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Lamborghini Centenario

Lamborghini Centenario

Coupé und Roadster in Kleinserie für Sammler von Supersportwagen

Extrem in Leistung wie Optik und dazu extrem selten, mit dem Centenario präsentiert Lamborghini im Jahr 2016 einen der exklusivsten Supersportwagen der Welt. Denn das zum 100. Geburtstag des Firmengründers auf Basis des Aventador entwickelte Kleinserienmodell wird im italienischen Stammwerk bis 2017 nur 40 Mal als Coupé und Roadster gebaut. Sammlerstücke für Sportwagenmaniacs, die beim Centenario auf Wertsteigerung spekulieren. Weiterlesen

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Der Centenario von Lamborghini im Preis- und Konkurrenzvergleich

Die beim Kauf eines Neuwagens in Deutschland zugrunde gelegte Steuer einberechnet, verlangt Lamborghini für ein Coupé der Kleinserie Centenario ohne Extras im Jahr 2017 fast 2,1 Millionen Euro. Für die offene Version als Roadster stehen mindestens rund 2,4 Millionen Euro auf der Rechnung. Und beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist auch nicht unbedingt damit zu rechnen, dass der Exot günstiger wird. Denn im Hinblick auf den steigenden Sammlerwert werden gebrauchte Centenario Coupés oder Roadster im Jahr 2018 schon mal für knapp vier Millionen Euro aufgerufen. Konkurrenz aus der Klasse der Supersportwagen bekommt das Lamborghini Hypercar von Modellen wie McLaren P1, A.T.S. GT, Bugatti Veyron und Bugatti Chiron , Lexus LFA oder dem LaFerrari aus Maranello sowie dem Pagani Huayra und den GT-Versionen von Porsche . Dazu hat der Centenario einen starken hauseigenen Konkurrenten wie den technisch verwandten Lamborghini Aventador , der bei den Italienern als Serienmodell je nach Bauphase und Ausstattung für unter 400.000 Euro im Programm steht.

In diesen Karosserievarianten baut Lamborghini den Centenario

Wie bei vielen Hersteller in der Klasse der Supersportwagen üblich, legt auch Lamborghini in seiner Baureihe Centenario zwei Karosserievarianten auf. Der offiziell mit dem Kürzel LP 770-4 bezeichnete Zweisitzer wird im Zeitraum 2016/2017 in geschlossener Bauform als Coupé sowie mit offener Dachkonstruktion als Roadster produziert. Hinsichtlich ihrer Abmessungen von gut 4,92 m Länge, rund 1,15 m Höhe und etwas über zwei Meter in der Breite unterscheiden sich die Karosserievarianten nicht. Beim Gewicht allerdings kann das Centenario Coupé mit knapp 1,52 Tonnen den Roadster unterbieten. Bedingt durch seine veränderte Dachkonstruktion und die aus Sicherheitsgründen eingebauten Verstärkungen bringt der rund 1,57 Tonnen auf die Waage. Und diese Differenz hat zumindest minimale Auswirkungen, wenn die beiden Varianten des Lamborghini Supersportwagens zum Vergleich ihrer Fahrleistungen antreten.

Diese Fahrleistungen bieten die Centenario Coupés und Roadster

Wie beim Serienmodell Aventador setzt Lamborghini für die Coupés und Roadster der Kleinserie Centenario ein V12-Aggregat mit 6,5 Liter Hubraum ein, das bis zu 566 kW (770 PS) mobilisieren kann. Damit lässt sich der Supersportwagen aus Sant´Agata Bolognese bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 350 Stundenkilometern antreiben. Den Spurt von Null auf 100 km/h erledigt das serienmäßig mit Allradlenkung und wahlweise manuell oder automatisch schaltendem Siebenganggetriebe ausgelieferte Centenario Coupé in gut 2,8 Sekunden, während der etwas schwerere Roadster der Jubiläumsbaureihe zum 100. Geburtstag von Ferruccio Lamborghini für die Spurtstrecke 2,9 Sekunden benötigt. Solche Fahrleistungen bietet zwar auch der Serienkonkurrent Aventador. Doch haben sich die Ingenieure von Lamborghini hinsichtlich Design, Materialeinsatz und Ausstattung einiges einfallen lassen, um die Unterschiede zwischen Serien- und Sondermodell hervorzuheben.

So unterscheidet sich das Centenario-Design vom Auftritt des Aventador

Markentypische Scherentüren, ultraflache Karosserie aus Karbonkunststoffen, breite Schächte für Be- und Entlüftung, die Motorraumabdeckung mit Glaselementen und der ausfahrende Heckflügel, diese Merkmale teilt sich der Centenario mit dem Serienmodell der Baureihe Aventador. Dass der Auftritt des Centenario dennoch eigenständig wirkt, ist diesen Neuerungen zu verdanken:

  • An der Front ersetzt Lamborghini die dreigeteilte Schürze durch eine über die gesamte Fahrzeugbreite reichende Frontschürze mit Spoilerlippe und gitterartig strukturierten Lufteinlässen.
  • Die Fronthaube wird mit einem Mitteldom realisiert, der von zwei breiten Lufthutzen flankiert ist.
  • Das Heck gestalten die Designer schmaler mit einem weit nach oben geführten Diffusor mit XXL-Lamellen und drei einzelnen nebeneinander angeordneten Endrohren mit einer Einfassung aus Mattmetall.
  • Die Lichtsignatur vorne zeichnet sich durch LED-Leuchten in Y-Form aus.
  • Die Heckleuchten sind auf einen Schlitz reduziert und nehmen die Y-Form wieder auf.
  • Breite Kreuzstichnähte in Kontrastfarbe an Sitzen, Lenkrad und Armaturentafel setzen Akzente bei der Ausstattung des Interieurs.

Mit dieser Ausstattung kommt der Centenario aus den Lamborghini-Ateliers

Während in Fahrzeugen der obersten Preisklasse vielfach Edelhölzer und dickes Leder den Luxusanspruch dokumentieren, steht bei Supersportwagen auch bei der Innenausstattung die Gewichtseinsparung im Vordergrund. Für den Centenario bedeutet das: Lamborghini setzt nicht nur bei der Konstruktion von Chassis und Karosserie auf Karbon, sondern verwendet das Leichtmaterial ebenfalls im Interieur etwa für die Schalensitze und Türverkleidungen. Der Gewichtsoptimierung fällt allerdings auch Komforttechnik wie die Klimaanlage zum Opfer. Nicht gespart wird dafür bei Infotainment und moderner Vernetzungstechnik. Diese Systeme werden in den Lamborghini-Ateliers für den Centenario serienmäßig eingebaut:

  • Navigationssystem mit Touchscreen im Format von 10,1 Zoll.
  • Apple Carplay und WLAN-Hotspot für den Zugang zum Internet.
  • Bordcomputer mit Messfunktionen etwa für den Abruf von Daten zu Querbeschleunigung oder Rundenzeiten für mehrere Fahrer.
  • Auswahl von drei Fahrprogrammen Corsa, Sport oder Strada.

Diese Zielgruppe nimmt Lamborghini mit dem Centenario ins Visier

Um in der Klasse der Supersportwagen neue Begehrlichkeiten zu wecken, setzt Lamborghini auf seine Few-Off-Strategie, die der Centenario fortführt. Mit eigenständiger Optik und auf 770 PS hochgezüchteter V12-Leistung ist er eine Alternative zum Serienmodell Aventador, von dem er abstammt. Da die Fahrleistungen sich gleichen und das 2018er Aventador SVJ Coupé in dieser Hinsicht sogar mit der Kleinserie aufschließen kann, geht es allerdings beim Modellvergleich weniger um Leistungswerte, als vielmehr um Prestige, das im Fall des Centenario durch dessen Seltenheitswert gesteigert wird. Und da überholen die nur insgesamt 40 Mal gebauten Centenario die Serienfahrzeuge von Lamborghini allemal. So kann der Hersteller mit den Hypercars zum 100. Geburtstag des Firmengründers ganz gezielt die Exotenkollektionäre als Kunden ins Visier nehmen. Ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen, wer als Sammler einen Centenario bekommen kann, braucht zwar nicht auf den Preis zu achten, sollte aber dennoch die Chancen und Risiken bei der Wertentwicklung einer automobilen Geldanlage im Blick behalten.