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Nissan Prairie

Nissan Prairie

Der Nissan Prairie war ursprünglich ein Datsun

Datsun baute mit dem Modell Prairie den ersten Mittelklasse-Van weltweit. Nachdem der Export für die Marke Datsun eingestellt wurde, brachte der japanische Nissan-Konzern das Auto unter der Modellbezeichnung Nissan Prairie in insgesamt drei Modellgenerationen wieder auf den Markt. Weiterlesen

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In Europa kamen jedoch nur die Baureihen eins und zwei in den Handel. Da sich der gewünschte Verkaufserfolg nicht einstellte, wurde der Nissan Prairie Mitte des Jahres 1994 komplett aus dem Programm genommen. Er ist also nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich.

Der Nissan Prairie war der Vorreiter eines neuen Konzepts

Als erster Hochdach-Kombi mit seitlichen Schiebetüren für die zweite Sitzreihe hat der Nissan Prairie den Automarkt entscheidend verändert. Andere Hersteller griffen dieses Konzept auf und feierten damit große Verkaufserfolge. Bekannte Modelle sind unter anderem:

  • Citroën Xsara Picasso
  • VW Touran
  • Opel Zafira
  • Kia Carens

Als offizieller Nachfolger des Nissan Prairie kam im Sommer 2000 der Nissan Almera Tino auf den Markt.

Die Modellgeschichte des Nissan Prairie

Seine offizielle Premiere in Europa feierte der Nissan Prairie im Sommer 1982, etwa ein Jahr, nachdem er auf dem japanischen Markt verfügbar war. Technisch basierte das neue Modell von Nissan auf dem Datsun Stanza. Er war mit einem quer eingebauten Vierzylinder-Motor mit Frontantrieb ausgestattet. Optional stand ein elektrisch zuschaltbarer Hinterradantrieb zur Verfügung. Diese Variation wurde unter dem Namen Nissan Prairie 4x4 vermarktet. Die erste Generation wies einige Besonderheiten auf. Der Hochdach-Kombi war nur etwa zehn Zentimeter länger als der VW Golf 2 und bot im Innenraum ausreichend Platz für fünf Personen. Die Fenster in den hinteren Schiebetüren ließen sich nur zu etwa einem Drittel öffnen. Der Grund dafür waren die großvolumigen hinteren Radkästen. Beim Öffnen der Schiebetüren klappten sich die Fensterkurbeln automatisch zusammen. Die Handbremse befand sich nicht - wie bei anderen Fahrzeugen üblich - im Boden, sonder oberhalb des Autoradios, das in Bodennähe angebracht war. Deshalb wurde sie horizontal heruntergezogen. Der Nissan Prairie hatte keine B-Säule und lange Gegenstände ließen sich problemlos unter der Rückbank durchschieben. Die erste Baureihe endete im Jahr 1988.

Die zweite Generation - der Nissan Prairie Pro

Mit Front- und optional mit permanentem Allradantrieb gab es ab Herbst 1988 den Nissan Prairie Pro. Auf dem US-amerikanischen Markt wurde er als Nissan Axxess vermarktet. Er wirkte moderner als das Vorgängermodell und lief in Spanien vom Band. Erstmals gab es für den Nissan Prairie Pro nun auch eine Klimaanlage. Dieses Fahrzeug wurde im Sommer 1984 aus dem Programm genommen. In Japan gab es eine weitere Modellvariante mit der Bezeichnung Nissan Prairie Joy und für Japan und Nordamerika produzierte Nissan auch noch eine dritte Generation mit der Bezeichnung Nissan Prairie Liberty. Da immer mehr Fahrzeuge über Spezialimporteure aus den USA nach Europa gelangen, besteht die Möglichkeit, eines der neueren Modelle des Nissan Prairie auch in Deutschland zu finden.

Der Nissan Prairie Pro im Test

Der Nissan Prairie Pro war mit Benzinmotoren mit einer Leistung zwischen 98 (1. Baureihe) und 133 PS (2. Baureihe) ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit des kleineren Motors lag bei 170 Stundenkilometern und die Beschleunigung von null auf 100 Kilometer schaffte der Kombi in etwa 12,4 Sekunden. Der Einstiegspreis 1989 lag bei knapp 16.000 D-Mark. Im Test überzeugte zunächst die serienmäßige Ausstattung der SLX-Version. Sie enthielt unter anderem:

  • Servo-Lenkung
  • Radio
  • Spezialverglasung
  • Zentralverriegelung
  • Elektrische Fensterheber
  • Elektrische Außenspiegel
  • Geteilte Sitzbank

Das Testfahrzeug verfügte über den 133 PS starken 2,4-Liter-Motor und ein manuelles Schaltgetriebe. Ein großzügiges Raumkonzept überzeugte, denn im Nissan Prairie Pro ließ sich problemlos auch ein Rollstuhl verstauen. Insgesamt konnten 560 Kilogramm zugeladen werden. Der Nissan Prairie hatte eine gebremste Anhängelast von 1.500 Kilogramm und war damit auch als Zugfahrzeug für Hänger sehr gut geeignet. Der Platz im Innenraum kam unter anderem durch den Kastenrahmen, die niedrigen Seitenschweller und die hinteren Schiebetüren zustande. Allerdings lag der Verbrauch durchschnittlich bei mehr als zehn Litern. Angaben zu den co2-Emissionen liegen nicht vor, da es zu dieser Zeit noch keine EU-Richtlinien zur Schadstoffnorm gab.

Fazit:

Der Nissan Prairie hat Automobilgeschichte geschrieben. Obwohl er in Europa nie wirklich überzeugen konnte, hat er seine Fans. Wer Wert auf einen geräumigen und zuverlässigen Hochdachkombi legt, der mit viel Raum im Inneren und guten Zulademöglichkeiten überzeugt, findet aber in den gebrauchten Modellen des Nissan Prairie ein alltagstaugliches Auto zum günstigen Preis.

Technische Daten Nissan Prairie

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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