Im Zuge der Ölkrisen der 1970er Jahre überdachten die Amerikaner dann ihre Strategie für die Luxusklasse. Das Ziel: Mit dem im Jahr 1975 eingeführten Cadillac Seville sollte eine Limousine mit kompakteren Abmessungen und kleineren Motoren dafür sorgen, dass die Marke als Alternative für sparsamere Modelle nach europäischem Vorbild in der Oberklasse wahrgenommen wurde. Der Seville wurde in fünf Generationen bis ins Jahr 2004 gebaut und kam während seiner Produktionszeit auch als Importwagen nach Europa.
Das Designkonzept des Seville wechselt im Laufe der Bauzeit
Mit seinem kantig aufbauenden und steil abfallenden Dach übernahmen die ersten Generationen des Cadillac Seville ein wesentliches Designmerkmal der modernen großen Limousinen der Marke. In den 1980er Jahren zeichneten sich die Seville einige Jahre durch ein coupéartiges Heck mit kurzem Kofferraumdeckel aus, bevor der Hersteller 1986 zu der traditionellen Bauform der Cadillac-Limousinen zurückkehrte. In den letzten Generationen liefen die Cadillac Seville mit einem flacheren Aufbau und keilförmig betonter Front vom Band.
Die Motorisierungen des Cadillac Seville
Als Motorisierung des Seville setzte der Konstrukteur in den ersten Bauphasen V8-Maschinen mit 5,7 Litern Hubraum ein. Anfang der 1980er Jahre ergänzten die ersten Diesel das Motorenprogramm in der Baureihe Seville. Die letzten Seville Limousinen liefen mit einem 4,6 Liter Benzinaggregat in den USA vom Band."