Mitte der 1990er Jahre brachte der bayerische Fahrzeugkonstrukteur BMW mit den offenen Zweisitzern der Baureihe BMW Z3 einen Sportwagen auf den Markt, der sich mit seinen kompakten Abmessungen am klassischen Roadster-Stil orientierte. Bei dem im Jahr 2002 unter der Typbezeichnung BMW E85 eingeführten Nachfolger änderten die Bayern ihr Konzept: Der als BMW Z4 vermarktete Roadster fiel mit seiner fast zehn Zentimeter breiteren Karosserie deutlich größer aus. Allerdings hielt der Konstrukteur an der klassischen Roadster-Bauweise mit Textildach in der Generation der E85-Modelle vorerst fest, bevor er mit dem BMW E89 dem Trend zu Stahldachcabriolets folgte. Der E85 lief im Zeitraum von 2002 bis 2008 im US-Werk des Herstellers vom Band. Mit dem Baujahr 2006 erhielt der BMW E85 eine umfangreiche Modellpflege, die neben technischen Modifikationen vor allem optische Veränderungen in der Frontgestaltung sowie der Formgebung der Scheinwerfer mit sich brachte.
Für die Basisversionen des BMW E85 setzte der Hersteller einen 2,0 Liter Vierzylindermotor ein, der dem Z4 Roadster eine Leistung von 110 kW (150 PS) zur Verfügung stellte. Die stärksten Sechszylinder kamen mit einem Aggregat der 3,0 Liter Hubraumklasse auf den Markt, das im BMW E85 eine Leistung von 195 kW (265 PS) mobilisierte. Als BMW M-Modell statteten die Bayern den Z4-Roadster mit einem auf 3,3 Liter Hubraum angehobenen Motor mit maximal 252 kW (343 PS) aus. Spitzenmodell in der E85-Bauphase war der BMW Z4 Alpina mit 221 kW (300 PS).