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Acura MDX

Acura MDX

Der MDX tritt im Jahr 2000 als SUV unter Hondas Luxuslabel Acura an

Wer auf nordamerikanischen Straßen unterwegs ist, der sieht dort Sport Utility Vehicles (SUV) im typischen Stil der US-Fahrzeuge dieser Bauart, die in Europa als Neu- und Gebrauchtwagen zu den Exoten gehören. Oft tragen die üppig bemessenen Modelle Markennamen, die von den Herstellern für die europäischen Märkte nicht genutzt werden oder erst sehr viel später auch dort eingeführt wurden...Weiterlesen

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Diese Exklusivität hatte einen einfachen Grund: Hauptabsatzmärkte für große SUV waren die USA und Kanada. Dort vor allem ließen sich Produktionszahlen realisieren, die den Herstellern trotz des dort im Vergleich zu Europa generell niedrigen Preisniveaus für SUV gute Margen bescherten. Ein Beispiel für einen nur als Importwagen nach Deutschland gelieferten SUV mit hiesigem Seltenheitswert war der MDX, den der japanische Konstrukteur Honda im Jahr 2000 unter dem Label seiner Premiummarke Acura antreten ließ.

Auf dem Markt für Gebrauchtwagen gehört der MDX als 7-Sitzer zu den Exoten

Als Marke war Acura im Honda-Programm in Europa in der Regel nicht präsent. Anders als die japanische Konkurrenz verzichtete der Hersteller darauf, seinen Luxusableger dort an den Start zu schicken. Als Privat- oder Händlerimport waren die MDX vereinzelt jedoch auch auf dem Markt für Gebrauchtwagen in Deutschland zu finden. Probleme bei Wartung und Reparatur mussten die Eigentümer eines Acura nicht befürchten. Denn über das Werkstattnetz von Honda Vertragspartnern konnte auch ein MDX nach seinem Weg über den Atlantik in Deutschland den benötigten Service in Anspruch nehmen. Trotz seiner Rolle als Exot der SUV-Klasse hatte der US-Bestseller von Acura in Europa als Gebrauchter gute Chancen. Der Grund: Die Japaner fertigten den MDX serienmäßig als 7-Sitzer mit einer dritten Sitzreihe für zwei zusätzliche Passagiere. Und mit dieser Ausstattung konnten manche ähnlich große SUV der Konkurrenz in der Basisausstattung nicht unbedingt aufwarten.

Die erste Generation des MDX läuft bei Acura-Honda von 2000 bis 2006 vom Band

Den Platz für eine dritte Sitzreihe hatte der MDX der Tatsache zu verdanken, dass Acura bei der Konstruktion der von 2000 bis 2006 gefertigten ersten Baugeneration konsequent darauf bedacht war, die klassischen Tugenden eines US-SUV der Mid-Size-Klasse in die Entwicklung einfließen zu lassen. Konkret bedeutete das: Der MDX bekam ein Würfelheck mit großzügiger Verglasung für die Passagiere in der dritten Reihe. Im Design insgesamt zeigte der Acura die für viele SUV aus US-Produktion dieser Jahre typische Zurückhaltung. Unauffällig und sachlich-aufgeräumt kam der bei Honda in Kanada gebaute Fünftürer aus der Fabrik.

In der zweiten Baugeneration verleiht Acura den MDX mehr Charakter

In der im Jahr 2007 vorgestellten zweiten Generation durfte der MDX mehr Charakter zeigen. Gedrungener aber dynamischer wirkte die Außenhülle des SUV nun. Das war vor allem den veränderten Proportionen zu verdanken: Mit einer Breite von nahezu zwei Metern und einer Höhe von 1,73 Metern legte Acura den auf knapp 4,85 Meter Länge angewachsenen MDX zugleich flacher und breiter an. Außerdem erinnerte die weit hochreichende Kunststoffverkleidung über der Frontschütze an die Offroad-Ursprünge der zu Luxusmodellen avancierten SUV. Einschränkungen gab es hingegen für die Passagiere in der dritten Reihe: Anstelle des vormals verbauten Rechteckfensters bekamen die MDX nun in der bis 2013 gefertigten Generation ein angeschnittenes Seitenfenster im Format herkömmlicher Fahrzeuge. Mit der Modellpflege des Jahres 2010 kehrte Acura wieder zu dem unauffälligeren Design der Ursprungsversionen zurück oder verzichtete doch wenigstens auf die Offroad-Anklänge in der geglättet wirkenden Front.

Die 2014 präsentierte MDX-Generation von Acura tritt größer und luxuriöser auf

Mit der Umsiedelung der MDX-Produktion in ein US-Werk von Honda-Acura trat zugleich die runderneuerte dritte Generation des SUV an, die im Jahr 2013 in den Handel kam. Der SUV strahlte nun die Eleganz einer Limousine der Luxusklasse aus, die mit Chrom eingefasste Fensterrahmen, längliche LED-Scheinwerfer und eine flacher gestellte Frontscheibe zeigte. Eine breite Spange in der Optik polierten Aluminiums zierte mit dem Logo von Acura versehen den Kühlergrill. Zugleich spendierten die Japaner dem MDX einen größeren Innenraum, der bei einer Fahrzeuglänge von jetzt fast 4,92 Metern wieder als 7-Sitzer ausgelegt war. Ein dicker Teppichbelag und schallschluckendes Glas sollten dafür sorgen, dass der Acura auch im Innenraum den Limousinencharakter der Oberklasse zeigen konnte.

Im MDX von Acura kommen V6-Motoren der Honda VTEC-Reihe zum Einsatz

Auch technisch machten die mit Front- und Allradantrieb angebotenen Acura SUV Komfort-Fortschritte. Erstmals setzte Honda in der SUV-Baureihe ab dem Modelljahr 2015 eine neunstufige Automatik ein. Dazu gab es V6-Motoren der VTEC-Baureihe von Honda, die auf bis zu 216 kW (294 PS) zugreifen konnten. Als Gebrauchtwagen war der MDX weiter mit den zuvor verbauten Fünf- oder Sechsstufen Automatikgetrieben zu haben. Die bis 2013 gebauten Modelle der zweiten Generation liefen mit einem Sechszylinder mit bis zu 224 kW (305 PS) vom Band. SUV älterer Baujahre waren als Gebrauchte mit einer V6-Motorisierung zu haben, die zwischen 180 kW (245 PS) und 198 kW (269 PS) mobilisieren konnte, um den etwa über zwei Tonnen schweren Acura der Baureihe MDX anzutreiben.