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VW Passat

VW Passat

Kombi und Limousine als Mittelklasse-Topseller

1973 beginnt bei VW die Ära des Passat, der als Variant zum Kombi-Klassiker wird und sich als Limousine vom Fließheck zum coupéartigen Stufenheck wandelt, das den Coupé-Exoten Passat CC ersetzt. Die Nachfrage als Flottenfahrzeug macht den Passat als Gebraucht- und Neuwagen zum Mittelklasse-Topseller. Eine Alternative zu Premium-Modellen für Langstreckenfahrer, die von großer Gebrauchtwagenauswahl profitieren und mit dem GTE eine Hybridoption haben. Weiterlesen

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Der Passat von VW im Preis- und Konkurrenzvergleich

Beim Start der Baureihe berechnet VW im Jahr 1973 für einen Passat Neuwagen in der günstigsten Fließheckvariante umgerechnet rund 3500 Euro. Nach dem Facelift 2019 gibt Volkswagen die Modelle seiner Mittelklasse zu Preisen ab rund 32.000 Euro ab. Konkurrenz bekommt der Passat von Mittelklassemodellen wie Skoda Superb, Opel Insignia, Ford Mondeo, Renault Talisman, Peugeot 508, Citroën C5, Mazda 6, Toyota Avensis oder von Hyundai i40 und Kia Optima.

Der Passat von VW der 1. Generation (1973 – 1980)

Im VW-Stammwerk Wolfsburg startet im Jahr 1973 die Produktion der ersten Passat-Generation B1, deren Fertigung vier Jahre darauf nach Emden umzieht und bis 1980 in drei Karosserieformen vom Band läuft. In diesen Varianten bietet Volkswagen die gut zwei Millionen Mal gebauten Premieren-Passat an:


  • Fließhecklimousine als 2-Türer und 4-Türer.
  • Fließhecklimousine mit Heckklappe als 3-Türer und 5-Türer.
  • Variant als Kombi.
  • Vierzylinderbenziner mit 1,3 bis 1,6 l Hubraum in den Leistungsstufen von 40 kW (54 PS) bis 81 kW (110 PS).
  • Vierzylinderdiesel mit 1,5 l Hubraum und 37 kW (50 PS).
  • Ausstattungslinien wie L, S, LS, TS, GL und GLI.

Der Passat von VW der 2. Generation (1980 – 1988)

Mehr Leistung für die Benziner, ein Formel E Passat mit Spartechnik, Diesel mit Turbolader und der erste Variant mit Allradantrieb, in der zweiten Generation entwickelt VW seine um bis zu 30 cm gewachsene Mittelklasse vor allem technisch weiter. Und erweitert die Passat-Baureihe durch die Eingliederung des VW Santana um eine neue Karosserieform mit Stufenheck. So sieht das Profil der bis 1988 gut 4,5 Millionen Mal gebauten Passat B2 im Kurzüberblick aus:

  • Fließhecklimousine als 3- und 5-Türer.
  • Variant Kombi und ab 1984 Variant Synchro mit Allradantrieb.
  • Stufenhecklimousine ab 1985.
  • Benziner mit 1,3 und 1,6 l Hubraum und 40 kW (54 PS) bis 100 kW (136 PS) und erste Benzinmotoren mit Katalysator ab 1984.
  • Vierzylinderdiesel mit 1,6 l Hubraum von 40 kW (54 PS) bis 51 kW (70 PS).
  • Ausstattungslinien wie S, L, LS, GL oder GLS.
  • Umbenennung der Ausstattungsvarianten etwa in C, CL, GT ab 1982.

Der Passat von VW der 3. Generation (1988 – 1993)

Mit fast 4,60 m Länge und 2,63 m Radstand gewinnt der ab 1988 nur noch in zwei Karosserievarianten als Stufenhecklimousine und Kombi gebaute Passat in der dritten Generation an Mittelklasseformat. Und das unterstreicht VW durch ein leistungsstarkes VR6-Topmodell sowie durch zahlreiche Komfortoptionen. Auffälligste optische Veränderung in dieser Bauphase ist die durchgehend verblechte Front, die VW ohne üblichen Kühlergrill realisiert und dem Passat so ein neues Gesicht gibt. Das steht für die Passat in der B3-Bauphase bis 1993 u.a. im Programm:

  • R4-Benziner mit 1,6 bis 2,0 l Hubraum und 53 kW (72 PS) bis 118 kW (160 PS).
  • Topmodell VR6 mit 2,8 l Hubraum und 128 kW (174 PS) ab 1991.
  • R4-Diesel mit 1,6 und 2,0 l Hubraum und bis zu 59 kW (80 PS).
  • Je nach Motorisierung 4- oder 5-Gang-Schaltgetriebe und 4-Stufen-Automatik als Option.
  • Ausstattungslinien CL, GL und GT.
  • Sonderausstattungen wie ABS, Frontairbags, Klimaanlage, Sitzheizung, Ledersitze, Mittelarmlehne vorne oder Tempomat.

Der Passat von VW der 4. Generation (1993 – 1997)

Rückkehr zur gewohnten Front mit Kühlergrill, voluminöse Stoßfänger und breite Heckleuchten, mit diesen optischen Veränderungen bringt VW 1993 die vierte Generation des Passat an den Start. Welche Neuerungen es bis 1997 in der Bauphase der B4 Modelle noch gibt, zeigt der folgende Überblick:

  • Verbesserte Sicherheitsausstattung mit ABS, Frontairbags und Seitenaufprallschutz.
  • Neuer Topdiesel mit TDI-Motor und bis zu 81 kW (110 PS).
  • Neues Benziner-Spitzenmodell VR6 Synchro Variant mit 135 kW (184 PS).
  • Sondermodelle wie Classic Line, Highland oder Pacific.

Der Passat von VW der 5. Generation (1996 - 2005)

Vollverzinkte Karosserie, Radstand und Karosserie um gut sieben Zentimeter gestreckt und Ausbau des Dieselprogramms mit V6-Topversionen und Einsatz von Partikelfiltern, damit passt VW den in Emden und Zwickau gebauten Passat der fünften Generation an das Einsatzprofil als Lade- und Langstreckenfahrzeug an. In diesen Varianten stehen die Stufenhecklimousinen und Variant Kombis der Bauphase B5 bis 2005 im Programm:

  • Benziner in den Leistungsstufen von 74 kW (100 PS) bis 110 kW (150 PS) und Umstellung auf Euro 4 Norm im Jahr 2000.
  • Top-Benziner mit V6-Aggregat für 142 kW (193 PS) und W8-Motor für 202 kW (275 PS) ab 2001.
  • Diesel in den Leistungsstufen von 66 kW (90 PS) bis 110 kW (150 PS).
  • Top-Diesel 2.5 TDI mit 132 kW (180 PS) ab 2003.
  • Je nach Motorisierung 5-Gang- oder 6-Gang-Schaltgetriebe sowie optional 4-Stufenautomatik oder 5-Stufen-Tiptronic Getriebe.
  • Facelift 2003 mit Einführung der Allradversion 4Motion und Einbau von Partikelfiltern für die 2.0 TDI Version.
  • Ausstattungslinien wie Comfortline, Trendline und Highline.

Der Passat von VW der 6. Generation (2005 – 2010)

Heckscheinwerfer mit auffälligen Rundelementen unter Klarglas, ein Dachkantenspoiler für die Passat Variant und eine eleganter abfallende Dachlinie im Coupé-Stil für die Stufenhecklimousine, in der 2005 aufgelegten sechsten Generation tritt die VW-Mittelklasse optisch dynamischer in Erscheinung. Und das betont Volkswagen mit neuen Sportvarianten und Ausstattungsoptionen. Außerdem legt der 2005er Passat mit gut 4,77 m Länge und 1,82 m Breite in den Abmessungen noch einmal ordentlich zu. Technische Veränderungen stehen in der Bauphase der Passat B6 mit der Einführung von FSI-Motoren, Doppelkupplungsgetriebe und BlueMotion Spartechnik an. In diesen Varianten legt VW den Passat B6 bis 2010 auf:

  • Stufenhecklimousine und Variant Kombi.
  • Passat CC als viertürige Coupé-Limousine von 2008 bis 2012.
  • Benziner mit 1,4 bis 3,6 l Hubraum in den Leistungsstufen von 90 kW (122 PS) bis 206 kW (280 PS).
  • Sportmodell R36 mit 220 kW (300 PS) ab 2008.
  • Diesel mit 1,6 bis 2,0 l Hubraum in den Leistungsstufen von 77 kW (105 PS) bis 125 kW (170 PS).
  • Umstellung der Diesel auf Common-Rail-Technik ab 2008.
  • Ausstattungslinien wie Trendline, Comfortline, Sportline, Highline, R-Line.

Der Passat von VW der 7. Generation (2010 – 2015)

Umstellung der Motoren auf Euro 5 Norm, ein früher Euro 6 Diesel, BlueMotion Spartechnik oder die Variante EcoFuel für Erdgasbetrieb, in der 2010 vorgestellten siebten Passat-Generation soll die optisch verschlankte VW-Mittelklasse Alternativen zur Verbrauchsoptimierung bieten. Dazu gibt es neue elektronische Fahrassistenten, eine neue Karosserievariante mit einem Kombi im Offroad-Look und edlere Ausstattungsoptionen. In diesen Varianten bietet Volkswagen den Passat B7 bis 2015 an:

  • Stufenhecklimousine und Variant Kombi.
  • Passat Alltrack als Kombi-Crossversion mit Offroad-Fahrprogramm, Allradantrieb und drei Zentimeter angehobenem Fahrwerk.
  • Benziner in den Leistungsstufen von 90 kW (122 PS) bis 220 kW (300 PS).
  • 1.4 TSI EcoFuel für Erdgasbetrieb mit 110 kW (150 PS) Leistung.
  • BlueMotion Diesel mit 1,6 und 2,0 l Hubraum in den Leistungsstufen von 77 kW (105 PS) bis 130 kW (177 PS).
  • 2.0 Blue TDI mit SCR-Katalysator und Euro 6 Norm ab 2011.
  • Features wie elektrische Fensterheber vorne und hinten, Klimaanlage, Audiosystem mit Schnittstellen und Freisprecheinrichtung serienmäßig.
  • Elektronische Assistenzsysteme für Spurwechsel, Fernlicht, Verkehrszeichenerkennung, Toterwinkelüberwachung und Tempomat mit Abstandshalter als Optionen.
  • Neue Ausstattungslinie Exclusive u.a. mit Lederbezügen, Echtholzdekoreinlagen, Ambientebeleuchtung und 18 Zoll Alufelgen.
  • Ausstattungspaket Business Edition u.a. mit Navigations- und Kommunikationssystem, Xenon-Licht, LED-Heckleuchten und 16 Zoll Leichtmetallrädern.

Der Passat von VW der 8. Generation (2014 – 2018)

In der Länge unverändert, doch mit 1,83 m um einige Zentimeter breiter und mit 1,45 m etwas flacher geworden, verändert der Passat in der achten Generation seine Proportionen. Und bietet neben dem so dynamischer wirkenden Auftritt dank des um gut acht Zentimeter auf fast 2,8 m gestreckten Radstands mehr Platz im Innenraum. Gut 650 l und damit fast 50 l mehr als beim direkten Vorgänger lassen sich nun im Ladeabteil des Variant unterbringen. Dazu erweitert VW den Katalog der elektronischen Bordhelfer und bietet ab 2015 erstmals einen Plug-in-Hybrid in seiner Mittelklasse an. So sehen die Varianten beim Passat B8 bis 2018 im Überblick aus:

  • Passat Limousine, Variant und Passat Alltrack Kombi.
  • R4-Benziner nach Norm Euro 6 mit Leistungen von 92 kW (125 PS) bis 206 kW (280 PS).
  • Umstellung der 1,5 und 2,0 l Benziner auf Norm Euro 6d-temp ab Herbst 2018.
  • BlueMotion Diesel nach Norm Euro 6 von 88 kW (120 PS) bis 176 kW (240 PS).
  • Passat GTE als Plug-in-Hybrid ab Ende 2015 mit 161 kW (218 PS) Systemleistung, bis zu 50 km Reichweite im Elektrobetrieb.

Diese Neuerungen bringt VW für die Modellpflege des 2019er Passat

Im Zuge der Modellpflege für den 2019er Passat rüstet VW seine Mittelklasse bei Motoren und Fahrassistenten nach. Was das Facelift an wichtigen Veränderungen für den wiederum als Limousine, Variant und Alltrack aufgelegten 2019er Passat bringt, veranschaulicht der Überblick in der Auswahl:

  • TSI-Benziner in drei Leistungsstufen von 110 kW (150 PS) bis 200 kW (272 PS) nach Norm Euro 6d-temp.
  • TDI-Diesel in vier Leistungsstufen von 88 kW (120 PS) bis 177 kW (240 PS) nach Norm Euro 6d-temp.
  • GTE Plug-in-Hybrid mit 161 kW (218 PS) Systemleistung und bis zu 55 km elektrischer Reichweite.
  • IQ Drive Assistenten für teilautonomes Fahren.
  • Paket Travel Assist mit Cruise Control und Spurhalter.
  • Digitalcockpit und Vernetzungstechnik mit WLAN-Hotspot sowie Online-Services des Programms „We Connect“.
  • Infotainment mit Mittelbildschirm in drei von der Ausstattungsversion abhängigen Formaten von 6,5 bis 9,2 Zoll.
  • Ausstattungslinien Basis, Business, Elegance, R-Line.
  • Limitierte 2019er Sportvariante R-Line Edition.

Für diese Zielgruppen legt VW die Passat auf

Souverän viel Platz im Laderaum des Variant oder Alltrack Kombis und viel Beinfreiheit in den Limousinen, die sich optisch immer weiter an das später zur eigenen Modellreihe erhobene 4-Türer-Coupé Passat CC anlehnen, damit stimmt VW seine Mittelklasse traditionell auf praktischen Alltagsnutzen ab. Das gefällt Businesskunden wie Familien und Langstreckenfahrern, die eine Alternative zur Premium-Mittelklasse suchen. Und die sich in der 2019er Passat-Generation mit Volkswagens IQ-Technik samt Assistenten und Online-Vernetzung durch teilautonomes Fahren entlasten lassen können. Wer einen Passat als Neuwagen oder Gebrauchtwagen kaufen will und die Betriebskosten kalkuliert, der sollte die eingesetzten Spartechniken bei den Motoren im Blick haben. Denn da bietet VW mit BlueMotion-Dieseln, EcoFuel Erdgasbetrieb oder dem GTE Plug-in-Hybrid je nach Bauphase unterschiedliche Varianten mit Verbrauchsvorteilen.

Fahrzeugbewertungen zu VW Passat

198 Bewertungen

4,5

Technische Daten VW Passat

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