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Westfield Megabusa

Der Westfield Megabusa stammt vom britischen Hersteller Westfield Sportcars. Das Modell weist Ähnlichkeiten zum Lotus Super 7 auf. Genauso wie beim Lotus Super 7 baut der Käufer das Auto in der Regel selbst zusammen. Der Motor mit 1,3 Liter Hubraum stammt vom Suzuki Hayabusa und punktet mit starker Leistung bei kleinem Gewicht. Die Maschine aus dem Motorrad leistet 130 kW (175 PS) und beschleunigt das 420 Kilogramm leichte Glasfaserauto aus dem Stand in brachialen 3,2 Sekunden auf 100 km/h.

Westfield Megabusa: Kit-Car mit brachialer Leistung

Die Höchstgeschwindigkeit erreicht das Supercar bei 210 km/h. Das Sechsgang-Getriebe überträgt die Motorkraft auf die Räder. In einigen europäischen Ländern darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen gefahren werden.

Das Design

Das Kit-Car Megabusa hat keine Türen, die auch beim Lotus 7 fehlen, und keine Windschutzscheibe - hauptsächlich aus Gründen der Gewichtsreduzierung. Sogar eine Heizung fehlt, was zusätzliche Kilogramm einspart. Durch die Motorrad-Maschine ist der Motorraum überraschend aufgeräumt, der kompakte Motorblock nimmt nur ein Drittel der zur Verfügung stehenden Fläche ein.

Der Motor und das Fahrgefühl

Der Westfield Megabusa ist ein aggressiver und auf Krawall gebürstetes Sportscar. Das Antippen des Gaspedals genügt und der Motor brüllt mit 107 dB los. Glücklicherweise trifft den Fahrer diese akustische Motorengewalt nicht mit voller Wucht. Zum Dahinschleichen ist dieses Auto kaum geeignet, beim Losfahren beginnt eine Kakophonie aus Vibrationen und Motorenlärm, gemächliches Fahren liegt dem Wagen nicht. Mit etwas Geschwindigkeit passt langsam alles besser zusammen und die Maschine zeigt sich von ihrer starken Seite. Wird das Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten, verschwimmt die Sicht fast und das federleichte Fahrzeug sprintet davon. Die auf 10.000 U/min limitierte Drehzahl ist innerhalb eines Wimpernschlags erreicht. Ab dem fünften Gang beginnen die Ohren vom Druck zu schmerzen, mit einem Helm ist der grenzenlose Fahrspaß garantiert. Das Fehlen von Türen oder einer Windschutzscheibe ist dann sofort nebensächlich, die brutale Beschleunigung absorbiert die Aufmerksamkeit der Piloten vollständig.

Der Westfield Megabusa ist ein Eldorado für Bastler

Das Kit-Car wurde ab 2001 angeboten. Zahlreiche Details konnten die Käufer nach ihrem Geschmack zusammenstellen. Aus diesem Grund gleicht kaum ein Exemplar dem anderen. Verfügbare Extras reichen von Aluminiumverkleidungen über Rennsport-Sitze und ein Quick-Release-Lenkrad bis zum vollständigen Überrollkäfig. Ist der Käufer nicht am Zusammenbauen interessiert, bietet der Hersteller den Westfield Megabusa auch als fertiges Auto an.