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Seat Terra

Seat Terra

Der Seat Terra - ein Kastenwagen aus Spanien

Basierend auf dem Fiat Panda hat Seat 1998 den Seat Terra entwickelt. Das Konzept war klar: Ein kleines Auto, das durch entsprechende Aufbauten zu einem Transportwunder werden sollte. Die spanische VW-Tochter hat dieses Konzept mit dem Seat Terra perfekt umgesetzt...Weiterlesen

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Schließlich kostete der spanische Kastenwagen Ende der 80er Jahre als Neuwagen nur etwas über 12.000 D-Mark.

Der Seat Terra im Alltagstest

Die Zeitschrift Auto Bild hat 1988 den Seat Terra kurz nach seiner Markteinführung getestet. Es gab das Modell sowohl als Kombiversion mit hinteren Seitenscheiben als auch als Lieferwagen, der auf die hinteren Seitenfenster verzichtete. Beeindruckend war in erster Linie das hohe Ladevolumen. 2.350 Liter verpackt der Seat Terra ohne Probleme. Dabei darf das Ladegut bis zu 1,34 Meter hoch sein. Das zulässige Zuladegewicht liegt bei 490 Kilogramm. Auf dem Dach oberhalb der Frontkabine gibt es zusätzlich einen aus Kunststoff gefertigten ausgeformten Gepäckträger mit fünf Haken. Hier lässt sich zusätzliches Gepäck oder Ladegut sicher verzurren. Der Innenraum ist, wie man es beim Ursprung eines Fiat Panda nicht anders erwarten kann, eher klein. Das Interieur ist auch eher spartanisch gehalten, mit viel Kunststoff. Lediglich die Sitze verfügen über einen angenehmen Stoffbezug. Als einzige Instrumente findet man Tachometer und Tankuhr. Das Testfahrzeug war mit einem 40 PS Vierzylindermotor ausgestattet und hatte 903 Kubikzentimeter Hubraum. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 Stundenkilometer und im beladenen Zustand braucht der Seat Terra für die Beschleunigung von null auf 100 Stundenkilometer fast eine halbe Minute. Damit dürfte klar sein: das ist ein Transporter für den Stadtverkehr. Auf langen Autobahnstrecken ist die Motorisierung im Seat Terra zu schwach und das Fahren ist zu unbequem.

Die technischen Messdaten des Seat Terra

Als Motorisierung gab es für den Seat Terra einen Benzinmotor ohne und einen Benzinmotor mit Katalysator sowie einen Dieselantrieb. Die Benziner hatten 42 PS, während der Dieselantrieb eine Leistung von 55 PS auf die Straße brachte. Der Hubraum lag zwischen 903 (Benziner) und 1.398 Kubikzentimetern (Diesel). Die Motoren hatten ein maximales Drehmoment von 62 Newtonmetern bei 3.400 Umdrehungen pro Minute. Sie waren flüssigkeitsgekühlt und die Kraftübertragung erfolgte mittels einer manuellen Fünfgangschaltung. Serienmäßig verfügten alle Modelle über:

  • Einzelradaufhängung vorn mit McPherson Federbeinen
  • Starrachse hinten mit halbelliptischen Blattfedern
  • Zwei-Kreis-Bremssystem, Scheibenbremsen vorn, Trommelbremsen hinten

Der Tankinhalt lag bei 35 Litern und der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch zwischen 7,6 Litern Diesel und 8,6 Litern Benzin auf 100 Kilometer.

Ein preiswertes Nutzfahrzeug

Als Pkw ist der Seat Terra eher zu teuer und auch zu ungemütlich. Als Nutzfahrzeug hingegen ist er preiswert, besonders, wenn er in gebrauchtem Zustand gekauft wird. Da der Seat Terra nicht mehr produziert wird, ist es ohnehin nicht möglich, ihn als Neuwagen zu erwerben. Der Wagen bietet viel Platz im hinteren Bereich, sodass man durchaus ein kleines Wohnmobil aus dem Seat Terra machen kann. Etwas antiquiert ist die sogenannte Scheibenwaschanlage. Hier muss manuell ein Gummiball bedient werden, um Flüssigkeit auf die Scheiben zu bekommen. Das erinnert stark an Autos aus der Vorkriegszeit. Aber es hat natürlich auch Charme, denn solche Komponenten sucht man in einem modernen Auto vergebens.