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Land Rover Defender

Land Rover Defender

Die Gelände-Legende ist zurück!

Nach drei Jahren Auszeit ist der Land Rover Defender zurück. Und wie! Robust und geländegängig wie eh und je will er gleichzeitig mit aktueller Technik und umfangreicher Ausstattung überzeugen. Dem nicht genug soll er auch abseits des Geländes erstmalig richtig komfortabel unterwegs sein Können wir hier tatsächlich von einem gelungenen Comeback sprechen? Weiterlesen

Technische Daten Land Rover Defender

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Karosserieform

Außenfarbe

Wie viel kostet ein Land Rover Defender?

Wer einen fabrikneuen Land Rover Defender kaufen möchte, braucht mindestens EUR 49.700,00. Je nach Motor und Ausstattung klettert dieser Wert hinauf bis zu EUR 77.800,00 in der quasi-Vollausstattung namens First Edition. Der Defender X setzt sich als besonders leistungsstarke Variante mit EUR 95.400,00 noch einmal deutlich ab.

Bei einem Auto mit einer so langen Historie überrascht es nicht, dass auf dem Gebrauchtwagenmarkt bereits um wenige Tausend Euro Fahrzeuge verfügbar sind. Sie bringen natürlich hohe Kilometerzahlen mit sich. Danach geht es in einer äußerst bunten Auswahl mit den Preisen hinauf bis zu den aktuellen Modellen.

Die Kontrahenten des Defender

Im momentanen Boom der SUVs nennt sich schnell mal ein Modell Geländewagen . Doch den echten Kandidaten fürs Gelände können sie nichts vormachen. Der wohl heißeste Konkurrent ist dabei die Mercedes-Benz G-Klasse . Weitere waschechte Offroader sind Modelle wie der Nissan Pathfinder , der Toyota Land Cruiser und der Mitsubishi Pajero .

Die Anfänge des Land Rover Defender

Die Geschichte dieses Geländewagens beginnt bereits im Jahr 1948. Damals hieß der Hersteller noch Rover und verpasste seinem damals neuen Modell die Bezeichnung „Land“. So war der Defender in seinen ersten Jahrzehnten als Land Rover unterwegs. Die ersten drei Generationen bekamen die schlichten Bezeichnungen Land Rover Serie I, Serie II und Serie III. Im Herbst 1983 folgte die vierte Generation. Sie bekam zusätzlich die Titel One Ten für 110 und Ninety für 90. Das bezog sich auf die beiden verschiedenen Radstandvarianten.

Sechs Jahre später präsentierten die Briten im Herbst 1989 mit dem Land Rover Discovery ein neues Modell. Da hätte ein reiner „Land Rover“ für Verwirrung gesorgt. Somit entstand 1990 der Name Land Rover Defender. Diese vierte Generation hielt sich viele Jahre lang, bis sie im Frühjahr 2007 abgelöst wurde. Auch in der fünften Generation konnte der Defender beweisen, dass er ein äußerst vielseitig einsetzbares Fahrzeug ist. Seine Ursprünge liegen in der zivilen und landwirtschaftlichen Nutzung. Doch mit der Zeit überzeugte er auch als Auto der Wahl für viele Expeditionen und auch in Krisengebieten wurde der robuste Defender bei Militärs und Hilfsorganisationen immer beliebter.

####Zu Grabe getragen und auferstanden Der Land Rover Defender galt als so robust, dass Land Rover selbst 2007 behauptete, dass 75 % aller gebauten Fahrzeuge immer noch aktiv wären. Selbst für die erste Serie würden sie immer noch Ersatzteile produzieren. Nur eine Sache schien noch robuster zu sein: Die EU-Richtlinie zum Fußgängerschutz. Mit dieser war die Form des Defenders nicht mehr vereinbar und so endete die Produktion Ende Januar 2016. Davor erschienen noch drei Sondermodelle ehe es nach mehr als 2 Millionen Fahrzeugen ruhig um den Defender wurde.

Doch die Ruhe war nicht von Dauer. Bereits 2011 hatte Land Rover mithilfe eines Konzeptfahrzeugs gezeigt, wie ein zukünftiger Defender aussehen könnte. Das ließ seinen Anhängern berechtigte Hoffnungen, dass nach dem Produktionsende 2016 nicht alles vorbei sein muss. Und tatsächlich: Auf der IAA 2019 präsentierte Land Rover den neuen Defender.

####Der neue Land Rover Defender ab 2020 Zuerst ging er als „110“ mit fünf Türen in den Verkauf. Er ist mit fünf, sechs oder sieben Sitzen erhältlich. Im Modelljahr 2020 folgten der „90“ mit drei Türen, eine Langversion des Fünftürers alias „130“ und eine Variante für die kommerzielle Nutzung. Im Vergleich zum letzten Defender hat er in der Breite 20 Zentimeter zugelegt. Er bietet 29,1 Zentimeter Bodenfreiheit und eine Wattiefe von bis zu 90 Zentimeter. Bei der Optik hat sich Land Rover alle Mühe gegeben, ihm einen modernen Look mitzugeben und ihn dennoch gewohnt robust wirken zu lassen. Auch der Innenraum entspricht dem Jahr 2020. Mit dem virtuellen Cockpit und dem großen, zentralen Screen für das Infotainmentsystem ist er definitiv zeitgemäß.

Welche Motoren stehen im Land Rover Defender zur Verfügung?

Zum Start des neuesten Defender bietet Land Rover vier verschiedene Motoren an. Zwei Benziner und zwei Dieselmotoren:

  • P300, Benziner, 300 PS
  • P400, Benziner, 400 PS
  • D200, Diesel, 200 PS
  • D240, Diesel, 240 PS

Der P300 ist ein Vierzylindermotor in Reihenbauweise mit 2,0 Litern Hubraum. Daraus macht er 300 PS sowie ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Von 0 auf 100 km/h soll er in 8,0 Sekunden beschleunigen können. Der größere P400 hat sechs Zylinder mit 3,0 Litern Hubraum. Mit seinen 400 PS ist er aktuell der mit Abstand stärkste Defender-Motor. Das maximale Drehmoment liegt hier bei 550 Nm. Der Sprint auf Tempo 100 soll in 6,0 Sekunden gelingen. Bei kombinierter Fahrweise sollen sich die beiden Benziner auf 100 Kilometern zwischen 10,0 und 9,6 Litern Benzin genehmigen.

Beide Dieselvarianten haben vier Zylinder und 2,0 Liter Hubraum. Damit erreichen sie 200 und 240 PS. Beim maximalen Drehmoment sind es in beiden Fällen 430 Nm. Wenig überraschend brauchen sie deutlich länger, um die 100 km/h-Marke zu knacken: 10,2 und 9,0 Sekunden laut Land Rover. Beim kombinierten Kraftstoffverbrauch geben die Briten 7,7 bis 7,5 Liter auf 100 Kilometern an.

Keine Alternativen haben wir beim Antrieb. Hier überträgt in allen vier Fällen eine achtstufige Automatik die Leistung auf alle vier Räder. Wobei bei einem Defender ohnehin hoffentlich niemand etwas anderes als einen Allradantrieb erwartet.

Die Ausstattungsvarianten

Für ein vermeintlich robustes und schlichtes Gemüt hat der Land Rover Defender eine durchaus lange Liste an Ausstattungsvarianten zu bieten:

  • Defender Serienausstattung
  • Defender S
  • Defender SE
  • Defender HSE
  • Defender X
  • Defender 90 First Edition
  • Defender 110 First Edition

In der Serienausstattung hat der Defender bereits folgende Dinge zu bieten:

  • Dach in Wagenfarbe
  • LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht
  • 18 Zoll Stahlfelgen mit Allwetterreifen
  • Zweistufiges Verteilergetriebe
  • Stahlfederung
  • Terrain Response
  • Hellgraue, pulverbeschichtete und gebürstete Querträger
  • Durchstieg
  • Vordersitze 8-fach halbautomatisch verstellbar
  • 10 Zoll Pivi Pro (Infotainmentscreen)
  • Smartphone-Paket
  • Navigation Pro Connected
  • Soundsystem mit 180 Watt und 6 Lautsprechern
  • 3D-Surround-Kamerasystem
  • Einparkhilfe 360 Grad
  • Wade Sensing
  • Tempomat
  • Spurhalteassistent
  • Autonomer Notfall-Bremsassistent
  • Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Elektronisch geregelte Luftfederung (nur in 110)

Über die Serienausstattung hinaus bietet die nächste Stufe Defender S diese Highlights:

  • LED-Scheinwerfer mit Abblendautomatik
  • 19 Zoll Felgen mit 6 Speichen
  • Multifunktionslederlenkrad
  • Lederschaltknauf
  • Mittelkonsole mit Armlehne
  • Vordersitze 12-fach halbautomatisch verstellbar mit genarbtem Leder
  • 10 Zoll Pivi Pro und 12,3 Zoll TFT-Instrumentendisplay
  • Integrierte Click-and-Go-Basishalterung

Der Defender SE legt damit noch eine Schippe drauf:

  • LED-Scheinwerfer mit LED-Signatur
  • Nebelscheinwerfer
  • Keyless Entry
  • Türgriffe in Wagenfarbe
  • 20 Zoll Felgen
  • Elektrisch verstellbare Lenksäule
  • Vordersitze 12-fach verstellbar mit 2-fach verstellbaren Kopfstützen und Memoryfunktion
  • Meridian Soundsystem 400 Watt mit 10 Lautsprechern und Subwoofer
  • Toter Winkel Spurassistent
  • Toter Winkel Warnsystem bei Türöffnung
  • Kollisionswarnsystem bei Rückwärtsfahrten

In der Variante HSE kommen unter anderem ein Faltdach aus Stoff, Matrix-LED-Scheinwerfer und 20 Zoll Felgen dazu. Die Vordersitze sind mit Windsor-Leder bezogen und 14-fach verstellbar. Im Falle des Defender 110 haben wir hier noch ein Panoramaschiebedach an Bord. Der Land Rover Defender X ist in allen Belangen auf mehr Leistung und vor allem eine noch bessere Geländegängigkeit getrimmt. Dafür sorgen unter anderem eine elektronisch geregelte Luftfederung, ein elektronisches, aktives Differenzial und die Terrain Response 2 Automatik.

Die First Edition ist als eine Art Vollausstattung zu sehen. Sie vereint im Wesentlichen alle Elemente der vorherigen Varianten. Auch hier haben wir vereinzelte Unterschiede zwischen dem Defender 90 und dem Defender 110.

Für wen ist der Land Rover Defender am besten geeignet?

Der neue Defender schafft es tatsächlich, das Vorgenommene umzusetzen. Die Entwickler haben es hinbekommen, den Defender in der Moderne ankommen zu lassen, ohne dabei Einbußen im Gelände zu machen. Gleichzeitig ist er im normalen Straßenverkehr durchaus komfortabel und überzeugt mit moderner Ausstattung wie dem virtuellen Cockpit. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, dass der Defender tatsächlich noch spielen und das Abenteuer im Gelände suchen will. Wer ihn nur in der Stadt bewegen will, sollte sich womöglich doch nach einem der vielen SUVs umsehen.

Fahrzeugbewertungen zu Land Rover Defender

27 Bewertungen

4,5