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Opel Ampera

Opel Ampera

Der saubere Opel: Vom Hybrid zum reinen Stromer

Mit dem Opel Ampera-e machen die Rüsselsheimer vom Hybrid-Vorgänger zum reinen Elektrofahrzeug einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Dass Elektroautos nicht mehr rein minimalistische Gefährte, ohne jedem Komfort sind, stellt der Opel Ampera-e eindrucksvoll unter Beweis. Die umfangreiche Ausstattung übertrifft so manches vergleichbare Modell mit Verbrennungsmotor. Ebenso die Reichweite kann mittlerweile mehr als nur überzeugen und lässt auch etwas längere Fahrten sorgenfrei zu. Weiterlesen

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Wie viel kostet ein Opel Ampera-e?

Die Preisgestaltung für einen neuen Opel Ampera-e fällt recht einfach aus. Das Basismodell Opel Ampera-e Plus kostet EUR 42.990,00. Für die höhere Ausstattungsvariante Opel Ampera-e Ultimate werden EUR 48.385,00 fällig. E-Mobilität ist also nach wie vor kein günstiger Spaß in der Anschaffung. Dafür hat man allerdings eine umfangreiche Ausstattung mit an Bord des Opel Ampera-e.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt beginnen die günstigsten Fahrzeuge bei knapp unter EUR 13.000,00 für etwas ältere Modelle der ersten Ampera-Generation. Hier müssen naturgemäß auch Kilometerstände klar jenseits der 100.000 km in Kauf genommen werden. Modelle der aktuellen Generation des Opel Ampera-e sind ab rund EUR 30.000,00 zu haben. Teilweise auch mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Mit Budget geht sich mit etwas mehr als EUR 40.000,00 bereits ein sehr junger Gebrauchtwagen oder ein Vorführwagen auf dem aktuellen Stand aus.

Die Konkurrenz unter den Elektroautos

Die automobile Zukunft rückt immer näher. Während Abgasvorschriften, Dieselverbote & Co den Modellen mit Verbrennungsmotoren das Leben immer schwerer machen, bekommen Alternativen wie Hybrid- und Elektroautos immer mehr Aufwind. Dementsprechend viel tut sich mittlerweile bei den Stromern. Für den Opel Ampera-e bedeutet das immer neue Konkurrenz wie den Hyundai Ioniq, den Nissan Leaf oder den Renault Zoe R. Von den großen deutschen Herstellern sind besonders der VW e-Golf, der Smart EQ Forfour und der BMW i3 interessante elektrische Kandidaten. Besonders letzterer lockt mit sehr hochwertiger Verarbeitung und dem für BMW typischen Fahrspaß – trotz Elektromotor. Wem beim Budget keine engen Grenzen gesetzt sind, kann sich auch die Modelle von Tesla genauer ansehen.

Die Geschichte des Opel Ampera

In unseren Breitengraden hatte der Opel Ampera seinen ersten großen Auftritt im März 2009 auf dem Genfer Auto-Salon. Opel stellte ihn als Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerer – kurz EREV – vor. Seine Ursprünge hat der Opel Ampera bei General Motors und dem ersten Chevrolet Volt. Als Plug-in-Hybrid schaffte der erste Ampera zwischen 40 und 80 km mit rein elektrischem Antrieb. Sobald der Akkustand unter 20 % rutschte, kam der eingebaute Verbrennungsmotor ins Spiel. Gemeinsam mit einem 54-kW-Generator erzeugte dieser Motor wieder neuen Strom für die Batterie und damit zusätzliche Reichweite.

Der erste Opel Ampera konnte in 9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Möglich machte das der Elektromotor mit 111 kW bzw. 150 PS und einem maximalen Drehmoment von 370 Nm. Bei höchstens 161 km/h war jedoch Schluss. Beim Verbrennungsmotor handelte es sich um einen family-0-Motor aus der Opel Ecotec-Serie. Er hatte 1,4 Liter Hubraum und leistete damit 63 kW. Im Einsatz wechselte der Antrieb zwischen verschiedenen Betriebsmodi.

Der Betrieb des ersten Opel Ampera

Im Normalzustand kommt der Antrieb vom Elektromotor und wird über ein stufenloses Getriebe übertragen. Sobald der Verbrennungsmotor samt Generator zur Stromerzeugung hinzukam, sprach Opel vom seriellen Modus. Wenn bei einem geringen Ladezustand der Batterie eine besonders hohe Antriebsleistung benötigt wurde, wechselte der Opel Ampera in den parallelen Modus. Dabei sorgte auch der Benzinmotor direkt für Antrieb. Beim Aufladen über die Steckdose wurde die Batterie übrigens nie vollständig geladen. Das sollte den Akku schonen und Platz für rückgewonnene Bremsenergie lassen.

Beim Verbrauch gab sich der Opel Ampera laut Hersteller auf den ersten 100 km mit 1,2 Litern Benzin zufrieden. Auf allen weiteren 100 km waren es knapp unter 5,0 Liter. Mit einer vollen 35 Liter Tankfüllung schaffte er damit eine Reichweite von über 500 km.

Anfangs kostete der Opel Ampera EUR 43.900,00. Doch auch eine Preissenkung auf EUR 38.300,00 konnte die Verkaufszahlen nicht wirklich steigern. Daher beendete Opel die Produktion des Ampera im Jahr 2016 und kündigte gleichzeitig ein Nachfolgemodell an.

Die neue Generation: der Opel Ampera-e

Nach der Ankündigung im Februar 2016 ging im Jahr 2017 der neue Opel Ampera-e an den Start. Dabei handelt es sich um die europäische Variante des Chevrolet Bolt. Der größte Unterschied zum ersten Opel Ampera ist der rein elektrische Antrieb. Mit seinem Elektromotor und den dazugehörenden Akkus schafft der Opel Ampera-e rund 380 km Reichweite. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt.

Welcher Motor treibt den Opel Ampera-e an?

Der Opel Ampera-e erhält seinen Antrieb von einem Automatik-Elektromotor mit fester Getriebeübersetzung. Er leistet 150 kW bzw. 204 PS. Damit kann er in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Über das Automatikgetriebe werden die beiden Vorderräder angetrieben. Bei der Reichweite hat Opel ursprünglich 520 km angegeben. Dieser Wert wurde mittlerweile auf 423 km korrigiert. Erste Tests gaben dem zweiten Wert definitiv recht, wobei in den meisten Fällen die Reichweite eher bei rund 380 km liegen sollte, was in seiner Klasse immer noch ein guter Wert ist.

Der Motor allein kann natürlich nicht für die Reichweite sorgen. Einen wesentlichen Anteil hat die neu entwickelte Batterie. Sie ist im Opel Ampera-e besonders flach gestaltet und findet daher unter dem Innenraum Platz. Sie besteht aus 288 Lithium-Ionen-Zellen und liefert 60 kWh. Opel gewährt auf die Batterie des Ampera-e 8 Jahre oder 160.000 km Garantie. Ebenfalls hilfreich in Sachen Batterieaufladung und Reichweite ist das regenerative Bremssystem. Damit kann bei jedem Tritt auf die Bremse aus der Bremsenergie Strom gewonnen werden.

Die Ausstattungsvarianten des Opel Ampera-e

Beim Opel Ampera-e besteht die Wahl zwischen dem Basismodell Opel Ampera-e Plus und der Ausstattungsvariante Opel Ampera-e Ultimate. Die Basisausstattung fällt vor allem beim Thema Sicherheit sehr umfangreich aus.

  • Airbagsystem mit Front-, Seiten- und Kopfairbags
  • Fußgänger-Warnton (spezielles Geräusch, das den Ampera für Fußgänger hörbar macht)
  • ABS, ESP, EBV
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer inklusive Fernlicht-Assistent
  • Alarmanlage
  • Front-Kollisionswarner (bremst automatisch bei Gefahr und erkennt Fußgänger)
  • Tempomat
  • Reifendruckkontrolle
  • Seitenaufprallschutz
  • auskuppelnde Sicherheitspedale
  • Spur- und Spurhalte-Assistent
  • LED-Tagfahrlicht und -Rückleuchten

Neben der Sicherheit sorgt der Opel Ampera-e auch für jede Menge Komfort und weitere technische Hilfsmittel.

  • Ambientebeleuchtung innen
  • Je 2 USB-Anschlüsse vorne und hinten, sowie 1 AUX-Anschluss vorne
  • 360 Grad-Kamera
  • Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung
  • Rückfahrkamera inklusive Rückfahr-Assistent, Spurwechsel-Assistent & Toter-Winkel-Warner
  • Elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel
  • Elektrische Fensterheber vorne und hinten
  • Klimaautomatik
  • Mittelarmlehne vorne inklusive Ablagefach
  • 10,2 Zoll Touchscreen für Infotainmentsystem
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung für bis zu 5 Telefone
  • Smartphone Schnittstellen für Apple und Android
  • Sitzheizung vorne

Die höhere Ausstattungsstufe Ultimate beinhaltet unter anderem den Parkpilot mit Einparkhilfen vorne und hinten inklusive Warnton beim Ein- und Ausparken. Besonders komfortabel wird es durch die enthaltene Premium-Ausstattung mit Ledersitzen, der Sitzheizung vorne und hinten, dem automatisch beheizten Lederlenkrad und dem Bose Soundsystem.

Für wen ist der Opel Ampera am besten geeignet?

Der Opel Ampera-e zeigt erfolgreich, dass ein Elektroauto heute keinen Verzicht mehr auf Komfort darstellen muss. Auch wenn die Verarbeitung bzw. die gewählten Materialien an manchen Ecken ausbaufähig sind, so muss man im Opel Ampera-e auf nichts verzichten. Wer also schon jetzt einen großen Schritt in die elektrische Zukunft fernab von Benzin oder Diesel machen möchte und ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, der sollte sich den Opel Ampera-e definitiv näher ansehen.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Ampera

3 Bewertungen

4,3

Technische Daten Opel Ampera

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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