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Subaru Baja

Subaru Baja

In den Jahren 2002 bis 2006 produzierte der japanische Automobilhersteller den Subaru Baja für den Einsatz in Nordamerika. Durch den inzwischen sehr stark vertretenen Import von US-Fahrzeugen nach Deutschland ist es möglich, diesen Pick-up auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden. Weiterlesen

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Der Subaru Baja - ein japanischer Pick-up für die USA

Im Jahr 2006 wurden 153 dieser Fahrzeuge als Neuwagen nach Deutschland importiert. Es wurden allerdings nur geringfügige Modifizierungen an der Lichtanlage vorgenommen. Den Subaru Baja gibt es, den Marktgegebenheiten in den USA entsprechend, ausschließlich mit einem Benzinmotor, während Pick-ups für den europäischen Markt in der Regel über einen Dieselantrieb verfügen. Deshalb hielt sich die Nachfrage nach diesem Modell in Grenzen.

Am Anfang stand eine Studie

Unter der Bezeichnung STX erstellte Subaru im Jahr 2000 eine Studie, die einen Pick-up hervorbringen sollte, der als Nachfolgemodell des damals seit mehr als 10 Jahren nicht mehr verfügbaren Subaru Brat dienen sollte. Zahlreiche Komponenten aus den Modellen Legacy und Outback fanden beim Bau des Subaru Baja Verwendung. In Serie ging das Fahrzeug 2002 im Subaru-Werk in Lafayette im US-amerikanischen Bundesstaat Indiana. Deshalb tragen alle Modelle die Herstellerbezeichnung SIA (Subaru of Indiana Automotive).

Die ersten Modelle des Subaru Baja

Der viertürige Pick-up entstand auf einer Pkw-Basis. Er war etwa 15 Zentimeter länger als der Subaru Outback. Die viertürige Passagierkabine bot ein großzügiges Platzangebot. Daran schloss sich die offene, etwa 1.040 Millimeter lange Ladefläche an, die über eine Ladeklappe verfügte. Im Innenraum ließ sich die die hintere Rücksitzbank umlegen. In der Rückwand befand sich eine Klappe, sodass man die Ladelänge auf etwa 1.900 Millimeter verlängern konnte. Der Subaru Baja trat im Wettbewerb an gegen US-Modelle wie den Ford Sport-Trac oder den Chevrolet Avalanche. Als Zielgruppe anvisiert wurden jüngere Fahrer, die eine sportliche Auslegung eines Pick-ups suchten und kleine Abmessungen sowie den bei Subaru üblichen permanenten Allradantrieb bevorzugten. Als Sonderzubehör gab es spezielle Fahrradträger.

Veränderungen in den Modelljahren 2003 und 2004

Die ersten Serienmodelle, die relativ hochpreisig waren, verfügten serienmäßig über Ledersitze, ein Schiebedach und einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz. Um preislich günstiger zu werden, wurde 2003 eine Modellversion unter der Bezeichnung "Sport" angeboten. Hier bestanden die Sitzbezüge aus Stoff und die Sitze ließen sich nur manuell verstellen. Außentürgriffe und Spiegelgehäuse waren nicht in Wagenfarbe lackiert und auch auf ein Lederlenkrad verzichtete die preiswertere Version des Subaru Baja. 2002 erhöhte der Hersteller bei allen Modellen des Subaru Baja die Bodenfreiheit. Außerdem gab es den 2,5-Liter-Turbo sowohl mit Stoff- als auch mit Lederinterieur. Neben dem manuellen Schaltgetriebe stand nun auch eine Halbautomatik zur Verfügung.

Die Veränderungen gingen weiter

2005 bot Subaru für den Baja neue Lackfarben an. Außerdem wurden in der Mittelkonsole eine Steckdose und in den Rückseiten der Vordersitze Kartentaschen integriert. Die Turbo-Modelle mit Lederausstattung erhielten serienmäßig eine Abdeckplane für den Laderaum. Im letzten Produktionsjahr 2006 gab es den Subaru Baja nur noch in drei einfarbigen Lackierungen. Außerdem präsentierte man für den Turbo ein zusätzliches Ausstattungspaket mit folgenden Komponenten:

  • Lederausstattung
  • Sitzheizung
  • Spezielle Alufelgen
  • Feste Laderaumabdeckung
  • Automatikgetriebe

Der Subaru Baja im Test

In Nordamerika werden Fahrzeuge wie der Subaru Baja als Personal Pick-up bezeichnet. Bekannte Vertreter dieses Genres sind unter anderem der Chevrolet El Camino und der Ford Ranchero. Entstanden ist diese Idee bereits in den 50er Jahren, als eine Kombination aus Lieferwagen und Pkw mit Komfort gefragt war. Als die ersten Modelle nach Deutschland kamen, wurde der Subaru Baja auf Herz und Nieren getestet. Das Testfahrzeug verfügte über einen 165 PS starken Vierzylindermotor, der den Subaru Baja komfortabel bewegt. Das Fahrwerk bietet einen perfekten Geradeauslauf und ein gutes Kurvenverhalten. ABS und vier Airbags gehören zur Serienausstattung. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt bei etwa zehn Litern Super auf 100 Kilometer bei moderater Fahrweise. Im Bereich der Zuladung kann der Subaru Baja nicht unbedingt überzeugen. Es dürfen maximal 450 Kilogramm zugeladen werden und die Anhängelast endet bei 1.000 Kilogramm. Dafür fährt man aber einen stylishen kompakten Pick-up, wie er nicht an jeder Straßenecke zu sehen ist.