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Lamborghini Gallardo

Lamborghini Gallardo

Der perfekte Einstieg in die Welt der Supersportwagen

Anfang der 2000er Jahre erweiterte Lamborghini seine Supersportwagen um ein Einsteigermodell – den Lamborghini Gallardo. Eigentlich sollte der etwas abgespeckte Gallardo vor allem Lust auf die „richtigen“ Lamborghinis machen. Doch mit zehn Jahren Bauzeit und 14.022 produzierten Modellen wurde er zum erfolgreichsten Modell des italienischen Herstellers. Trotzdem ist der Gallardo ein echter Lamborghini und folgt den Traditionen seiner Vorgänger – bis hin zum Namen einer spanischen Kampfstierrasse. Weiterlesen

Technische Daten Lamborghini Gallardo

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Karosserieform

Außenfarbe

Ein Einsteigermodell nach Lamborghini-Tradition

Seit dem ersten Coupé des italienischen Luxus-Herstellers im Jahr 1964 folgt Lamborghini einem eigens auferlegten Anspruch: die schnellsten Seriensportwagen der Welt zu bauen. Dieses Ziel brachte immer wieder legendäre Modelle hervor, zum Beispiel den Lamborghini Diablo GT , der mit 595 PS eine Höchstgeschwindigkeit von knapp unter 340 km/h erreicht. Typisch dabei ist die Keilform und die Benennung der Baureihen nach spanischen Kampfstieren. Im Fall des Gallardo stammt der Name von Francisco Gallardo – einem Züchter für Kampfstiere aus dem 18. Jahrhundert. Seit 1998 gehört Lamborghini zur Audi AG und damit zum Volkswagen-Konzern. Kurz darauf präsentierte der italienische Hersteller den Lamborghini Murciélago – mit 670 PS und 342 km/h Spitzengeschwindigkeit. Parallel zu mehr Leistung und mehr Beschleunigung entwickelte der italienische Hersteller ein etwas moderateres Modell als Einstieg in die Welt der Supersportwagen und als Konkurrenz zum Ferrari 360 .

Der meistverkaufte Lamborghini mit 14.022 Exemplaren

Auf dem Genfer Auto-Salon 2003 stellte Lamborghini den Gallardo vor. Innerhalb von zwei Jahren rollten schon 3.000 Exemplare vom Band. Damit löste er den Lamborghini Diablo als bisher meistgebautes Lamborghini-Modell mit 2.903 Fahrzeugen ab. Weitere drei Jahre später waren schon 7.100 Gallardos produziert. Im Lamborghini-Stammwerk in Sant’Agata Bolognese entstanden acht bis zehn Gallardos pro Werktag. Die Wartezeit auf ein neues Fahrzeug betrug zu dieser Zeit rund ein Jahr. 2012 präsentierte Lamborghini auf der Pariser Motor Show eine neue Version des Gallardo – mit der internen Bezeichnung LP 560-4. Auffällig ist in erster Linie das geänderte Design an Front- und Heckschürze. Die Front erhielt eine trapezförmige Kühleröffnung in der Mitte, die Kühleinlässe am Heck sind ebenfalls in Trapezform und bieten dem Motor durch einen größeren Querschnitt mehr Luft zum Atmen. Der V10-Motor mit 560 PS blieb bestehen, allerdings waren nun auch die 19-Zoll-Alufelgen „Apollo polished“ verfügbar. Zudem konnte ein Styling-Paket bestellt werden, wodurch Frontspoiler, vordere Luftgitter und die Querstrebe am Heck schwarz glänzend lackiert wurden. Im November 2013 lief das letzte Gallardo-Exemplar von insgesamt 14.022 gefertigten Sportwagen vom Band. Nach über zehn Jahren Bauzeit übernahm im Frühjahr 2014 der Lamborghini Huracán als Nachfolger das Ruder.

Etwas kleiner, etwas schwächer, aber mit Allradantrieb

Für die Aluminiumkarosserie der ersten Baureihe übernahm Lamborghinis belgischer Hausdesigner Luc Donnerwolke die Verantwortung. Er konzipierte schon den Lamborghini Murciélago, der nur zwei Jahre vor dem Gallardo auf den Markt kam. Für beide Designs erhielt er den red dot design award. Die Karosserie stammt von ThyssenKrupp System Engineering aus Heilbronn, wurde im Audi-Werk in Neckarsulm lackiert und im italienischen Sant’Agata Bolognese montiert. Im Vergleich zum großen Murciélago-Bruder ist der Gallardo 2,8 cm kürzer, 1,43 cm schmaler, 80 PS schwächer, 21 km/h langsamer und dafür deutlich günstiger. An Bord ist ein kleinerer 5,0-Liter-Zehnzylinder-Motor mit 500 PS. Der Gallardo hat auch nicht die typischen Scherentüren, denn die sind den Zwölfzylinder-Modellen vorbehalten. Eine Eigenheit des zweisitzigen Coupés: Der Gallardo bringt seine Kraft über einen hecklastigen Allradantrieb auf den Asphalt, anstatt über einen Hinterradantrieb. In vier Sekunden beschleunigt er damit auf 100 km/h und erreicht 309 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Spyder & Superleggera als Serienmodelle

Von so einem exklusiven Fahrzeug wie einem Lamborghini gibt es zahlreiche exklusive Versionen und Einzelmodelle. Als Serienmodell ist er als Spyder-Variante mit Stoffverdeck und als leistungsgesteigerte Superleggera-Variante erschienen.

Gallardo Spyder

Bei Lamborghini steht der Name „Spyder“ für Roadster-Varianten der Supersportwagen. So auch beim Gallardo Spyder, der 2005 auf der IAA erstmals vorgestellt wurde und mit einem elektrisch einfahrbaren Stoffverdeck ausgestattet ist. Den Motor hat der Gallardo Spyder vom Sondermodell Gallardo SE, von dem lediglich 250 Stück produziert wurden. Im Vergleich zum Coupé-Gallardo leistet die Spyder-Variante 20 PS mehr. Auf der LA Auto Show 2008 stellte Lamborghini den neu gestalteten LP 560-4 Spyder vor, der 2009 zum SportsCar des Jahres gekürt wurde.

Gallardo Superleggera

Beim „superleichten“ Gallardo liegt der Fokus auf wenig Gewicht und viel Leistung. Der Superleggera ist eine gewichtsoptimierte und leistungsgesteigerte Version des Coupé-Modells und präsentierte sich erstmals auf dem Genfer Auto-Salon 2007. Allerdings blieb die Leistung 30 PS hinter den 560 PS des 2008 neu aufgelegten Gallardo zurück, sodass der Superleggera bereits nach 619 Exemplaren eingestellt wurde. Dabei wiegt er 100 kg weniger als der Gallardo, beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und schafft 315 km/h Spitzengeschwindigkeit. Mit der Neuauflage des Superleggera im März 2010 packte Lamborghini noch einmal 40 PS mehr unter die Haube und erhöhte dabei das Gewicht nur um 10 kg auf insgesamt 1.340 kg.

Gallardo LP 570-4 Spyder Performante

Als Kombination aus Gallardo Spyder und Gallardo Superleggera stellte der italienische Hersteller im November 2010 den Spyder Performante vor. Der Lamborghini hat ebenso wie der Superleggera ab 2010 570 PS unter der Haube, ist durch die Mechanik des Verdecks nicht ganz so leicht, aber dank der Verwendung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff doch deutlich gewichtsoptimiert. Wie der Superleggera ist er auf eine sportliche Fahrweise abgestimmt, auch wenn sich die Leistung sonst kaum vom Spyder unterscheidet.

Der Lamborghini-Traum in greifbarer Nähe

Ein Lamborghini ist ein Lamborghini – und der zieht nun mal die Blicke auf sich. Auch wenn der Gallardo vielleicht nicht ganz so schnell, groß und teuer wie die anderen Supersportwagen des Herstellers ist, so ist er trotzdem ganz klar als Lamborghini erkennbar und damit nicht gerade unauffällig. Hier spielt Vernunft keine große Rolle, im Mittelpunkt steht der Traum eines auffälligen Sportwagens, der bei jedem Meter Spaß macht und ein besonderes Gefühl vermittelt. Gegen dieses Image kommen die Konkurrenten wie der Audi R8 GT , der Mercedes SLS AMG und der Porsche 911 Turbo kaum an. Hier hat jeder Sportwagen seine ganz eigene Philosophie und seine ganz eigenen Fans. So brilliert der Audi beispielsweise als fahrdynamisches Ausnametalent. Aber wer einen Lamborghini haben will, der wird sich einen Lamborghini anschaffen. Denn leise und dezent ist dann nicht seine Stärke.

Mit dem Superleggera in 3,4 Sekunden auf 100 km/h

Der ursprüngliche Lamborghini Gallardo kam als zweisitziges Coupé mit einem 5,0-Zehnzylinder-Mittelmotor mit 500 PS auf den Markt und beschleunigt in 4,2 Sekunden auf 100 km/h. Die bis 2008 nachfolgenden Modelle wie Spyder und SE holten aus dem gleichen Motor 520 PS heraus, die Superleggera-Version sogar 530 PS und eine Beschleunigung von 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Ab 2008 steigerte Lamborghini die Leistung der Modelle auf 550 bis 570 PS, wodurch das neue Superleggera-Modell LP 570-4 als schnellster Gallardo in 3,4 Sekunden auf 100 km/h und in 10,2 Sekunden auf 200 km/h beschleunigt. Bei 325 km/h ist Schluss, mehr ist aus einem Gallardo nicht rauszuholen.

Fazit

Wem ein Porsche, Audi oder Mercedes zu unauffällig ist und wer mit einem Lamborghini mal richtig auf den Putz hauen will, der kann mit einem gebrauchten Lamborghini Gallardo testen, ob das der richtige Sportwagen ist. Denn ein Gallardo vermittelt als etwas kleineres Einsteigermodell bereits das Lamborghini-Gefühl, ohne gleich zu viel Geld für einen „richtigen“ Lamborghini ausgeben zu müssen. Leistung, Design und Fahreigenschaften können durchaus mit den großen Vorbildern mithalten, deshalb wurde der Gallardo auch zum Kassenschlager unter den Lamborghinis.

Fahrzeugbewertungen zu Lamborghini Gallardo

1 Bewertungen

5,0