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Mini Cabrio

Im Jahr 2005 präsentiert BMW das erste Mini Cabrio

Für Go-Kart-Feeling standen schon die ersten Minis, die vom britischen Hersteller Austin Motors am Ende der 1950er Jahre auf den Markt gebracht wurden. Unter wechselnden Markeneigentümern wurde das Fun-Car der 1960er Jahre später nicht nur als kleine Limousine, sondern auch als Kombi und sogar als Pick-up gebaut. Auf eine offene Version mussten die Liebhaber des Ur-Minis allerdings verzichten. Konstruktions- und Kostenprobleme standen einer Cabrio-Variante des im Laufe seiner gut vierzigjährigen Bauzeit technisch kaum veränderten Klassikers im Wege. Das wurde erst anders, als der deutsche Produzent BMW die Marke Mini im Jahr 2001 neu belebt hatte: Vier Jahre nachdem der erste Retro-Mini vom Band gelaufen war, präsentierten die Bayern in ihrer britischen Baureihe das erste Modell eines Mini Cabrios.

Klassisches Stoffdach für das Mini Cabrio

Im Jahr 2004 auf dem Genfer Autosalon erstmals der Öffentlichkeit gezeigt, kam das Mini Cabriolet pünktlich zum Beginn der Cabriosaison 2005 zu den Kunden. Wie es sich für ein Retro-Modell gehörte, konstruierten die Ingenieure die offene Version mit einem traditionellen Stoffdach. Das Besondere daran: Das Dach ließ sich in zwei Stufen elektronisch gesteuert öffnen. In der ersten Stellung wurde es nur ein Stück umgeklappt und übernahm somit die Funktion eines Schiebedachs. Zum Cabrio wurde der Mini, wenn das Dach per Knopfdruck ganz im Rückabteil versenkt wurde. Anklang an die Limousinen des englischen Ursprungsmodells: Die Heckklappe des Mini Cabrios ließ sich an den sichtbar montierten Scharnieren nach Außen aufklappen.

Die erste Generation des Mini Cabrio wird bis 2009 gebaut

Das Mini Cabrio der von 2005 bis 2009 gebauten ersten Generation war in drei Versionen erhältlich. Als Basismodell wurde das Mini Cabrio One eingeführt, das über ein von den Limousinen bekanntes 1,6 Liter Aggregat mit 66 kW (90 PS) verfügte. Darüber hinaus war der offene Mini in den stärkeren Cooper-Motorisierungen mit 86 kW (116 PS) sowie 125 kW (170 PS) zu haben. Die Motoren dieser Bauphase erfüllten die Euro4-Norm.

Neues Spitzenmodell des Mini Cabrios ab Baujahr 2009

Gut vier Jahre nach Einführung der zweiten Mini-Generation stellte der Konstrukteur im Jahr 2010 die optisch im Heckbereich modifizierte neue Version der offenen Modelle vor. Das Mini Cabrio mit Euro5-Motoren gab es nun auch mit der John Cooper Works Spitzenmotorisierung, die dem Cabriolet eine Leistung von bis zu 155 kW (211 PS) bereitstellte. Ab dem Jahr 2011 feierte das erste Mini Cabrio mit Dieseltriebwek seine Premiere. Mit ihm Programm blieben die im Vergeich zur ersten Generation leistungsgesteigerten Cooper-Ausführungen.