Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2014 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich € 5.500 bei 6 verfügbaren Angeboten.
Finde hier einen umfassenden Überblick über das Auto Peugeot Boxer im Überblick, einschließlich Details über die wichtigsten Merkmale, Motorisierung, Ausstattung und weitere nützliche Informationen rund um das Automodell. Weiterlesen




















Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 05.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2014 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich € 5.500 bei 6 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2021. Auf AutoScout24 findest du dafür 30 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2026 | € 35.000 | |
| 2025 | € 31.990 | |
| 2024 | € 23.990 | |
| 2023 | € 23.990 | |
| 2022 | € 23.990 | |
| 2021 | € 17.990 | |
| 2020 | € 15.899 | |
| 2019 | € 14.900 | |
| 2018 | € 14.650 | |
| 2017 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2016 | € 9.000 | |
| 2015 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 2014 | € 5.500 | |
Der Peugeot Boxer wurde nach seinem Vorgänger, dem Peugeot J5, in insgesamt drei große Generationen unterteilt, die wiederum einige Untervarianten hervorbrachten. Eine vollständige Auflistung ist daher schwierig. In der Übersichtstabelle finden sich jeweils die Daten der Version L1H1 (siehe Abmessungen) des jeweiligen Baujahrs. Größere Fahrzeuge sind bei identischer Motorisierung natürlich etwas langsamer, bei Bedarf aber mit stärkeren Antrieben ausgestattet. Bis 2002 existierte ein Benziner. Seit 2024 verwendet der neue Boxer die modernisierte Plattform mit Fiat-Motoren und erstmals einem verfügbaren 8-Gang-Automatikgetriebe.
| Modell | Boxer l | Boxer ll | Boxer ll (2024+) | e-Boxer |
|---|---|---|---|---|
| Baujahre | 1993 - 2005 | 2006 - 2023 | seit 2024 | seit 2022 |
| Motor | Benzin/Diesel | Diesel | Diesel | Elektro |
| Beispielmotor | 1.9 D | HDi 330 (2019) | BlueHDi 140 (2024) | 110 kWh Batterie |
| Getriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe / 8-Gang-Automatik | Einstufen-Elektrogetriebe |
| Leistung | 68 PS | 120 PS | 140 PS (180 PS verfügbar) | 270 PS |
| Hubraum | 1.905 cm³ | 2.179 cm³ | 2.179 cm³ | - |
| Höchstgeschwindigkeit | 123 km/h | 140 km/h | 140 km/h | 130 km/h |
| Leergewicht | 2.085 kg | 2.075 kg | 2.080 kg | 2.420 kg |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km | 7,5 l | 6,1 l | 7,6 l | Reichweite: 424 km |
| CO₂-Emission | 280 g/km | 246 g/km | 200 g/km | 0 |
Eine Besonderheit beim Boxer ist sein Design: Der Kastenwagen nutzt die identische Außenhülle, wie auch der Citroën Jumper oder der Fiat Ducato. Schon beim Vorgänger arbeiteten diese Marken zusammen und spendierten dem Nutzfahrzeug jeweils eine hauseigene Motorisierung. Seit 2024 verwendet der Boxer komplett neue Fiat-Motoren aus der aktuellen Ducato-Generation.
Der Peugeot Boxer ist rund 2,05 Meter breit. Einzelne Modelle unterscheiden sich je nach Konfiguration in Höhe und Breite. Ein L1H1 ist 4,96 Meter lang und 2,25 Meter hoch. Bei der größten Option, dem L4H3, betragen die Maße 6,36 und 2,76 Meter. Deutlich über eine Tonne Nutzlast ist hier möglich. Wie die Zahlen vermuten lassen, existiert der Boxer in vier verschiedenen Längen und drei Höhen. Diese sind nicht komplett beliebig kombinierbar, bieten aber mehr als genug Varianten für zahlreiche Anwendungszwecke:
| L1H1 | L1H2 | L2H1 | L2H2 | L3H2 | L3H3 | L4H2 | L4H3 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenmaße L x H | 4,96 x 2,25 m | 4,96 x 2,52 m | 5,41 x 2,25 m | 5,41 x 2,52 m | 5,99 x 2,52 m | 5,99 x 2,76 m | 6,36 x 2,52 m | 6,36 x 2,76 |
| Laderaum L x H | 2,67 x 1,66 m | 2,67 x 1,93 m | 3,12 x 1,66 m | 3,12 x 1,93 | 3,70 x 1,93 m | 3,71 m x 2,17 m | 4,07 x 1,93 m | 4,07 x 2,17 m |
| Nutzlast | 635 - 1.135 kg | 635 - 1.135 kg | 780 - 1.235 kg | 755 - 1.210 kg | 665 - 1.205 kg | 1.135 - 1.180 kg | 615 - 1.120 kg | 1.051 - 1.090 kg |
| Elektro verfügbar? | ja | nein | nein | ja | ja | nein | ja | nein |
Der Radstand beträgt 3,00, 3,45 oder 4,04 Meter. Bei der Nutzlast fallen die Elektroalternativen am unteren Ende der Skala schnell ins Auge. Dafür sparen sie jede Menge Betriebskosten und empfehlen sich für kurze Strecken sowie häufige Stadttouren. Der neue E-Boxer mit 110-kWh-Batterie erreicht bis zu 424 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm.
Neben der vielseitigen Auswahl der Außenmaße stehen noch weitere Optionen zur Verfügung. Der Peugeot Boxer existiert auch als Kipper, genannt Boxer Bison, als Abschleppwagen sowie mit einer Doppelkabine für Passagiere. Ebenso sind verglaste Türen denkbar. Auch das Innenleben hält weitere Auswahlmöglichkeiten bereit.
Den neuen E-Boxer erhalten Interessenten ab einem Listenpreis von 64.260 Euro (110 kWh), der Diesel ist ab 39.032 Euro möglich (L2H1 120 PS). Das 8-Gang-Automatikgetriebe kostet 2.737 Euro Aufpreis. Auf dem Gebrauchtmarkt ist die Spanne sehr groß. Bastler werden teilweise unter 2.000 Euro fündig, durchschnittlich ist mit 15.000 bis 25.000 Euro zu rechnen. Da es sich beim Boxer um ein Nutzfahrzeug handelt, sind starke Gebrauchsspuren keine Seltenheit.
Der Lack ist in hellem oder dunklem Grau sowie Silber erhältlich. Ob die Seitentür verglast ist, kann bei der Konfiguration entschieden werden. Gegen zusätzliche Kosten erhöht sich zudem der Öffnungswinkel der beiden Hecktüren. Der neue Boxer ab 2024 zeigt sich mit überarbeiteter Frontpartie und neuer Lichtsignatur.
Bei der Polsterung steht lediglich eine schwarze, grün-rot gemusterte Variante zur Verfügung. Insgesamt sind beim Design wenige Änderungen möglich. Die Komfortausstattungen entsprechen modernen Standards, fallen aber nicht besonders positiv auf. Eine automatische Klimaanlage kostet beispielsweise extra. Ebenso gehört eine Verkleidung im Laderaum zu den optionalen Einrichtungen. Ein Pluspunkt ist die seit den 90er-Jahren verwendete Lenkradschaltung, welche allen Insassen etwas mehr Platz ermöglicht. Der neue Boxer erhielt ein 7-Zoll-Kombiinstrument mit individuell anpassbarer Anzeige und einen 10-Zoll-Touchscreen.
Der Peugeot Boxer hat ein relativ ruhiges Fahrverhalten, selbst mit Beladung. Seine überschaubare Höchstgeschwindigkeit trägt zur Sicherheit bei, den Fahrer schützt ein Airbag. Für den Beifahrer ist dieser nur gegen zusätzliche Kosten verbaut. Dies gilt auch für praktische Fahr- und Wartungshilfen wie Reifendrucksensor, Fußgängererkennung oder Grip-Control. Der aktuelle Peugeot Boxer (2024) erhielt eine Gold-Bewertung bei Euro NCAP, nachdem er 2023 noch Bronze erzielte.
Offensichtliche Alternativen sind die äußerlich baugleichen Fahrzeuge Fiat Ducato und Citroën Jumper. Sie können sich in Motor und Ausstattung unterscheiden. Bei anderen Herstellern gehört der teurere Mercedes Sprinter zu den beliebtesten Ausweichoptionen.
Die häufigsten Probleme beim Peugeot Boxer betreffen vor allem ältere Modelle. Typische Schwachstellen sind defekte Einspritzdüsen beim 2,2-HDI-Motor, die zu unrundem Lauf und Leistungsverlust führen können. Bei Fahrzeugen mit höherer Laufleistung (ab 250.000 km) treten vermehrt Motorprobleme auf, insbesondere durch gelenkte Steuerketten, erkennbar an rasselnden Geräuschen beim Kaltstart. Weitere bekannte Probleme sind defekte AGR-Ventile, Probleme mit der Elektronik (besonders bei der Zündung und Kupplung), sowie Verschleiß an Bremssätteln und Führungshülsen. Bei der Elektrik können Ausfälle des Motorsteuergeräts auftreten. Die Batterieleistung ist werkseitig oft unzureichend dimensioniert.
Aktuelle Rückrufe betreffen hauptsächlich Abgasprobleme: Der Rückruf MF6 von 2023 betraf etwa 20.000 Fahrzeuge wegen fehlerhafter AdBlue-Kalibrierung im Motorsteuergerät. Bei betroffenen Fahrzeugen wird zu wenig AdBlue eingespritzt, was zu erhöhten Stickoxid-Emissionen führt. Ein weiterer Rückruf von 2024 betrifft etwa 2.000 Boxer wegen unzureichender Sitzbefestigungen in der ersten und zweiten Reihe. Zusätzlich gab es Rückrufe wegen defekter Hochdruckleitungen der Servolenkung und Problemen mit der Nockenwellenkette bei 1,5-Liter-BlueHDi-Dieselmotoren. Halter werden vom Kraftfahrt-Bundesamt über notwendige Werkstattbesuche informiert.
Wer häufig sperriges Gut transportiert, profitiert stark von einem ordentlichen Kastenwagen. Der Boxer hat sich über Jahrzehnte bewährt.
Der Boxer ist als Diesel ab rund 39.000 Euro verfügbar. Für etwa ein Drittel finden sich weitgehend gut erhaltene Gebrauchtwagen. Für Unternehmer sind die vielen Leasingangebote interessant.
Mit maximal rund 140 Kilometern pro Stunde Höchstgeschwindigkeit können lange Strecken eintönig werden, für die meisten Vorhaben genügt diese Leistung jedoch. Stärkere Motoren sind gegen Zusatzkosten möglich.
Rund 8.000 Liter Ladevolumen gibt der Hersteller bei der Variante L1H1 an.




