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Pagani Zonda

Der Pagani Zonda im Preis- und Konkurrenzvergleich

Für umgerechnet rund eine halbe Million Euro schickt Pagani seinen ersten in Kleinserie gefertigten Supersportwagen im Premierenjahr 1999 als Neuwagen an den Start. Der Zonda F aus dem Baujahr 2004 kommt dann für knapp 600.000 Euro zu den Kunden, während der Hersteller für den Zonda R als Rennwagen-Version einen Preis von gut 1,8 Millionen Euro aufruft. Auf Kundenwunsch gefertigte Exemplare können aber auch schnell mal das Doppelte oder wie der Zonda HP Barchetta einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Wer einen Pagani Zonda Gebrauchtwagen kaufen will, kann damit rechnen, dass auf den einstigen Neuwagenpreis noch ein Aufschlag für den Seltenheitswert fällig wird, denn gebrauchte Zonda machen sich auf dem Markt rar. Konkurrenz bekommen die Pagani Coupés und Zonda Roadster von Modellen wie McLaren P1, Lamborghini Diablo, Koenigsegg CC, Porsche Carrera GT, Ferrari Enzo, Audi R8 oder BMW i8.

In diesen Versionen baut Pagani die Zonda als Coupé und Roadster

Eine strenge Limitierung der Baureihen gehört bei Pagani zum Firmenkonzept und soll den Sammlerwert der Fahrzeuge steigern. Entsprechend bauen die Italiener nur rund 60 Zonda Coupés und 40 Roadster in Kleinserie sowie einige Sondermodelle, sodass sich die Gesamtauflage bis 2017 auf ca. 140 Fahrzeuge beläuft. In welchen Varianten das Auto als Coupé und Cabrio zu finden ist, zeigt die folgende Übersicht in einer Auswahl der wichtigsten Modelle:

  • Zonda Pagani C12: Coupé und Roadster der Baujahre 1999 bis 2004 mit den Varianten S 7.0/S 7.3 und C12 S Monza.
  • Zonda F: Coupé und Roadster der Baujahre 2005 bis 2006 in einer Auflage von 55 Exemplaren.
  • Zonda R: Coupé als Rennwagen ohne Straßenzulassung der Baujahre 2009 bis 2011 in einer Auflage von 15 Fahrzeugen.
  • Zonda Cinque: Coupé und Roadster der Baujahre 2008 bis 2010 in einer Auflage von 10 Exemplaren.
  • Zonda Tricolore: Coupé aus dem Baujahr 2010 in einer Auflage von 3 Fahrzeugen.
  • Zonda HP Barchetta: offene Version ohne Dach des Baujahres 2017 in einer Auflage von 3 Exemplaren.
  • Einzelbauten: u.a. Pagani Zonda Aether, Zonda Revolucion, Zonda PS, Zonda GJ, Zonda 760/764 oder Zonda Uno.

So sieht das technische Profil der Pagani Zonda aus

Bei der Motorisierung seiner Modelle setzt Pagani auf die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz und AMG, die auch die Zwölfzylinder-Aggregate für die verschiedenen Zonda-Jahrgänge zuliefern. Und die Italiener zeigen im Laufe der Bauzeit ihres ersten Supersportwagens von 1999 bis 2017, was sich aus den Motoren der Stuttgarter herausholen lässt. So sieht das Profil der Zonda beim Blick auf die technischen Daten aus:

  • Motor und Getriebe: AMG-Motor in V12-Bauweise vom Typ M120 mit einem Hubraum von 6,0 bis 7,3 Liter kombiniert mit einer manuellen 5-Gang- oder 6-Gangschaltung oder einem automatisierten 6-Gang-Getriebe bei der Rennversion Pagani Zonda R und dessen Straßenversion Zonda Cinque.
  • Leistung und Fahrwerte: Von 290 kW (394 PS) beim Zonda C12 von 1999 bis rund 800 PS für den Pagani Zonda HP Barchetta 2017. Maximales Drehmoment je nach Version 570 Nm beim C12 bis 780 Nm beim Zonda F Clubsport. Höchstgeschwindigkeit je nach Modellvariante von knapp 300 km/h bis rund 350 km/h und Spurtzeit von Null auf Tempo 100 von 3,9 Sekunden bis 2,7 s.

Rennwagen-Design für die Pagani Zonda

Während Pagani Hubraum und Leistung des Zonda im Laufe der Bauzeit ordentlich steigert, verändert sich das Design der aus glasfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sowie gewichtssparenden Karbon- und Titanmaterialien gebauten Karosserie der Mittelmotor-Supersportwagen seit ihrer Vorstellung auf dem Genfer Autosalon im Jahr 1999 nur in Details. Durch diese Besonderheiten zeichnen sich die 1,2 bis 1,35 Tonnen leichten, knapp 4,40 m langen und 1,15 m flachen Sportwagen aus:

  • Kanzelcockpit mit gerundeter Frontscheibe, Monowischer und weit oben an der A-Säule montieren Stielspiegeln.
  • Vier kleinformatige runde Frontscheinwerfer.
  • Heck mit Diffusor, verstellbarer Heckflügel und mittig platzierte vierflutige Abgasanlage mit runder Einfassung.
  • Graue Karbonteile für Heckdiffusor, Frontsplitter, Heckflügel und Seitenschweller.
  • Transparente Motorabdeckung für Modelle wie den Pagani Zonda F.
  • Lederlenkrad mit Holzeinlagen, Innenraum mit Aludekoreinlagen und Sportschalensitze.

Diese Zielgruppen spricht Pagani mit dem Zonda an

Firmengründer Horacio Pagani setzt auf Materialien und Konstruktionsprinzipien aus dem Formel 1 Motorsport und bringt mit seinem Premierenmodell Pagani Zonda C12 im Jahr 1999 ein gut 1350 Kilogramm wiegendes Carbon Leichtgewicht mit Mercedes V12-Motor auf den Markt. Der Vorgänger von Pagani Huayra und Huayra Roadster leistet in den Spitzenversionen zwischen rund 600 und 800 PS und macht das als Coupé sowie Roadster gebaute Supercar zu einem der schnellsten Autos der Welt. Das gefällt Sportwagen-Enthusiasten, die eine Alternative zu Porsche & Co. und ein Auto als Wertanlage suchen. Wer einen Pagani Zonda gebraucht kaufen will, muss allerdings Geduld mitbringen. Denn der italienische Bolide wird nur gut 140 Mal gebaut und macht sich auf dem Markt für Gebrauchtwagen rar.