem Rückzug der Automarkemarke Daihatsu aus Europa änderten die Japaner die Grundlage der Zusammenarbeit: Sie gaben den Italiener die Lizenz zum Bau der kleinen Ladefahrzeuge, die seit dem Jahr 2002 nun als Piaggio Porter in Italien vom Band liefen. Wie das japanische Vorbild wurde der Porter in unterschiedlichen Karosserieversionen als Kleinbus, Kastenwagen, Kipper, Pritschenwagen oder Pickup sowie als Fahrgestell für individuelle Aufbauten gefertigt.

Der Porter mit geschlossenen Aufbauten

Als Kleintransporter mit geschlossenem Aufbau kam der Porter in der Karosserieform eines Kastenwagens auf den Markt. Für den leichteren Zugang zum Ladeabteil des als 2-Sitzer konstruierten Modells statteten die Italiener den Piaggio Porter mit einer breiten Schiebetür auf der Beifahrerseite und mit einer doppelflügeligen Hecktür aus. Der Piaggio Porter konnte als Kastenwagen bis zu drei Kubikmeter Ladung aufnehmen und eine Nutzlast von rund 0,6 Tonnen befördern. Als Kleinbus war der Porter in unterschiedlichen Sitzplatzkonfigurationen mit einer Kapazität für zwei bis sechs Personen erhältlich.

Die Pickups der Baureihe Piaggio Porter

Mit einem Fahrerhaus für zwei Personen und offener Ladefläche stand der Porter in zwei unterschiedlichen Versionen im Programm. In der herkömmlichen Variante stellte der Piaggio Porter Pickup eine Ladefläche von knapp zwei Metern Länge bereit. In der mit einem längeren Aufbau gelieferten Variante konnte die Ladung auf einer Fläche von 2,32 Metern Länge untergebracht werden. Die Nutzlast lag bei beiden Pickup-Modellen der Baureihe Porter bei zirka 680 Kilogramm.

Der Porter als Kipper und Pritschenwagen

Als Kleintransporter in offener Bauweise mit Pritsche gab es den mit verlängertem Radstand gebauten Piaggio Porter Maxxi, der für eine Nutzlast von etwa 1,1 Tonnen ausgelegt war und eine Ladefläche von rund 2,29 Metern bot. Der serienmäßig mit Zwillingsbereifung ausgelieferte Pritschenwagen stand darüber hinaus in einer Variante mit kippbarer Ladebrücke im Programm. Ergänzt wurde die Modellpalette durch den Piaggio Porter Kipper, der mit einer extra hohen Ladewand produziert wurde und als Hydraulikkipper bis zu 680 Kilogramm Nutzlast aufnehmen konnte.

Motoren und Antriebsvarianten des Piaggio Porter

Insbesondere für den Einsatz als Baustellenfahrzeug wurde der Kleintransporter Piaggio Porter optional mit einem Allradantrieb ausgestattet, der für unterschiedliche Aufbauten mit feststehender oder kippbarer Ladefläche zur Verfügung stand. Als Motorisierungen setzte der Hersteller in seiner Baureihe Porter bei den Benzinmodellen ein 1,3 Liter Aggregat mit bis zu 44 kW (60 PS) oder 48 kW (65 PS) ein. Als Diesel statteten die Italiener den Porter mit einem Motor der 1,4 Liter Hubraumklasse aus, der eine Leistung von bis zu 28 kW (38 PS) abrufen konnte. Darüber hinaus gab es ihn mit unterschiedlichen Aufbauten auch als Elektroauto."

Fahrzeugbewertungen zu Piaggio Porter

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4,0