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Der S2 läuft von 1990 – 1995 als eines der ersten Audi-Sportmodelle vom Band

Mit den S-Coupés seiner Baureihe Audi 100 präsentierte die Ingolstädter VW-Tochter Audi zu Beginn der 1970er Jahre einen elegant geschnittenen Zweitürer mit der Länge einer Limousine der oberen Mittelklasse, mit dem die Bayern schon mal einen Vorgeschmack auf die künftige Entwicklung ihrer Fahrzeuge gaben. Vor allem sportlicher sollten sie wahrgenommen werden, um die Marke dadurch von den Volkswagen-Modellen der Konzernmutter besser abgrenzen zu können. Andererseits musste sich Audi allein schon aus wirtschaftlichen Gründen zugleich als Volumenhersteller etablieren, denn an eine dauerhafte finanzielle Hilfe aus Wolfsburg war in der Krisenzeit der 1970er Jahre nicht zu denken. Den Spagat zwischen sportlicher Aufwertung und klassischem Modellprogramm schafften die Ingolstädter, indem sie die von ihnen entwickelte quattro-Allradtechnik serientauglich machten und sie für die Zweitürer ihrer Baureihe Audi 80 einsetzten, mit denen die Coupé-Tradition in der Audi-Mittelklasse etabliert wurde. Der technische Hintergrund: Mit dem permanenten Antrieb an allen vier Rädern ließen sich nicht nur spektakuläre Werbespots mit Audis drehen, die es eine mit Schnee belegte Skisprungschanze hinauf schafften. Auch im Alltag bot das Antriebskonzept handfeste Vorteile, die sich am besten vermarkten ließen, indem der Hersteller von Serienversionen abgeleitete Sportmodelle in sein Programm aufnahm. Mit zu den ersten Sport-Audis dieser Art gehörte das S2 getaufte Modell, das im Jahr 1990 als Variante des Audi 80 präsentiert wurde. Der S2 kam in unterschiedlichen Karosserieformen als Limousine, Coupé und Kombi in den Handel und lief bis 1995 vom Band.

Im S2 entwickelt Audi das Konzept seiner Sportversionen weiter

Erprobt hatten die Konstrukteure das Konzept des S2 zuerst bei den Coupés, die seit dem Beginn der 1980er Jahre unter dem Namen Audi quattro als erste Allradfahrzeuge des Herstellers auf den Markt gekommen waren. Als Ableitungen dieses später als Ur-quattro bekannt gewordenen Zweitürers der Großserie entstanden ab Mitte der 1980er Jahre in Kleinserie gefertigte Coupés mit leicht veränderter Karosserie. Diese kamen als S1 im professionellen Rallyesport zum Einsatz und wurden darüber hinaus in einer kleinen Auflage unter der Bezeichnung Sport quattro als Straßenfahrzeuge gebaut. Mit Leistungswerten von bis zu 225 kW (306 PS) und ihrem Vierradantrieb setzten diese Modelle die Maßstäbe für die Entwicklung der neuen Modellgeneration der Audi S2.

Die ersten Audi S2 kommen 1990 als Coupé auf den Markt

Wie die Ur-quattros kamen die Sportmodelle S2 der Audi-Mittelklasse mit dem Beginn der Fertigung im Jahr 1990 zunächst als Coupés auf den Markt. Im Auftritt lehnte sich das S2 Coupé enger an den Ur-quattro an als an das Großserienmodell der Baureihe B3, mit dem sich die Sportmodelle die Bauplattform teilten. So verzichteten die Konstrukteure beim S2 auf die typischen Rundungen, die die Karosserie des herkömmlichen Audi Coupés der B3-Generation kennzeichneten. Stattdessen bekam der S2 die eher kantigen und dadurch markanter in Szene gesetzten Formen des Ur-quattro. Auch die Gestaltung der Front mit dem schmalen Kühlergrill, der tief reichenden Schürze und den unter Klarglas untergebrachten Rechteckscheinwerfern unterstrich die enge Verwandtschaft mit den ersten in Serie gebauten Allradfahrzeugen der Ingolstädter. Weitere charakteristische Merkmale, die der S2 vom Vorgänger übernahm, waren das kurze Heck mit seinem kompakten Coupé-Zuschnitt und der als Abschluss verbaute feststehende Heckflügel auf der Kofferraumklappe.

In der Baureihe S2 zeigt Audi seinen zweiten Sportkombi

Die Bauform der Coupés gehörte seit der Präsentation der Audi quatttro zum Programm bei den Sportversionen, die von den Audi 80 abgeleitet waren. In der oberen Mittelklasse hatte der Konstrukteur mit dem vom Audi 100 abstammenden Sportmodell S4 jedoch im Jahr 1991 gezeigt, dass sich die Kombination von Allradantrieb und leistungsgesteigertem Motor auch für Limousinen und sogar Kombis realisieren ließ. Sportlimousinen hatte es von vielen Herstellern bereits gegeben, ein Sportkombi jedoch war eine neue Erscheinung auf dem Markt und sicherte dem fünftürigen S4 eine entsprechende Aufmerksamkeit. Daher verfolgten die Bayern diesen Ansatz nun auch bei den Einstiegsmodellen ihrer Mittelklasse: Im Frühjahr 1993 stellten sie mit dem S2 Kombi den ersten sportlich aufbereiteten Fünftürer auf Basis des Audi 80 auf den Märkten vor.

Die S2 Limousinen laufen bei Audi nur in einer Kleinserie vom Band

Ähnlich wie sein großer Bruder der S4-Baureihe gehörte der Kombi S2 zu einer der beiden beliebtesten Varianten der Audi-Sportmodelle dieser Generation, die bis zum Jahr 1995 insgesamt nicht einmal in einer Auflage von 10000 Exemplaren produziert wurden. Während die Coupés mit über 7000 gefertigten Einheiten die Spitzenposition einnahmen, konnte der Sportkombi S2 mit nicht einmal 2000 gebauten Einheiten beinahe schon als Kleinserienmodell gelten. Gewiss traf diese Einschätzung für die Limousinen der Baureihe S2 zu, die Audi im Zeitraum 1993/94 insgesamt nur etwa 300 Mal produzierte. Die Stufenheckversionen gehörten damit schon als Neuwagen zu den weitaus seltensten Versionen der Sportmodelle von Audi. Und diese Ausnahmestellung behielten die Limousinen später entsprechend auch als Gebrauchte.

Die Position der S2-Modelle als Youngtimer auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Als Youngtimer konnten sich auf jeden Fall die Coupés der Baureihe S2 eine starke Stellung auf dem Markt für Gebrauchtwagen sichern. Der Hintergrund: Obwohl sie in einer vergleichsweise hohen Stückzahl gefertigt worden waren, galten Sie neben dem Ur-quattro als besonders authentische Sportmodelle von Audi. Vor allem ihre Ästhetik orientierte sich mehr am Original als an der parallel gebauten Großserienversion, die in den 1990er Jahren schlicht als Audi Coupé vermarktet wurde. Als Gebrauchte ebenso gesucht waren die Sportkombis S2, die als erste Vertreter ihrer Art in der Audi-Mittelklasse auftraten und einen zusätzlichen Wert dadurch erhielten, dass sie weitaus seltener vom Band gelaufen waren als die Coupés der Baureihe S2. Die Sportlimousinen waren als Neuwagen kaum auf der Straße aufgetaucht und machten sich auch als Gebrauchter und Youngtimer später äußerst rar. Da nur wenige hundert Exemplare gebaut worden waren, galten die S2-Limousinen bereits früh eher als Sammlerfahrzeuge und ihnen wurde als Oldtimer eine gute Wertentwicklung zugetraut.

Die Motorisierung der Audi S2 Sportmodelle ist vom Baujahr abhängig

Technisch unterschieden sich die Karosserieversionen der Baureihe S2 nicht voneinander. Alle Sportmodelle erhielten einen permanenten Allradantrieb und einen 2,3 Liter Fünfzylindermotor. Wichtigste Leistungsdifferenzierung: In den ersten beiden Baujahren verfügten die S2 über 162 kW (220 PS), während Audi die Sportmodelle ab 1992 mit modifizierten Aggregaten mit bis zu 169 kW (230 PS) ausstattete.
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