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Corvette C7

Corvette C7

Damit ist Fahrvergnügen garantiert

Die Corvette C7 knüpft an eine Tradition an, die in der Automobilbranche kein Geheimnis ist. Die Corvette ist Amerikas bekanntester Sportwagen, der unter Autoliebhabern bei Jung und Alt dieses besondere Kribbeln auslöst. Der Nachfolger der legendären Sting Ray beeindruckt mit starken Motoren und einem schicken Interieur. Doch das Fahrvergnügen hat seinen Preis, auch wenn die C7 als waschechte Corvette als kleines Schnäppchen gehandelt wird. Weiterlesen

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Die Corvette C7: das surrende V8-Schnäppchen

Die seit 2013 produzierte Corvette C7 betrat als Nachfolger des im gleichen Jahr ausgelaufenen Sportwagens Corvette C6 von General Motors das Podium der Automobilwelt. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits einige Jahre zurück, als eine Konzeptstudie namens Corvette C7 Stingray Concept schon Ende Februar 2009 zum ersten Mal der Öffentlichkeit im Rahmen der Chicago Auto Show präsentiert wurde. Das in Europa offiziell als Corvette Sting Ray bezeichnete Modell sorgte mit diesem Beinamen für eine echte Überraschung. Denn mit dieser Bezeichnung knüpft die C7 an eine Fahrzeuggeneration an, die von einem markanten sportlichen Design, bollernden V8-Triebwerken und jeder Menge Chrom dominiert wird. Doch kann die Corvette diesem “Bad Girl”-Image gerecht werden?

Ein Pluspunkt des Fahrzeugs ist der vergleichsweise günstige Preis. Wer eine waschechte Corvette C7 sein Eigen nennen möchte, muss bei einem Neuwagen mit einem Kaufpreis von 69.990 Euro rechnen. Wer das Corvette-Feeling hautnah erleben und dabei jede Menge Geld sparen möchte, trifft mit einer Corvette C7 gebraucht eine gute Wahl.

Die Historie der Corvette

Wer heute einen Corvette C7 Gebrauchtwagen oder Neuwagen erwirbt, darf sich auf ein Fahrzeug freuen, in dessen Karosserie die amerikanische Sportwagenseele schlägt. Ebenso wie all ihren Vorgängern ist es auch dieser Corvette gelungen, ein brutales Fahrverhalten mit markanter Optik und massiver Power zu vereinen: eben einfach allem, was sich Corvette-Fans wünschen. Die Vergangenheit der Corvette reicht allerdings weit zurück. Schon ab Anfang 1953 schrieb die erste Generation des Sportwagens Geschichte. Der Beiname Sting Ray wurde erstmals im Zusammenspiel mit der C3 genutzt. Diese Bezeichnung sollte mit der flachen aggressiven Optik bewusst an den gefährlichen Stachelrochen erinnern. Der unmittelbare Vorgänger der C7 war die C6, die die Automobilwelt von 2005 bis 2013 eroberte.

Schnäppchen oder nicht? Das sagt die Konkurrenz!

Mit einem Einstiegspreis von knapp 70.000 Euro entpuppt sich die Corvette als wahres Schnäppchen. Wer mit einem vergleichbaren Modell unterwegs sein möchte, muss schließlich wesentlich mehr Geld investieren. Da ist zum Beispiel der 400 PS starke Porsche 911 Carrera S, der für mindestens 105.173 Euro den Besitzer wechselt. Noch kostenintensiver ist der Audi R8 mit 430 PS, der für 114.700 Euro die heimischen Hallen verlässt. Der Mercedes SLS AMG liefert zwar mit einer Antriebskraft von 571 PS wahre Spitzenwerte. Doch damit schlägt dieser Sportler auch mit 186.830 Euro zu Buche. Dafür mangelt es der Corvette im direkten Vergleich allerdings auch an der richtigen Ausstattung.

Der Verbrauch ist im Vergleich zu den anderen Sportwagen eine Frage der Fahrwerkseinstellung. Als offiziellen Wert gibt der Hersteller 12 l auf 100 km an. Mit diesen Angaben ist der Porsche 911 beispielsweise sparsamer. Doch wer das Eco-Programm und Zylinderabschaltung aktiviert, kann die Verbrauchsstatistik auf weniger als 10 l/100 km reduzieren.

Mit diesen Motoren ist die Corvette unterwegs

Ebenso wie ihre Vorgänger ist die Corvette Sting Ray C7 mit einem Frontmotor mit Hinterradantrieb ausgestattet. Das Getriebe ist ganz bewusst hinten eingebaut, um eine bessere Gewichtsverteilung zu ermöglichen. In der Basisvariante spendiert der C7 ein LT1-Triebwerk mit einem 6,2-l-Hubraum mit einem Leistungsvermögen von 466 PS seine Kraft. Diese Werte sind bereits eine Ansage. Denn eine stärkere Basis-Corvette verließ noch nie die heimischen Produktionshallen. Dieses Triebwerk ist das erste Small-Block-Aggregat von General Motors, das Technologien wie Zylinderabschaltung, variable Ventilsteuerung und Direkteinspritzung miteinander vereint. Die Folge liegt auf der Hand: der Kraftstoffverbrauch verringert sich deutlich. Ein weiteres Highlight der Motorisierung ist ein spezielles Soundengineering-System, das beispielsweise das Abgasgeräusch ganz gezielt mit bestimmten Schließ- und Öffnungsvorgängen reguliert.

Besonderheiten des Fahrwerks

Um ein besonders gutes Fahrvergnügen zu ermöglichen, ist das Fahrwerk des V8-Boliden in mehrere Modi unterteilt. Diese technischen Einstellungen erleichtern die Fahrperformance wie folgt:

  • Modus E bzw. Eco: beeinflusst die Zylinderabschaltung; ermöglicht Verbrauchswerte im einstelligen Bereich
  • Modus W bzw. Weather: gut für Schnee, Eis und Regen geeignet
  • Modus T bzw. Tour: für längere Strecken; Aktivierung von adaptiven Stoßdämpfern
  • Modus T bzw. Track: Rennstreckenmodus
  • Modus S bzw. Sport: Fahrwerk, Lenkung und Gasannahme funktionieren härter bzw. direkter

Eines lässt sich bei der Corvette C7 nicht vermeiden. Die V8-Flunder ist ein klassischer 1,5-Tonnen-Renner, der sich dank der präzisen Lenkung eisern auf der Piste hält. Doch der Respekt vor der geballten Power der C7 sollte niemals verlorengehen. Denn der Sportwagen hat ein großes Manko. Er folgt viel zu häufig Spurrillen. Doch die Werte rechtfertigen diese Strecke. Denn ein Spurt auf Tempo binnen 4,2 Sekunden und eine Top-Geschwindigkeit von 290 km/h sind eine Ansage an die Konkurrenz.

Diese Serienausstattung kann sich sehen lassen

Im Gegensatz zu anderen Sportwagen aus deutschem und asiatischem Hause punktet die Corvette C7 mit einer umfassenden Serienausstattung. Beispielsweise ist im serienmäßig integrierten Z51-Performancepaket das adaptive Stoßdämpfersystem Magnetic Selective Ride Control erhalten. Außerdem ist das elektronische Sperrdifferential serienmäßig in die Corvette Sting Ray verbaut. Außerdem gehören diese Features zur Serienausstattung:

  • perforierte Ledersitze mit Sitzbelüftung und Sitzheizung
  • BOSE Soundsystem (mit zehn Boxen)
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik
  • Keyless Entry

Optionen für eine Zusatzausstattung

Wer seine Corvette trotz dieser umfangreichen Ausstattung mit weiteren Features aufwerten möchte, schöpft ebenfalls aus dem Vollen. Zur Wahl stehen zahlreiche Finessen, die den Komfort an Bord des Sportwagens noch einmal zusätzlich erhöhen. So können Autofahrer beispielsweise aus diesen Optionen wählen:

  • Felgen in Schwarz: 500 Euro
  • Felgen in Chromfarben: 1.850 Euro
  • Nappa-Lederausstattung: 2.500 Euro
  • Sportschalensitze: 1.850 Euro
  • Navigationssystem: 1.500 Euro

Corvette: eine Marke, ein Name

Bereits seit 2004 lässt der Automobilhersteller General Motors bzw. GM das Sportwagenmodell Corvette in Europa als eigenständige Marke firmieren. Bis dahin wurde der Sportwagen unter dem Signet als “Chevrolet Corvette” vermarktet. Doch mittlerweile ist der Sportwagen von der verbleibenden Chevrolet-Produktpalette abgegrenzt.

Fazit: ein Sportwagen mit Ecken und Kanten

Die Corvette C7 tänzelt zwar nicht so unbeschwert wie der Alfa Romeo 4C und meistert Kurven auch nicht so gelungen wie der Porsche 911. Dennoch läuft die Corvette C7 auf den Straßen dieser Welt zur Hochform auf. Dank der verschiedenen Fahrprogramme wandelt sich die C7 perfekt vom Rennwagen bis zum langstreckentauglichen Cruiser. Denn die Corvette C7 ist schlicht und einfach ein reinrassiger Sportwagen.

Doch aufgrund des günstigen Preises verzeiht man der Corvette C7 auch gern die eine oder andere Schwäche. Und diese Schwächen sind bei diesem Sportwagen - welch ein Glück - auch noch Mangelware. Ganz im Gegenteil: dank Karbon, Leder und Aluminium präsentiert sich die Corvette von ihrer schicken Seite. Es mangelt dem 466-PS-Boliden auch nicht an Leistung auf der Straße. Wer mehr für sein Geld möchte, muss vermutlich auch nicht mehr lange warten. Denn seit Kurzem ist ebenfalls die Cabrio-Variante für 72.990 Euro erhältlich. Außerdem ist von einem automatischen Getriebe die Rede.