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Lada 2107

Der Lada 2107 läuft im Zeitraum von 1982 bis 2011 vom Band

Auf den osteuropäischen Märkten galten die unter dem Markennamen Lada angebotenen Limousinen und Kombis des russischen Fahrzeugherstellers Avtovaz seit den 1970er Jahren als Prestigemodelle. Der Hintergrund: Die Baureihe der Lada 2101 entstand in enger Kooperation mit dem italienischen Autokonzern Fiat, der den Russen für den Bau der Lada die für den Fiat 124 entwickelten technischen Komponenten zur Verfügung stellte. Mit dieser Zusammenarbeit rechnete sich Avtovaz Chancen aus, den Lada als Exportmodell auch auf den westlichen Märkten anzubieten. Diese Strategie verfolgte der Konstrukteur aus dem Wolgagebiet in den 1980er Jahren weiter, als er eine überarbeitete Version des Ursprungsmodells konzipierte und erstmals eine sportlicher motorisierte und besser ausgestattete Version in sein Programm aufnahm, die im Jahr 1982 unter der Bezeichnung Lada 2107 erstmals in der Sowjetunion vom Band lief. Der 2107 wurde danach an unterschiedlichen Standorten produziert und prägte bis zum Jahr 2011 die Limousinen-Baureihen von Avtovaz.

Der Lada 2107 kommt in Westeuropa unter verschiedenen Namen auf den Markt

In den Ländern des westlichen Europas spielte der Lada 2107 vor allem in der Zeit bis zum politischen Umbruch Osteuropas Ende der 1980er Jahre eine Rolle. Aufgrund seiner reduzierten Ausstattung, die auf die meisten von westlichen Autoherstellern bereits als Standard verbauten Komfortfeatures verzichtete, galt der Lada 2107 als preisgünstige Möglichkeit, einen Neuwagen zu erwerben. Später wurde der Lada 2107 als Alternative zu den Modellen der neuen Low-Cost-Anbieter wie Dacia wahrgenommen. Je nach Verkaufsland vermarktete Avtovaz die Limousine als Lada Nova oder Lada Riva.

Edlere Optik und leistungsfähigere Motoren für den Lada 2107

In der Außenansicht unterschied sich der 2107 von den kleiner motorisierten Lada 2105 durch eine edlere Optik, die sich insbesondere durch einen breiteren Chromkühlergrill und mächtigere Stoßfänger mit Chromelementen auszeichnete. Darüber hinaus wurde der Innenraum des Lada 2107 überarbeitet, und die Limousinen erhielten serienmäßig Vordersitze mit integrierten Kopfstützen. Als Motorisierung des Lada 2107 setzte der Hersteller Triebwerke der Hubraumklassen von 1,3 bis 1,6 Litern ein. Im Spitzenmodell des Lada 2107 arbeitete ein Einspritzaggregat mit 1,7 Litern Hubraum und einer Leistung von bis zu 62 kW (84 PS).”