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BMW E53

BMW E53: Geländegängigkeit & Motoren

Die meist nur BMW-intern und von ausgewiesenen Automobilexperten verwendete Baureihenbezeichnung E53 steht für die erste Modellgeneration des eingeschränkt geländegängigen BMW X5. Während die meisten anderen Pkw-Hersteller ihre Gelände-affinen Modelle als Sports Utility Vehicle (SUV) bezeichnen, hat BMW, beginnend mit dem E53 eine eigene Bezeichnung für diese beliebte Fahrzeugkategorie geschaffen: Sports Activity Vehicle (SAV). Auf Grund des, selbst für manchen Autoexperten, durchaus überraschenden Verkaufserfolges des E53 folgte diesem ersten SAV-Modell in den nächsten Jahren nicht nur die zweite Generation des X5 (unternehmensintern: E70) nach. Die vor dem E53 überhaupt nicht vorhandene SUV-Palette wurde kontinuierlich ausgebaut und um die Modelle BMW X3, BMW X1 und BMW X6 erweitert. Auch für den X6 kreierte BMW mit dem Begriff "Sport Activity Coupé" wieder eine eigene Modellbezeichnung. Der BMW X5 wurde im Jahre 1999 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, passenderweise in den USA, dem Heimatland der SUV-Begeisterung.

Der BMW E53 ist, ganz wie ein klassischer Geländewagen, serienmäßig mit Allradantrieb ausgerüstet. Für echte Geländegängigkeit, auch im schweren Gelände, fehlen ihm allerdings einige Geländewagen-Features: Eine Untersetzung des Getriebes ist auch optional nicht erhältlich, darüber hinaus sorgt schon die generelle Konstruktionsweise des E53 mit Einzelradaufhängung und selbsttragender Karosserie für Mängel im Gelände. Im Gegenzug für diese Abstriche im Gelände erhielt ein BMW-Käufer allerdings ein sehr sportliches SUV, viel Stauraum und noch mehr Übersicht im Strassenverkehr durch eine deutlich erhöhte Sitzposition. Die Allradeigenschaften des X5 wurden durch die flächendeckende Einführung des xDrive-Systems im Rahmen einer Modellpflege noch weiter verbessert. Der E53 wurde von 1999–2006 gefertigt und war zum Ende seiner Produktionszeit in vier leistungsstarken Motorvarianten erhältlich: Bereits das Einstiegsmodell (X5 3.0i) verfügte über 231 PS, der kräftige V8 im X5 4.4i leistete in seiner zweiten Ausbaustufe zuletzt 320 PS. Das Spitzenmodell des X5 war ebenfalls ein Benziner und hatte anfangs 4,6 Liter Hubraum. Auch hier folgte von Seiten BMWs eine zweite Ausbaustufe, der BMW X5 4.8is. Ein Diesel-Aggregat war für den BMW X5 ebenfalls verfügbar, allerdings erst ab dem Jahre 2001, der X5 3.0d verfügte dabei über Common-Rail-Technologie und Turboaufladung. Die erste Motorengeneration im 3.0d leistete 184 PS, die folgende Ausbaustufe erreichte 218 Pferdestärken.