Insgesamt liefen circa 80.000 Fahrzeuge vom Band. Mit dem 480 stellte Volvo seine bisher heckgetriebenen Fahrzeuge auf Vorderradantrieb um. Die Motoren stammten – wie in der gesamten 400er-Reihe – von Renault, die Feinabstimmung der Motoren für den Einbau in die Volvos erfolgte durch Porsche. Ausgestattet wurde der Volvo 480 ausschließlich mit Ottomotoren. In der ursprünglichen Motorisierung verfügte er über 1,7 Liter Hubraum sowie – bei geregeltem Katalysator – über 95 PS. In den Folgejahren wurde die Modellpalette des 480 erweitert: 1988 kam ein Turbo mit 120 PS auf den Markt, ab 1993 die Modelle 480 S und 480 GT, die mit 2,0 Liter Hubraum stärker motorisiert waren. Ab 1994 verfügten alle Modelle serienmäßig über ABS und Airbag, die Turbomodelle bekamen diese Ausstattung bereits seit 1993. Eine Besonderheit des Volvo 480 sind die Klappscheinwerfer, liebevoll auch Schlafaugen genannt.